{"id":12326,"date":"2024-05-05T11:00:25","date_gmt":"2024-05-05T09:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/?p=12326"},"modified":"2025-12-02T19:12:29","modified_gmt":"2025-12-02T18:12:29","slug":"predigt-apostelgeschichte-271-44","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-apostelgeschichte-271-44\/","title":{"rendered":"Predigt: Apostelgeschichte 27,1-44"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/2023-Apg-L23_27-0144_P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.schlachterbibel.de\/de\/bibel\/apostelgeschichte\/27\/1-44?hl=1#hl\"><strong>Bibeltext<\/strong><\/a> &nbsp;&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Auf dem Weg nach Rom<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eund sprach: F\u00fcrchte dich nicht, Paulus, du musst vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir fahren.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Apostelgeschichte 27,24)<\/p>\n<p>In den vorangehenden Kapiteln haben wir erfahren, dass Paulus mehr als zwei Jahre lang in C\u00e4sarea im Gef\u00e4ngnis war. Der Prozess zog sich scheinbar endlos hin. Paulus bekam mehrmals eine Gelegenheit, sich zu verteidigen; aber jedes Mal nutzte er sie dazu, um Jesus Christus zu bezeugen. Als der r\u00f6mische Statthalter ihn schlie\u00dflich doch nach Jerusalem bringen wollte, berief sich Paulus auf das Recht, vor dem Kaiser zu stehen. Unser heutiger Text beschreibt Paulus Fahrt nach Rom. Diese verlief ganz und gar nicht reibungslos, sondern sehr dramatisch. Wir wollen heute vor allem auf zwei Fragen antworten: Wie half Gott Paulus auf seinem Weg nach Rom? Was hat Gott dabei vor allem \u00fcber sich und die Art und Weise, wie er wirkt, offenbart? Gott m\u00f6ge jeden durch sein Wort ansprechen.<\/p>\n<p><strong>Teil 1: Ein unerwarteter Sturm (1-20)<\/strong><br \/>\nDie Verse 1-8 beschreiben, wie Paulus mit einigen anderen Gefangenen einem r\u00f6mischen Hauptmann namens Julius \u00fcbergeben wurde und mit einem Schiff zun\u00e4chst \u00fcber Sidon nach Myra an der S\u00fcdk\u00fcste der heutigen T\u00fcrkei fuhr. Der Verfasser Lukas schreibt das ganze Kapitel in der Wir-Form; er begleitete Paulus also, au\u00dferdem Aristarch, ein J\u00fcnger aus Thessalonich. In Myra fand der Hauptmann ein Schiff, das nach Italien fahren sollte, und lie\u00df Paulus darauf \u00fcbersteigen. Sie hatten starken Gegenwind, sodass sie tagelang nur langsam vorw\u00e4rtskamen und mit M\u00fche bis auf die H\u00f6he von Knidos kamen. Danach fuhren sie im Schutz von Kreta Richtung S\u00fcden und \u00f6stlich an der Insel vorbei und gelangten nach Guthafen an der S\u00fcdk\u00fcste von Kreta.<br \/>\nDer Vers 9 berichtet, dass inzwischen viel Zeit vergangen war und dass die Schifffahrt schon gef\u00e4hrlich wurde, weil auch das Fasten schon vor\u00fcber war. Der Hintergrund ist, dass das Fasten zum Vers\u00f6hnungstag Ende September\/Anfang Oktober kurz vor der Zeit war, in der die Seefahrt auf dem Mittelmeer wegen vieler St\u00fcrme bis zum Fr\u00fchling eingestellt wurde. Paulus hatte durch seine Missionsreisen viel Erfahrung mit der Seefahrt. Als er merkte, dass die Verantwortlichen auf dem Schiff vorhatten, von Guthafen aus noch weiterzufahren, warnte er sie: \u201eIhr M\u00e4nner, ich sehe, dass diese Fahrt mit Leid und gro\u00dfem Schaden vor sich gehen wird, nicht allein f\u00fcr die Ladung und das Schiff, sondern auch f\u00fcr unser Leben\u201c (10). Aber der Hauptmann glaubte dem Steuermann und dem Eigent\u00fcmer mehr als dem, was Paulus sagte. Sie wollten nach Ph\u00f6nix weitersegeln, einer gr\u00f6\u00dferen und attraktiveren Hafenstadt, die etwa neunzig Kilometer weiter westlich auf Kreta liegt.<br \/>\nAls ein S\u00fcdwind wehte, meinten sie, dass sie ihr Vorhaben ausf\u00fchren k\u00f6nnten, und fuhren mit Hilfe dieses Windes los. Aber nicht lange danach brach ein Sturmwind von der Insel aus nordwestlicher Richtung los. Er ergriff das Schiff und war so heftig, dass sie das Schiff nicht mehr gegen den Wind richten konnten, sondern es treiben lassen mussten. Die Schiffsleute taten alles, was sie tun konnten; sie umspannten das Schiff zum Schutz mit Seilen, damit es im Sturm nicht auseinanderbricht; sie lie\u00dfen den Treibanker herunter und warfen Ladung ins Meer und dann sogar das Schiffsger\u00e4t. Aber sie konnten das Schiff nicht unter Kontrolle bringen und nicht verhindern, dass es vom Sturm insgesamt zwei Wochen lang ca. 1000 Kilometer weit \u00fcbers Meer getrieben wurde. Vers 20 sagt: \u201eDa aber viele Tage weder Sonne noch Sterne schienen und ein gewaltiges Ungewitter uns bedr\u00e4ngte, war all unsre Hoffnung auf Rettung dahin.\u201c<\/p>\n<p><strong>Teil 2: Neue Vision durch Gottes Verhei\u00dfung \u201eDu musst \u2026\u201c (21-26)<\/strong><br \/>\nJe l\u00e4nger der Sturm tobte und das Schiff hilflos \u00fcbers Meer getrieben wurde, desto hilfloser wurden die Menschen an Bord. Vers 21 sagt, dass niemand mehr essen wollte. Aber dann berichtet der Text von einer Wende. Diese kam ausgerechnet von Paulus, der eigentlich nur einer der Gefangenen an Bord war. Paulus ergriff das Wort und sagte: \u201eIhr M\u00e4nner, man h\u00e4tte auf mich h\u00f6ren sollen und nicht von Kreta aufbrechen, dann w\u00e4ren uns dieses Leid und der Schaden erspart geblieben. Doch nun ermahne ich euch: Seid unverzagt; denn keiner von euch wird umkommen, nur das Schiff wird untergehen\u201c (21.22). Paulus wollte alle mit einer klaren Zusage ermutigen. Woher war er so sicher? Er sagte weiter: \u201eDenn diese Nacht trat zu mir der Engel des Gottes, dem ich geh\u00f6re und dem ich diene, und sprach: F\u00fcrchte dich nicht, Paulus, du musst vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir fahren\u201c (23-24).<br \/>\nAls der Sturm tagelang pausenlos tobte und nicht nachlie\u00df, fing wohl auch Paulus an, sich vor dem Untergang zu f\u00fcrchten. Aber Gott hat ihn in der gr\u00f6\u00dften Not durch seinen Engel besucht und ihm gesagt: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, Paulus, du musst vor den Kaiser gestellt werden.\u201c Wie froh muss Paulus \u00fcber diesen Zuspruch gewesen sein! Er w\u00fcrde den Sturm \u00fcberleben und alle, die mit ihm auf dem Schiff waren. Dabei sagte der Engel nicht einfach: \u201eDu wirst \u00fcberleben\u201c, sondern: \u201eDu musst vor den Kaiser gestellt werden.\u201c Damit sagte der Engel Paulus nicht nur seine Rettung zu, sondern auch den Hintergrund f\u00fcr seine Rettung. Der Hintergrund war nicht nur Gottes pers\u00f6nliche Liebe zu Paulus, sondern weil er vor den Kaiser gestellt werden musste. Warum musste Paulus vor dem Kaiser stehen? Wir wollen \u00fcber dieses \u201eg\u00f6ttliche Muss\u201c nachdenken, um zwei wichtige Dinge \u00fcber Gott zu lernen.<br \/>\nZum einen dr\u00fcckte das Wort \u201eDu musst vor den Kaiser gestellt werden\u201c aus, wie gro\u00df Gottes Wille ist, dass alle Menschen durch das Evangelium von Jesus gerettet werden. Das galt nicht nur f\u00fcr die Juden und Heiden in Israel, Kleinasien und Griechenland, denen Paulus schon gepredigt hatte, sondern auch f\u00fcr den Kaiser in Rom und seine Gefolgschaft. Der Engel sagte \u201eDu musst vor den Kaiser gestellt werden\u201c, weil Gott den brennenden Wunsch hatte, dass auch der Kaiser, seine Verwandtschaft und seine Bediensteten das Evangelium h\u00f6ren und viele von ihnen gerettet w\u00fcrden.<br \/>\nDer zweite Punkt h\u00e4ngt mit dem ersten eng zusammen: Gott hat f\u00fcr sein Werk einen Plan. Eigentlich gab es in Rom damals schon eine christliche Gemeinde; Paulus hatte an sie bereits einen langen Brief geschrieben, den R\u00f6merbrief. Aber Paulus musste selbst nach Rom fahren und vor dem Kaiser stehen, weil Gott das in seiner Souver\u00e4nit\u00e4t und Weisheit so geplant hatte. Anscheinend gab es in der Gemeinde in Rom niemanden, der dem Kaiser und seiner Gefolgschaft das Evangelium so gut bezeugen konnte wie Paulus. Denn Paulus hatte das Evangelium tief verstanden und viel Erfahrung in der Verk\u00fcndigung f\u00fcr Heiden und auch im Umgang mit K\u00f6nigen. Au\u00dferdem konnten gew\u00f6hnliche Einwohner von Rom \u00fcberhaupt nicht vor den Kaiser oder ein kaiserliches Gericht treten, zumal viele Gemeindeglieder in Rom damals Sklaven waren.<br \/>\nWenn wir den weiteren Verlauf der Geschichte betrachten, muss Gott f\u00fcr seinen Plan noch weitere Gr\u00fcnde gehabt haben. Paulus sollte wohl auch deshalb nach Rom gehen, weil das Evangelium in Rom richtig Fu\u00df fassen und sich stark verbreiten sollte, damit es von dort aus in ganz Europa und in der ganzen Welt verbreitet w\u00fcrde. Etwa zwei Jahre sp\u00e4ter w\u00fcrde Paulus in seinem Brief an die Philipper schreiben, dass im ganzen Pr\u00e4torium bekannt ist, dass er seine Fesseln f\u00fcr Christus tr\u00e4gt. Etwas mehr als 300 Jahre sp\u00e4ter w\u00fcrde in Rom das Christentum zur Staatsreligion erkl\u00e4rt werden. Hinter den Worten \u201eDu musst vor den Kaiser gestellt werden\u201c steht also Gottes starker Wille, die Menschen in Rom zu retten und durch sie Menschen in ganz Europa; au\u00dferdem sehen wir Gottes konkreten Plan, daf\u00fcr Paulus zu gebrauchen, und Gottes Eifer, diesen Plan zu verwirklichen. Gott hat Paulus durch alle Bedr\u00e4ngnisse und Gefahren hindurch begleitet und wie seinen Augapfel besch\u00fctzt, weil Gott diesen Plan hatte und verwirklichen wollte.<br \/>\nWas k\u00f6nnen wir dadurch \u00fcber Gott lernen? Wir lernen neu, wie stark Gottes Wille ist, dass alle Menschen das Evangelium h\u00f6ren und durch den Glauben an Jesus gerettet werden. Wir lernen auch, dass Gott f\u00fcr dieses Werk konkrete Pl\u00e4ne hat. Es war Gott nicht egal, wo Paulus wirken w\u00fcrde, Hauptsache, er verk\u00fcndigt irgendwo irgendwem das Evangelium. Genauso wenig war es Gott egal, wer die Botschaft von Jesus dem Kaiser und vielen anderen Menschen in Rom verk\u00fcndigen w\u00fcrde. Gott wollte, dass Paulus das tun sollte, weil Gott das in seiner Weisheit f\u00fcr am besten befand.<br \/>\nWas bedeutet das f\u00fcr uns? Gott will auch heute das Evangelium in unserer Stadt, in unserem Land und in der ganzen Welt verbreiten. Gott will, dass alle Menschen das Evangelium erfahren und gerettet werden. Wir d\u00fcrfen Gottes brennendes Anliegen neu wahrnehmen und daf\u00fcr beten, bis unser Herz f\u00fcr die Rettung unserer Mitmenschen hier und f\u00fcr die Menschen in anderen L\u00e4ndern brennt. Als ich vorletzte Woche in Korea war, habe ich geh\u00f6rt, wie die Glaubensgeschwister dort f\u00fcr die Weltmission beten. Viele beten von Herzen f\u00fcr unsere Bibelkonferenz im August und rufen zu Gott Tag und Nacht die Namen der f\u00fcnf Prediger, damit Gott uns an der Konferenz durch sein Wort und seinen Geist segnen m\u00f6ge. Sie interessieren sich daf\u00fcr, was Gott in anderen L\u00e4ndern tut, wof\u00fcr sie aktuell beten sollen, und freuen sich \u00fcber Gottes Wirken. Sie haben Gottes brennendes Anliegen verstanden. Das hat in mir den Wunsch geweckt, mich mehr f\u00fcr Gottes Werk in anderen L\u00e4ndern zu interessieren und durch mein pers\u00f6nliches Gebet und mit anderen daran teilzunehmen.<br \/>\nZum anderen d\u00fcrfen wir glauben, dass Gott auch heute konkrete Pl\u00e4ne daf\u00fcr hat, wie er wirken und wen er wie in seinem Werk gebrauchen will. Manche denken, dass Gott zwar grunds\u00e4tzlich alle Menschen mit dem Evangelium erreichen will, dass es aber v\u00f6llig uns \u00fcberlassen w\u00e4re, was der Einzelne tut. Sie denken, dass Gott zwar die gro\u00dfe Linie und das Ziel vorgibt, dass er sich aber nicht darum k\u00fcmmern w\u00fcrde, wer wo wie wirkt. Aber das Wort \u201eDu musst vor den Kaiser gestellt werden\u201c zeigt uns, dass Gott in seiner Souver\u00e4nit\u00e4t und Weisheit konkrete Pl\u00e4ne f\u00fcr sein Rettungswerk hat, die bis dahin gehen, wen er wo und wie gebrauchen will. Das bedeutet nicht, dass in Gottes Werk alles vorgegeben w\u00e4re und unser Mitdenken und unsere Initiative gar nicht gefragt w\u00e4ren. Aber es ist wichtig, dass wir Gottes Willen und seinen Plan erkennen und uns daf\u00fcr ganz zur Verf\u00fcgung stellen, wie Paulus es tat. Obwohl wir uns nicht mit Paulus vergleichen k\u00f6nnen, d\u00fcrfen wir trotzdem die Zuversicht haben, dass Gott in seinem gro\u00dfen Werk, sein Reich zu bauen, auch f\u00fcr jeden von uns einen Plan hat und auch f\u00fcr uns als Gemeinde. Mit dieser Zuversicht d\u00fcrfen wir beten, dass wir Gottes Plan so klar erkennen, dass wir ihm seinem Willen und Plan entsprechend dienen k\u00f6nnen. Unser heutiger Text zeigt uns am Beispiel von Paulus, wie wichtig das ist. Paulus\u2018 Beispiel zeigt uns auch, dass wenn wir uns f\u00fcr Gottes Willen ganz zur Verf\u00fcgung stellen, unser Leben nicht bequemer wird, daf\u00fcr aber geistlich dynamisch, aufregend, sinnvoll und fruchtbar.<br \/>\nBei der Besch\u00e4ftigung mit diesem Text half Gott mir zu erkennen, wie gro\u00df sein Wille ist, dass ich sein Evangelium verk\u00fcndige, weil sein Herz f\u00fcr die Rettung der jungen Leute in dieser Stadt brennt. Ich habe auch neu erkannt, dass es Gott wirklich nicht egal ist, wo ich ihm diene, sondern dass er f\u00fcr jeden einen konkreten Plan hat. Er will mir seine Hilfe schenken, dass ich seinem Werk entsprechend seinem Plan dienen kann. Ich will daf\u00fcr beten und darum ringen, mich ihm daf\u00fcr ganz hinzugeben.<br \/>\nWas bewirkte Gottes Verhei\u00dfung in Paulus? Der Sturm tobte weiterhin und bedr\u00e4ngte das Schiff. Aber Gottes Wort gab ihm die Zuversicht, dass er den Sturm \u00fcberstehen und vor dem Kaiser stehen w\u00fcrde. Dadurch hatte er Ruhe im Herzen und neue Kraft, sich um die anderen Menschen auf dem Schiff zu k\u00fcmmern, damit sie wirklich gerettet werden.<\/p>\n<p><strong>Teil 3: Alle wurden gerettet (27-44)<\/strong><br \/>\nDie Verse 27-44 beschreiben die Ereignisse, die auf dem Schiff geschahen, bis am Ende alle gerettet wurden. Bei diesen Ereignissen erwies sich Paulus, der Ruhe und Zuversicht im Herzen hatte, als derjenige, der den \u00dcberblick behielt und die wichtigste Person auf dem Schiff wurde. Als die vierzehnte Nacht kam, bef\u00fcrchteten die Schiffsleute, dass sie auf Klippen auflaufen w\u00fcrden, und versuchten, mit dem Beiboot vom Schiff zu fliehen. Paulus bemerkte das und warnte sofort den Hauptmann, dass sie nicht gerettet werden k\u00f6nnten, wenn die Besatzung das Schiff verlassen w\u00fcrde. Der Hauptmann reagierte schnell und verhinderte die Flucht. Am n\u00e4chsten Morgen ermahnte Paulus alle 275 Menschen an Bord, dringend wieder etwas zu essen: \u201eDarum ermahne ich euch, etwas zu essen; denn das dient zu eurer Rettung; es wird keinem von euch ein Haar vom Haupt fallen\u201c (34). Als er das gesagt hatte, nahm er Brot, dankte Gott vor ihnen allen und brach\u2019s und fing an zu essen. Durch Paulus\u2018 Zuspruch und sein Vorbild wurden alle ermutigt und a\u00dfen auch. Wenig sp\u00e4ter n\u00e4herten sie sich Land und lie\u00dfen das Schiff auf einer Sandbank auflaufen, wo es unter der Gewalt der Wellen zerbrach. Die Soldaten wollten die Gefangenen t\u00f6ten, damit niemand fliehen konnte; aber der Hauptmann wollte Paulus am Leben erhalten und verbot das und erlaubte denen, die schwimmen konnten, an Land zu schwimmen, die anderen paddelten auf Wrackteilen dorthin. Auf diese Weise kamen alle gerettet ans Land.<br \/>\nHeute haben wir erfahren, wie Gott Paulus auf seiner Fahrt nach Rom geholfen und ihn besch\u00fctzt hat. Gott bewahrte Paulus, weil Gott seinen Plan hatte und ihn f\u00fcr sein Rettungswerk in Rom gebrauchen wollte. M\u00f6ge Gott jedem von uns helfen, Gottes Willen und Plan f\u00fcr sich klar zu erkennen, sodass wir ihm alle nach seinem Willen dienen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bibeltext &nbsp;&nbsp; Auf dem Weg nach Rom \u201eund sprach: F\u00fcrchte dich nicht, Paulus, du musst vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir fahren.\u201c (Apostelgeschichte 27,24) In den vorangehenden Kapiteln haben wir erfahren, dass Paulus mehr als zwei Jahre lang in C\u00e4sarea im Gef\u00e4ngnis war. 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