{"id":12671,"date":"2024-09-08T11:00:20","date_gmt":"2024-09-08T09:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/?p=12671"},"modified":"2025-12-02T19:12:23","modified_gmt":"2025-12-02T18:12:23","slug":"predigt-bergpredigt-matthaeus-69-15-betrachte-verse-11-15-schulanfangsgottesdienst-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-bergpredigt-matthaeus-69-15-betrachte-verse-11-15-schulanfangsgottesdienst-2024\/","title":{"rendered":"Predigt: Bergpredigt &#8212; Matth\u00e4us 6,9-15 (betrachte Verse 11-15) &#8212; Schulanfangsgottesdienst 2024"},"content":{"rendered":"<p><strong>Download [<a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Mt_Bergpredigt_Lektion13-P.odt\">ODT<\/a>]&nbsp; [<a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Mt_Bergpredigt_Lektion13-P.pdf\">PDF<\/a>]<\/strong> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.schlachterbibel.de\/de\/bibel\/matthaeus\/6\/9-15?hl=1#hl\"><strong>Bibeltext<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Das Gebet, das Jesus uns lehrte<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Matth\u00e4us 6,12)<\/p>\n<p>Unser Gottesdienst ist heute besonders f\u00fcr die Sch\u00fcler, die morgen ein neues Schuljahr anfangen. Als wir \u00fcberlegt haben, welcher Predigttext daf\u00fcr passend ist, hat jemand vorgeschlagen, dass das Vaterunser, das wir in der Bergpredigt gerade betrachten, auch f\u00fcr die Sch\u00fcler hilfreich ist. Denn zu beten, ist nicht nur f\u00fcr die Erwachsenen, sondern auch f\u00fcr die Kinder und Jugendlichen wichtig, auch im Hinblick auf die Schule. Und die Gebetsanliegen, die Jesus im Vaterunser gelehrt hat, betreffen nicht nur Erwachsene, sondern im vollen Ma\u00df auch die Kinder und Jugendlichen.<\/p>\n<p>Letzten Sonntag hat N. \u00fcber den ersten Teil vom Vaterunser gepredigt. Es ging darum, dass Gott unser Vater im Himmel ist, der uns lieb hat und zu dem wir immer beten d\u00fcrfen. Wenn wir zu ihm beten, sollen wir nicht nur f\u00fcr unsere eigenen Bed\u00fcrfnisse beten, sondern vor allem daf\u00fcr, dass Gottes Name geehrt wird und sein Reich, seine gute Herrschaft, kommt und dass sein Wille geschieht. Heute lernen wir im zweiten Teil dieses Gebets, dass wir auch f\u00fcr unsere eigenen Bed\u00fcrfnisse beten d\u00fcrfen. Was sind unsere wichtigsten Bed\u00fcrfnisse, f\u00fcr die wir jeden Tag beten sollten? L\u00e4ngere Ferien? Ein neues Handy? Nein! Lasst uns heute lernen, was unsere wichtigsten Bed\u00fcrfnisse sind, und warum es wichtig ist, dass wir daf\u00fcr jeden Tag beten!<\/p>\n<p>Was ist das erste Bed\u00fcrfnis, f\u00fcr das Jesus uns lehrt zu beten? Lesen wir Vers 11: \u201eUnser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.\u201c Ich denke, dass uns allen dieses Gebetsanliegen vertraut ist, auch den Kindern; wir beten es ja auch jede Woche am Ende des Gottesdiensts. Aber hat jeder einmal richtig dar\u00fcber nachgedacht, was das eigentlich bedeutet?<\/p>\n<p>Zum einen lehrt uns Jesus dadurch viel \u00fcber Gott. Manche denken, dass der gro\u00dfe, heilige Gott sich nicht f\u00fcr so banale Dinge interessiert, wie dass wir jeden Tag zu essen haben. Aber hier zeigt uns Jesus, dass Gott nicht nur unsere geistlichen Bed\u00fcrfnisse, sondern auch unsere k\u00f6rperlichen Bed\u00fcrfnisse sieht. Gott ist wirklich unser Vater im Himmel, der uns liebt und wei\u00df, dass wir jeden Tag etwas zu essen brauchen, um gesund zu bleiben und weiterzuleben, und er will uns gerne damit versorgen. Deshalb ermutigt Jesus uns dazu, daf\u00fcr zu beten, dass Gott uns jeden Tag das gibt, was wir zum Leben brauchen.<\/p>\n<p>Jemand von den Sch\u00fclern k\u00f6nnte jetzt vielleicht denken: \u201eWir haben eigentlich immer Essen zu Hause im K\u00fchlschrank. Wenn wir nichts mehr haben, geht mein Papa oder meine Mama einkaufen und kauft neues Essen ein. Warum soll ich daf\u00fcr beten?\u201c Die Frage, warum wir f\u00fcr unser t\u00e4gliches Essen beten sollen, stellt sich tats\u00e4chlich nicht nur Kindern, sondern auch vielen Erwachsenen. In dem Land, in dem wir leben, haben fast alle Menschen jeden Tag etwas zum Essen. Wenn wir in einen Supermarkt gehen, sind dort die Regale meistens voll, sodass wir eher das Problem haben, uns zu entscheiden, was wir ausw\u00e4hlen sollen. Daher vergessen wir ganz leicht, dass das gar nicht selbstverst\u00e4ndlich ist. Vor etwa zwei Jahren, als der Krieg von Russland gegen die Ukraine anfing, gab es in den Superm\u00e4rkten eine Zeitlang kaum Mehl. Sobald es wieder etwas Mehl gab, haben die Leute schnell alles weggekauft, weil niemand wusste, wann wieder Mehl geliefert wird. Au\u00dferdem wurde viele Lebensmittel viel teurer. Wer von euch kann sich noch daran erinnern? Der Grund daf\u00fcr war, dass in Deutschland nicht genug Getreide w\u00e4chst, um alle Menschen mit Mehl bzw. mit Brot, Nudeln usw. zu versorgen. Deshalb muss Deutschland jedes Jahr viel Getreide aus anderen L\u00e4ndern kaufen, unter anderem aus der Ukraine. Als die Ukraine wegen des Krieges aufgeh\u00f6rt hat, Getreide zu verkaufen, gab es in Deutschland zu wenig Mehl, und Mehl und alles, was daraus gemacht wird, wurde viel teurer.<\/p>\n<p>Das erinnert uns daran, dass es in Wirklichkeit gar nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, dass wir immer genug zu essen haben. Als das letzte Mal in Deutschland Krieg war, haben viele Menschen gehungert, weil es kaum noch etwas zu essen gab. Auch heute gibt es viele L\u00e4nder, in denen viele nicht genug zu essen haben. Das erinnert uns daran, dass es Gottes Segen ist, wenn wir genug zu essen haben, und dass wir von ihm abh\u00e4ngig sind. Dabei geht es nicht nur um Schutz vor Kriegen. Alles, was wir essen, wird aus Dingen gemacht, die auf der Erde wachsen, oder von Tieren, die mit Getreide gef\u00fcttert werden. Getreide, Gem\u00fcse und Obst k\u00f6nnen aber nur dann gut wachsen, wenn Gott im richtigen Ma\u00df die Sonnen scheinen und es regnen l\u00e4sst. Wenn es in einem Sommer zu wenig oder zu viel regnet, k\u00f6nnen die Menschen nur wenig oder gar nichts ernten. Letztes Jahr war ich wegen der Firma in Spanien und habe Plantagen mit Pfirsichb\u00e4umen gesehen. Aber die Pfirsiche, die normalerweise auch nach Deutschland geliefert werden, sind alle vertrocknet und auf die Erde gefallen. Der Grund war, dass es wegen der Hitze in Spanien so wenig Wasser gab, dass die Bauern ihre B\u00e4ume nur so viel bew\u00e4ssern durften, dass sie nicht absterben. Wir sind von Gottes Segen abh\u00e4ngig, dass wir jeden Tag genug zu essen haben. Deshalb sollen wir jeden Tag daf\u00fcr beten, dass Gott uns das t\u00e4gliche Brot gibt.<\/p>\n<p>Ist mit dem Gebet f\u00fcr das t\u00e4gliche Brot wirklich nur unser Essen gemeint? Nein. Schon Martin Luther hat gelehrt, dass diese Bitte auch andere Dinge einschlie\u00dft, die wir zum Leben brauchen, wie etwa Kleidung oder ein Dach \u00fcber dem Kopf. In diesem Sinne geh\u00f6rt auch die Arbeit dazu, mit der wir Geld verdienen, und auch die Schule, die Ausbildung oder das Studium, mit der wir uns darauf vorbereiten. Auch daf\u00fcr d\u00fcrfen wir beten im Vertrauen, dass unser Vater im Himmel uns versorgen und helfen will. Wenn wir daf\u00fcr t\u00e4glich beten, wird Gott geehrt und wird uns gerne Tag f\u00fcr Tag mit seiner Hilfe versorgen.<\/p>\n<p>Warum es so wichtig ist, dass wir Gott um seine F\u00fcrsorge bitten, verstehen wir noch besser, wenn wir bedenken, was passiert, wenn man nicht daf\u00fcr betet. Diejenigen, die nicht auf Gott vertrauen und beten, k\u00f6nnen nur auf sich selbst vertrauen, auf ihre eigene Kraft und F\u00e4higkeit, und auf andere Menschen. Deshalb machen sie sich im Hinterkopf immer Sorgen, auch wenn sie ihre ganze Zeit und Kraft f\u00fcr die Schule oder ihr Studium einsetzen, sowohl wenn sie Erfolg haben als auch bei Problemen. Wenn sie Erfolg haben, werden sie schnell stolz, trotzdem haben sie die Sorge, ob sie weiterhin erfolgreich sein k\u00f6nnen. Wenn sie auf Probleme sto\u00dfen, die sie mit ihrer eigenen Kraft nicht bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen, k\u00f6nnen sie leicht in eine Krise geraten und verzweifeln.<\/p>\n<p>Wenn wir nicht zu Gott beten, wird unser Erfolg in der Schule, im Studium oder im Beruf au\u00dferdem zu unserem Lebensziel. Aber Jesus will, dass wir als Gottes Kinder vor allem f\u00fcr Gott leben, f\u00fcr seine Ehre und f\u00fcr sein Reich, und ihm daf\u00fcr in den praktischen Dingen vertrauen. Wenn unser Erfolg in der Schule, im Studium oder bei der Arbeit uns das Wichtigste wird, w\u00e4re das ein armseliges Leben. Wir sollen wirklich f\u00fcr Gott leben und ihm vertrauen, dass er uns mit allem, was wir brauchen, versorgt, und auch in der Schule, im Studium und bei Arbeit hilft. Wenn wir t\u00e4glich daf\u00fcr beten, werden wir seine Hilfe erfahren. Wer im neuen Schuljahr wieder unter Sorgen wegen der Schule leidet und deshalb Stress hat, darf sich fragen, ob er wirklich auf Gott vertraut. Statt euch Sorgen zu machen, d\u00fcrft ihr anfangen wieder zu Gott zu beten. Das gleiche gilt auch, wenn jemand wegen seinem Erfolg stolz wird oder wegen Problemen in der Schule niedergeschlagen ist. Ihr d\u00fcrft zu eurem Vater im Himmel beten und seinen Trost und Hilfe erfahren.<\/p>\n<p>Was ist das zweite Bed\u00fcrfnis, f\u00fcr das wir t\u00e4glich beten sollen? Lesen wir auch den Vers 12: \u201eUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.\u201c Das andere wichtige Anliegen, f\u00fcr das wir beten sollen, ist, dass Gott uns unsere Schuld vergibt. So wie wir t\u00e4glich etwas zu essen brauchen, damit wir k\u00f6rperlich am Leben bleiben, brauchen wir in geistlicher Hinsicht vor allem die Vergebung unserer Schuld, damit wir geistlich gesund und am Leben bleiben. Warum? Wir werden t\u00e4glich vielfach an anderen Menschen schuldig, zum Beispiel weil wir sie gedankenlos oder sogar mit Absicht mit unseren Worten oder unserem Verhalten verletzt haben, oder weil wir denen nicht geholfen haben, die unsere Hilfe gebraucht h\u00e4tten. Durch solche Dinge werden wir auch vor Gott schuldig. Denn Gott hat gesagt, dass wir unseren N\u00e4chsten so sehr lieben sollen, wie wir uns selbst lieben. Au\u00dferdem werden wir vor Gott auch in anderen Bereichen immer wieder schuldig, wo wir seinem Wort nicht gehorchen. Zum Beispiel dadurch, dass wir f\u00fcr das, was er uns gegeben hat, nicht dankbar sind und ihm nicht danken, oder durch andere b\u00f6se Gedanken, Worte oder Taten, durch die wir seinem Wort nicht gehorchen. All diese Dinge nennt die Bibel S\u00fcnde. Auch wenn solche S\u00fcnden von Menschen nicht gesehen werden, sieht Gott sie doch. Und S\u00fcnden sind niemals harmlos, weil wir damit Gott als Gott verachten und ihn kr\u00e4nken. Sie belasten unsere Beziehung zu Gott schwer und zerst\u00f6ren sie.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir dann tun? Wenn wir ges\u00fcndigt haben, k\u00f6nnen wir es nicht wiedergutmachen, indem wir zum Beispiel etwas \u201eGutes\u201c tun. Wenn jemand im Zorn einen anderen so verletzt, dass er sein Leben lang im Rollstuhl sitzen muss, kann er das nicht wieder gutmachen, indem er ihm monatlich 50 Euro \u00fcberweist oder ab und zu f\u00fcr ihn einkaufen geht. So ist es auch mit unserer S\u00fcnde vor Gott. Wenn wir gegen Gott ges\u00fcndigt haben, ist das Einzige, was uns hilft, Gottes Vergebung. Nur wenn Gott uns unsere Schuld vergibt, kommt unsere Beziehung zu ihm wieder in Ordnung und wir k\u00f6nnen weiter im Vertrauen und unter seinem Segen leben. Deshalb m\u00fcssen wir jeden Tag Gott darum bitten, dass er uns unsere S\u00fcnden vergibt.<\/p>\n<p>Dass Jesus uns dazu auffordert, daf\u00fcr zu beten, zeigt, dass Gott uns vergeben will. Gott ist bereit, uns zu vergeben, wenn wir auf Jesus vertrauen, der alle unsere S\u00fcnden auf sich genommen hat und am Kreuz daf\u00fcr gestorben ist. Dadurch hat Jesus selbst die Grundlage daf\u00fcr geschaffen, dass wir Gott jederzeit darum bitten, uns unsere Schuld zu vergeben. Auch wenn wir Jesu Tod f\u00fcr uns grunds\u00e4tzlich angenommen haben und im Glauben an Jesus leben, vers\u00fcndigen wir uns jeden Tag, so wie ein Kind, das barfu\u00df heruml\u00e4uft, jeden Tag schmutzige F\u00fc\u00dfe bekommt. Wenn wir Gott jeden Tag unsere schmutzigen F\u00fc\u00dfe hinstrecken, ist er bereit, uns jeden Tag neu zu reinigen. Dann k\u00f6nnen wir immer in einer gesunden Beziehung zu Gott leben. Das ist eine wirklich gute Nachricht f\u00fcr uns \u2013 die gute Nachricht!<\/p>\n<p>Dabei nennt Jesus aber eine Voraussetzung. Er sagt: \u201eUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.\u201c In den Versen 14 und 15 sagt Jesus weiter: \u201eDenn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.\u201c Hier hat Jesus Gottes Vergebung mit unserer Vergebung f\u00fcr andere verkn\u00fcpft. Unsere Bitte an Gott um Vergebung setzt voraus, dass wir denen, die an uns schuldig geworden sind, auch vergeben. Wenn wir dar\u00fcber nachdenken, ist diese Erwartung Gottes selbstverst\u00e4ndlich. Wie kann ich Gott bitten, dass er mir alle meine Schuld vergibt, wenn ich nicht bereit bin, einem anderen seine viel kleinere Schuld mir gegen\u00fcber zu vergeben? So wie wir an anderen immer wieder schuldig werden, werden auch andere an uns schuldig; indem sie uns durch ihre Worte oder ihr Verhalten absichtlich oder unabsichtlich verletzen oder uns entt\u00e4uschen, usw. Aber diese Schuld ist, wenn wir dar\u00fcber nachdenken, viel kleiner als unsere Schuld vor Gott. Weil Gott bereit ist, uns alle unsere Schuld zu vergeben, sollen wir auch denen, die an uns schuldig geworden sind, vergeben. Wenn wir das tun, in der Familie, in der Schule oder am Arbeitsplatz, k\u00f6nnen wir selbst Frieden haben und im Frieden mit anderen leben.<\/p>\n<p>Was ist das dritte Bed\u00fcrfnis, f\u00fcr das wir t\u00e4glich beten sollen? Jesus sagt im Vers 13: \u201eUnd f\u00fchre uns nicht in Versuchung, sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.\u201c Warum sollen wir daf\u00fcr beten? Wir geraten so leicht in Versuchung, gegen Gott zu s\u00fcndigen: in unseren Gedanken im Herzen, mit unseren Augen, oder mit unserem Mund und unseren H\u00e4nden. Wir werden leicht versucht, zu l\u00fcgen, wenn es f\u00fcr uns unangenehme Konsequenzen h\u00e4tte, wenn wir die Wahrheit sagen. Wir werden leicht versucht, an Gottes Liebe zu zweifeln, wenn wir Dinge erleben, die wir nicht verstehen. Wir k\u00f6nnen auch versucht werden, etwas anderes zu tun, was Gott nicht gef\u00e4llt, wenn andere uns dazu ermutigen oder wenn wir selbst den Wunsch danach versp\u00fcren. Die Bibel sagt, dass wir meistens von unseren eigenen Begierden zur S\u00fcnde verf\u00fchrt werden. Niemand kann mit seiner eigenen Kraft die Versuchung \u00fcberwinden. Es gibt den B\u00f6sen, den Teufel, der die Kinder Gottes aktiv und raffiniert zur S\u00fcnde verf\u00fchrt. Deshalb sollen wir jeden Tag ernsthaft zu Gott beten, dass Er uns nicht in Versuchung f\u00fchrt, sondern uns von dem B\u00f6sen erl\u00f6st.<\/p>\n<p>Heute haben wir von Jesus gelernt, f\u00fcr welche Anliegen wir zu unserem Vater im Himmel beten sollen: dass er uns jeden Tag das t\u00e4gliche Brot gibt, dass er uns unsere Schuld vergibt und dass er uns nicht in Versuchung f\u00fchrt, sondern von dem B\u00f6sen erl\u00f6st. Jesus ermutigt die Sch\u00fcler und uns alle dazu, jeden Tag daf\u00fcr zu beten. Wenn wir das jeden Tag tun, werden wir alle erleben, wie Gott uns versorgt, uns unsere Schuld immer wieder vergibt und uns vor dem B\u00f6sen bewahrt. M\u00f6ge Gott den Sch\u00fclern und uns allen helfen, jeden Tag daf\u00fcr zu beten und Gottes Hilfe und Segen reichlich zu erfahren!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download [ODT]&nbsp; [PDF] &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bibeltext Das Gebet, das Jesus uns lehrte \u201eUnd vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.\u201c (Matth\u00e4us 6,12) Unser Gottesdienst ist heute besonders f\u00fcr die Sch\u00fcler, die morgen ein neues Schuljahr anfangen. 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