{"id":1250,"date":"2010-12-13T00:23:32","date_gmt":"2010-12-12T23:23:32","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=1250"},"modified":"2023-01-29T20:56:53","modified_gmt":"2023-01-29T19:56:53","slug":"predigt-2-mose-111-1251-sonderlektion-zu-weihnachten-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-2-mose-111-1251-sonderlektion-zu-weihnachten-2010\/","title":{"rendered":"Predigt: 2.Mose 11,1 \u2013 12,51 (Sonderlektion zu Weihnachten 2010)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\" lang=\"de-DE\"><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/P2Mose11-12.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\" lang=\"de-DE\"><strong>Es ist des H<\/strong><strong>ERRN <\/strong><strong>Passa<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\" lang=\"de-DE\">Leitwort 12,11<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" lang=\"de-DE\"><em><strong>So sollt ihr&#8217;s aber essen: Um eure Lenden sollt ihr geg\u00fcrtet sein und eure Schuhe an euren F\u00fc\u00dfen haben und den Stab in der Hand und sollt es essen als die, die hinwegeilen; es ist des Herrn Passa.<\/strong><\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\" lang=\"de-DE\"><\/h3>\n<p lang=\"de-DE\">In weniger als zwei Wochen ist Weihnachten. In Weihnachten feiern wir das Kommen des Herrn Jesus Christus. Aber warum kam der Herr eigentlich auf die Welt? -Hierzu ein kleines R\u00e4tsel: Stell dir vor, du w\u00fcrdest wegen deiner Aufrichtigkeit und Unparteilichkeit zum Richter gesetzt. Du hast dich selbst dazu verpflichtet, nach dem herrschenden Gesetz Recht und Gerechtigkeit zu schaffen; koste es, was es wolle. Eines Tages aber geschieht etwas, worauf du nicht gefasst gewesen bist. Gerade dein \u00fcber alles geliebter Sohn begeht ein Verbrechen, was nach dem Gesetz den Tod verdient hat.Weil man an deine Aufrichtigkeit glaubt, setzen man dir deinen eigenen Sohn vors Gericht. Was sollst du tun? Dein Gerechtigkeitssinn und das Gesetz erkl\u00e4ren deinen Sohn f\u00fcr des Todes schuldig. Deine Liebe aber verlangt nach dem Leben f\u00fcr dein Sohn. Wie kannst du das Dilemma l\u00f6sen, sodass du sowohl deinem Gerechtigkeitssinn als auch deiner Kindesliebe gerecht wirst?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das 2. Buch Mose 12 zeigt, wie Gott, der sich in einer \u00e4hnlichen Situation wie die des Richters befand, jenes Dilemma l\u00f6ste. Das Kapitel 12 berichtet von der Einsetzung des Passafestes in der Zeit des Auszugs der Israeliten aus \u00c4gypten. Das Passaereignis veranschaulicht, wie Gott eine L\u00f6sung fand, Sein Volk vor dem Gericht zu bewahren, das er zum einen sehr liebte, zum anderen aber wegen dessen S\u00fcnde eigentlich richten musste. Das Passa gibt uns zugleich ein Bild f\u00fcr die Bedeutung des Kommens des Herrn Jesus Christus, des wahren Passalamms.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Lasst uns durch den heutigen Text unseren Gott bewundern, der die Eigeninitiative ergriff und \u00fcberaus weise in Raum und Zeit gewirkt hat, um uns zu erl\u00f6sen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Teil I: Es ist des H<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">ERRN<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"> Passa (11.1 &#8211; 12.13)<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Was war geschehen, bevor der HERR das Passafest eingesetzt hatte? Betrachten wir Kapitel 11.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Gott hatte \u00fcber die \u00c4gypter bereits neun Plagen kommen lassen. Nun k\u00fcndigte Er eine weitere an, die den Pharao dazu bewegen sollte, die Israeliten aus seinem Land ziehen zu lassen, ja sie regelrecht aus seinem Land zu vertreiben. Die 10. Plage bestand darin, dass der HERR die Erstgeburt der \u00c4gypter durch alle Gesellschaftsschichten hindurch einschlie\u00dflich Vieh t\u00f6ten wollte. Die \u00c4gypter hatten in S\u00fcnde gelebt, indem sie nicht Gott sondern G\u00f6tzen die Ehre gaben. Durch die Wegnahme der Erstgeburt erwies sich Gott als der Eigent\u00fcmer und Herr alles Lebens und nahm sich dadurch die Ehre, die ihm geb\u00fchrt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Und wie stand es mit den Israeliten? Sollten sie auch von der 10. Plage getroffen werden? Betrachten wir Vers 7: <strong>aber gegen ganz Israel soll nicht ein Hund mucken, weder gegen Mensch noch Vieh, auf dass ihr erkennt, dass der HERR einen Unterschied macht zwischen \u00c4gypten und Israel. <\/strong>Den Israeliten sollte kein einziges Haar gekr\u00fcmmt werden. Aber warum machte der HERR einen Unterschied zwischen den Israeliten und \u00c4gyptern? Hatten die Israeliten im Gegensatz zu den \u00c4gyptern ein heiliges Leben gef\u00fchrt und daher das Gericht nicht verdient? Nein, sie waren ebenfalls S\u00fcnder. Sie hatten ebenfalls das Gericht Gottes verdient. Aber warum dann konnten sie vor dem Gericht verschont bleiben? Betrachten wir hierzu Kapitel 12.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Im Vers 12.2 hei\u00dft es: <strong>Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein, und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres z\u00e4hlen. <\/strong>Der Monat des Auszugs der Israeliten sollte als der erste Monat des Jahres gelten. Denn der Auszug der Israeliten aus \u00c4gypten markierte den Beginn einer neuen \u00c4ra: Die Israeliten sollten einen neuen Herren \u00fcber ihr Leben bekommen: Sie sollten nun Gott und nicht mehr den \u00c4gyptern dienen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In den Versen 3-10 gab Gott den Israeliten viele Anweisungen, wie sie sich w\u00e4hrend des Gerichts verhalten sollten. So sollten die Israeliten u.a. in der Nacht, in der der HERR das Gericht \u00fcber die \u00c4gypter hielt, ein Lamm f\u00fcr jedes Haus schlachten. Dabei musste das Lamm ohne Fehler sein, m\u00e4nnlich und einj\u00e4hrig. Die Israeliten sollten das Blut des Lammes an die beiden T\u00fcrpfosten und die Oberschwelle des Hauses streichen, in welches sie das Lamm a\u00dfen. Zus\u00e4tzlich zum Fleisch sollten unges\u00e4uertes Brot und bittere Kr\u00e4uter gegessen werden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Israeliten k\u00f6nnten sich gefragt haben: \u201eHatte Mose nicht davon erz\u00e4hlt, uns aus der Hand der \u00c4gypter zu befreien? Warum sollen wir nun ein Lamm schlachten?\u201c Obwohl die Israeliten den Sinn der Anordnungen nicht verstanden hatten, erwartete Gott doch von ihnen, dass sie sie befolgen. Soweit er sich Ihnen durch die bisherigen Wundertaten offenbart hatte, sollten sie Ihm vertrauen. Das Vertrauen sollte auch weiterhin die Grundlage f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis zwischen Gott und Seinem Volk bilden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Welche Anweisungen gab Gott den Israeliten noch? Lesen wir gemeinsam den Vers 11: <strong>So sollt ihr\u00b4s aber essen: Um eure Lenden sollt ihr geg\u00fcrtet sein und eure Schuhe an euren F\u00fc\u00dfen haben und den Stab in der Hand und sollt es essen als die, die hinwegeilen; es ist des HERRN Passa. <\/strong>Die Israeliten sollten sich zum Auszug aus \u00c4gyptenland bereit halten und das Lamm in Hast essen. Dieser Anweisung folgt die Bemerkung: <strong>es ist des HERRN Passa. <\/strong>Es ist des HERRN Passa. Was bedeutet das Wort \u201ePassa\u201c eigentlich? Es bedeutete f\u00fcr die Israeliten ein \u201e\u00dcbergehen\u201c oder gar ein \u201e\u00dcberspringen\u201c. Was sollte \u00fcbergangen oder \u00fcbersprungen werden? Betrachten wir hierzu Vers 13 a: <strong>Dann aber soll das Blut euer Zeichen sein an den H\u00e4usern, in denen ihr seid: Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vor\u00fcbergehen und die Plage soll euch nicht widerfahren. <\/strong>Die Israeliten sollten also \u00fcbergangen werden. Der HERR wollte bei seinem Gericht die H\u00e4user der Israeliten <em>\u00fcbergehen<\/em>, wenn er an deren T\u00fcren das Blut des Lammes sah.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wie sehr Gott die Israeliten auch liebte, niemals lie\u00df er ihre S\u00fcnde ohne Weiteres ungeschehen machen. Der Grund, dass er an die Israeliten vor\u00fcberzog, war einzig und allein das Blut des geschlachteten Lammes an ihren H\u00e4usern. Das Blut des Lammes ist in seiner Natur nichts Besonderes. Es ist nicht etwa blau oder in anderer Weise besonders. Blut steht aber f\u00fcr Leben. \u201e<strong>Denn des Leibes Leben ist in seinem Blut\u201c<\/strong>(3.Mose17.14). Das Blut signalisierte f\u00fcr Gott, dass das Lamm stellvertretend f\u00fcr die Israeliten sein Leben hergab, die eigentlich f\u00fcr ihre S\u00fcnde sterben m\u00fcssten. Auf der Grundlage des stellvertretenden Todes des Lammes konnte Gott inmitten des Gerichts Gnade \u00fcber die Israeliten walten lassen. Das war des R\u00e4tsels L\u00f6sung: Auf der Grundlage des stellvertretenden Todes des Lammes konnte sich Gott heilig und zugleich liebevoll gegen\u00fcber den Israeliten erweisen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bei diesem Erl\u00f6sungsweg ist eine wesentliche Sache hervorzuheben: <em>Es war Gott<\/em>, der die Initiative zur Erl\u00f6sung ergriff. <em>Es war Gott<\/em>, der den Israeliten den Weg der Erl\u00f6sung offenbarte. <em>Es war Gott<\/em>, der den Weg der Erl\u00f6sung vorgab. Die Israeliten hatten nicht die Inititaive zur Erl\u00f6sung ergriffen, waren auch dazu gar nicht in der Lage gewesen. Die Israeliten waren ferner auf Gottes Offenbarung Seines Erl\u00f6sungsweges angewiesen. Denn wer w\u00fcrde schon darauf kommen, dass das Blut eines einj\u00e4hrigen, fehlerlosen und m\u00e4nnlichen Lammes notwendig ist, um das Gericht abzuwenden. Dass Gott den Israeliten im Gegensatz zu den \u00c4gyptern den Erl\u00f6sungsweg offenbarte, war pure Gnade.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Schlie\u00dflich ist hierzu sagen, dass die Israeliten auch keinen eigenen Erl\u00f6sungsweg h\u00e4tten einschlagen k\u00f6nnen. Nein, es gab nur einen L\u00f6sungsweg und dieser wurde von Gott vorgegeben. H\u00e4tte z.B. ein Israelit gesagt: \u201eIch finde es nicht gut, Blut zu verwenden. Ich nehme stattdessen Ketchup\u201c, dann h\u00e4tte er sein blaues Wunder erlebt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Erl\u00f6sung der Israeliten war durch und durch von der Gnade Gottes gekennzeichnet. Die Israeliten konnten nichts zu ihrer Erl\u00f6sung beitragen. Sie sollten lediglich auf die Anweisungen Gottes durch Glauben reagieren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Inwiefern betrifft das Erl\u00f6sungswerk Gottes an die Israeliten uns? Das Passalamm ist zweifellos ein Vorbild auf den Herrn Jesus Christus. Es sollte ohne Fehler sein, was von der s\u00fcndlosen Natur Christi spricht. Die Israeliten sollten das Blut an deren H\u00e4user streichen, wodurch sie sich mit dem Tod des Lammes identifizierten. Sie worden folglich vor dem Gericht verschont. Ebenso wird der Mensch von S\u00fcnde und Verdammnis errettet, wenn er sich mit dem Blut Jesu Christi identifiziert.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Auf diese Weise verr\u00e4t das Passafest den wahren Grund des Kommens des Herrn. Der Herr Jesus ist das wahre Passalamm Gottes. Als ihn Johannes der T\u00e4ufer erblickt, spricht er: <strong>Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt S\u00fcnde tr\u00e4gt! <\/strong>(Johannes 1.29). Der Herr sagt \u00fcber sein Kommen selbst: <strong>so wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erl\u00f6sung f\u00fcr viele <\/strong>(Matth\u00e4us 20.28). Der Herr Jesus gab als das wahre Passalamm sein Blut zur Erl\u00f6sung der Menschheit. In Seinem Blut geschieht das wahre Passa Gottes, indem wir vor dem Gericht Gottes verschont werden, wie es in R\u00f6mer 8.1 hei\u00dft: <strong>So gibt es nun keine Verdammnis f\u00fcr die, die in Christus Jesus sind. <\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wir w\u00e4ren wie die Israeliten niemals darauf gekommen, wie wir von dem Gericht Gottes errettet werden k\u00f6nnten, wenn es Gott uns nicht offenbart h\u00e4tte. Bis zu meinem 19. Lebensjahr war mir der Weg der Erl\u00f6sung verdunkelt. Ich hatte nicht verstanden, warum Jesus in die Welt gekommen war. Und das, obwohl ich bis dahin die Bibel durchgelesen hatte. Obwohl ich so Manches tat, um mich selbst zu erl\u00f6sen, kam ich Gott keinen einzigen Schritt n\u00e4her. Gottes Gnade der Erl\u00f6sung setzte bereits an dem Punkt an, dass Er mir den Heilsweg offenbarte. Er musste es nicht tun, aber Er tat es aus Gnade. Wir h\u00e4tten ohne Gottes Gnade nicht nicht einmal den Wunsch, geschweige denn die F\u00e4higkeit gehabt, uns selbst zu erl\u00f6sen. Die Erl\u00f6sung ist durch und durch von der Gnade Gottes getragen. Lasst uns nicht vergessen, dass Anfangspunkt, Medium und Endpunkt unseres Glaubensleben allein die Gnade Gottes ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Teil II: Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben (12.14 &#8211; 28)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der HERR gab Mose und Aaron weitere Anweisungen &#8211; lesen wir gemeinsam den Vers 14: <strong>Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben und sollt ihn feiern als ein Fest f\u00fcr den H<\/strong><strong>ERRN, <\/strong><strong>ihr und alle eure Nachkommen, als ewige Ordnung. <\/strong>Gott wies die Israeliten an, dass Passaereignis j\u00e4hrlich zu feiern. Hierzu gab er ihnen in den darauf folgenden Versen 15-20 detaillierte Anweisungen, wie sie das Passafest zu halten hatten: Die Israeliten sollten u.a. sieben Tage unges\u00e4uertes Brot essen, vom 14. bis zum 21. des Auszugsmonats, und schon am ersten Tag den Sauerteig aus ihren H\u00e4usern beseitigen. Zudem sollten am ersten und am siebten Tag eine heilige Versammlung abgehalten und keinerlei Arbeit verrichten werden, abgesehen von der Zubereitung des Essens.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Aber wozu das Ganze? \u201e<strong>Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben\u201c <\/strong>(2. Mose 12.14) wies Gott die Israeliten an. Die Israeliten sollten sich durch das j\u00e4hrliche Passafest an die gn\u00e4dige und m\u00e4chtige Erl\u00f6sungstat Gottes erinnern. Indem die Israeliten das Passafest nach den Anweisungen Gottes j\u00e4hrlich praktizierten, sollte ihr Herz von der Bedeutung des Passaereignis gepr\u00e4gt und mit gro\u00dfer Dankbarkeit erf\u00fcllt werden. Diese Anordnung war in Hinblick auf die nachkommenden Generationen besonders wichtig. Denn f\u00fcr sie konnte das Passaereignis leicht in Vergessenheit geraten, weil sie es pers\u00f6nlich nicht miterlebt hatten. So hei\u00dft es in dem Vers 26f: <strong>Und wenn eure Kinder zu euch sagen werden: Was habt ihr da f\u00fcr einen Brauch?, sollt ihr sagen: Es ist das Passaopfer des HERRN, der an den Israeliten vor\u00fcberging in \u00c4gypten, als er die \u00c4gypter schlug und unsere H\u00e4user errettete.<\/strong> Das Passa sollte zur Erinnerung an Gottes gn\u00e4dige und m\u00e4chtige Erl\u00f6sung der Israeliten durch alle Generationen hindurch j\u00e4hrlich gefeiert werden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wie reagierten die Israeliten darauf, als Mose ihnen alle Anweisungen Gottes weitergegeben hatte? Lesen wir gemeinsam den Vers 27b und 28: <strong>Da neigte sich das Volk und betete an. Und die Israeliten gingen hin und taten, wie der HERR es Mose und Aaron geboten hatte. <\/strong>Die Israeliten wiesen genau die Herzenshaltung auf, die Gott gefiel. Ihr Herz war von dankbarer Anbetung und Bereitschaft erf\u00fcllt, alles f\u00fcr den HERRN zu tun. Das j\u00e4hrliche Passafest sollte den Israeliten helfen, eben jene Herzenshaltung zu erneuern bzw. beizubehalten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Als du und ich zum Glauben kamen, geschah unser erstes Passaereignis. Unser Herz war von dankbarer Anbetung und Bereitschaft, alles f\u00fcr den HERRN zu tun, erf\u00fcllt. Doch wie sieht es jetzt mit der ersten Liebe aus? Lasst uns die Vorweihnachtszeit damit antreten, dass wir im Gebet zu Gott kommen und ihn darum bitten unser Herz in der ersten Liebe zu erneuern. Auf dass unser Herz mit einer kindlichen Dankbarkeit f\u00fcr das Passa des HERRN in unserem Leben neu erf\u00fcllt wird sowie unsere Bereitschaft zum Gehorsam erneuert wird.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bisher hatte Gott allein davon geredet, dass er den \u00c4gyptern eine 10. Plage schicken und die Israeliten aus \u00c4gypten ausziehen lassen wolle. Noch war keines Seiner Worte in Tat umgesetzt worden. Lasst uns im folgenden Abschnitt betrachten, wie Gott Sein Wort bis ins Kleinste erf\u00fcllte.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Teil III: Und zur Mitternacht schlug der HERR alle Erstgeburt in \u00c4gyptenland (12.29 &#8211; 41)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Lesen wir gemeinsam den Vers 29: <strong>Und zur Mitternacht schlug der HERR alle Erstgeburt in \u00c4gyptenland vom ersten Sohn des Pharao an, der auf seinem Thron sa\u00df, bis zum ersten Sohn des Gefangenen im Gef\u00e4ngnis und alle Erstgeburt des Viehs.<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Genauso wie der HERR gesprochen hatte, so f\u00fchrte er das Gericht an die \u00c4gypter durch und verschonte die Israeliten. Er nahm das Leben von aller Erstgeburt \u00c4gyptens weg. Dabei machte er keinen Unterschied, ob es das erstgeborene Kind des Pharaos oder das Erstgeborene eines Sklaven oder gar eines Tieres war. <strong>Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott <\/strong>(R\u00f6mer 2.11).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Was taten der Pharao und die \u00c4gypter, nachdem sie die 10. Plage erlebt hatten? Die Antwort hierzu erfahren wir in den Versen 12.31 bis 33. Von der Furcht vor Gott ergriffen, lie\u00df der Pharao Mose und Aaron noch in derselben Nacht herbeirufen und befahl ihnen, mit ihrem Volk und Vieh aus \u00c4gypten auszuziehen. Ebenso war das \u00e4gyptische Volk von der Furcht vor Gott gepackt, sodass sie die Israeliten bedr\u00e4ngten, das Land zu verlassen. W\u00e4hrend sich der Pharao zuvor hartn\u00e4ckig geweigert hatte, die Israeliten frei zu lassen, warf er sie nun regelrecht aus seinem Land heraus. Wer h\u00e4tte das gedacht, das sich der Pharao schlie\u00dflich so verhalten w\u00fcrde? Der HERR hatte das gedacht und es Mose bereits vorausgesagt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Was geschah schlie\u00dflich? Betrachten wir die Verse 40 und 41: <strong>Die Zeit aber, die die Israeliten in \u00c4gypten gewohnt haben, ist vierhundertunddrei\u00dfig Jahre. Als diese um waren, an eben diesem Tage zog das ganze Heer des HERRN aus \u00c4gyptenland. <\/strong>Der HERR erf\u00fcllte genau zum festgesetzten Tag sein Wort und f\u00fchrte die Israeliten aus \u00c4gyptenland.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Gottes Wort erf\u00fcllte sich bis ins Detail. W\u00e4hrend zwischen unseren Worten und unseren Taten h\u00e4ufig Welten liegen, ist Gottes Wort mit der Tat gleichzusetzen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Erf\u00fcllung Seines Wortes ans Tageslicht tritt. Die Israeliten hatten im Glauben an Gott den Anweisungen gehorcht, bevor sich Gottes Wort erf\u00fcllte. Auf der Grundlage des Wortes haben wir wie die Israeliten viele Verhei\u00dfungen, insbesondere die Verhei\u00dfung der ewigen und wahren Erl\u00f6sung, wenn der Herr zum zweiten Mal auf die Welt kommen wird. So lasst uns ermutigt weiter den Weg des Glaubens gehen. Denn Gott ist treu und erf\u00fcllt alle Seine Verhei\u00dfungen, die er uns gegeben hat, auch wenn sie noch auf sich warten lassen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Lesen wir zum Schluss noch einmal das Leitwort Vers 12.11: <em><strong>So sollt ihr&#8217;s aber essen: Um eure Lenden sollt ihr geg\u00fcrtet sein und eure Schuhe an euren F\u00fc\u00dfen haben und den Stab in der Hand und sollt es essen als die, die hinwegeilen; es ist des Herrn Passa.<\/strong><\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Es ist des HERRN Passa Leitwort 12,11 So sollt ihr&#8217;s aber essen: Um eure Lenden sollt ihr geg\u00fcrtet sein und eure Schuhe an euren F\u00fc\u00dfen haben und den Stab in der Hand und sollt es essen als die, die hinwegeilen; es ist des Herrn Passa. In weniger als zwei Wochen ist Weihnachten. 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