{"id":11934,"date":"2023-10-08T11:00:47","date_gmt":"2023-10-08T09:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/?p=11934"},"modified":"2025-12-02T19:12:37","modified_gmt":"2025-12-02T18:12:37","slug":"predigt-apostelgeschichte-21-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-apostelgeschichte-21-21\/","title":{"rendered":"Predigt: Apostelgeschichte 2,1-21"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/2023-Apg-L02a_02-0121-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Pfingsten: das Alte und das Neue<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eAls der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam pl\u00f6tzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherf\u00e4hrt, und erf\u00fcllte das ganze Haus, in dem sie sa\u00dfen.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Apostelgeschichte 2,1.2)<\/p>\n<p>Die Apostelgeschichte beginnt mit einer Frage. Die J\u00fcnger fragen Jesus: \u201eHerr, stellst du in dieser Zeit das Reich f\u00fcr Israel wieder her?\u201c Und das Buch endet mit Apostel Paulus in Rom in Ketten, der folgendes bekennt: \u201eDenn um der Hoffnung Israels willen trage ich diese Fesseln.\u201c Wir k\u00f6nnten es auch anders formulieren. Die Apostelgeschichte beginnt damit, dass Jesus mit seinen J\u00fcngern vom Reich Gottes spricht. Und sie endet damit, dass Paulus frei vom Reich Gottes spricht. Die Apostelgeschichte handelt von Israel und von dem, wie sich die Botschaft vom K\u00f6nig der Juden ausbreitete.<br \/>\nW\u00e4hrend unseres Studiums dieses Buches m\u00f6chte ich euch gerne einladen, ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, auch in unserem Text \u00fcber das Pfingstwunder. In dieser kurzen Predigt wollen wir \u00fcber drei Punkte nachdenken. Erstens, was ist alt? Zweitens, was ist neu? Und drittens, was bedeutet es f\u00fcr uns?<\/p>\n<p><strong>1. Was ist alt?<\/strong><br \/>\nWir finden die Antwort in Vers 1. Wir lesen da: \u201eAls der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort.\u201c Das Alte ist das Pfingstfest. Es gab das Pfingstfest schon seit vielen hunderten von Jahren. Vielleicht hilft eine kleine Analogie. Wenn wir das Wort Lego h\u00f6ren, dann denken wir an kleine Plastiksteinchen mit Noppen. Aber mittlerweile gibt es viele Spielzeughersteller, die praktisch die gleichen Plastiksteine produzieren. Wenn wir jetzt Bausteine von diesen alternativen Herstellern sehen w\u00fcrden, w\u00fcrden die meisten von uns immer noch von Lego sprechen, obwohl es kein Lego ist. Warum? Weil Lego im allgemeinen Sprachgebrauch ein Gattungsbegriff geworden ist. Wenn jemand uns fragt \u201ehast du vielleicht ein Tempo?\u201c oder \u201ehast du Tesa?\u201c oder \u201ekann ich dein Labello haben?\u201c, verstehen die meisten von uns, dass damit Taschent\u00fccher, Klebeband und Lippenpflegestift gemeint sind. Man vergisst, dass es sich um Markennamen handelt und dass sich eigentlich hinter diesen Namen mehr verbirgt.<br \/>\nGenauso verbinden wir mit Pfingsten dieses eine Pfingstwunder. Aber das Pfingstfest war erst einmal ein j\u00fcdisches Fest. Es war ein Fest, bei dem die Juden, ihren Erstling der Weizenernte opferten. Es war ein Erntedankfest, bei welchem daf\u00fcr gebetet wurde, dass Gott den Rest der Ernte segnen m\u00f6ge. Aber das war l\u00e4ngst nicht alles. Pfingsten leitet sich vom griechischen Wort pentekoste ab, was \u201ef\u00fcnfzig\u201c bedeutet. Pfingsten war der 50. Tag nach dem Passafest. 50 Tage nach dem Auszug aus \u00c4gypten waren die die Israeliten am Berg Sinai angekommen. An diesem Berg hatten die Israeliten das Gesetz erhalten. Gott hatte mit ihnen einen Bund geschlossen. Gott hatten ihnen gesagt: \u201eIhr aber sollt mir als ein K\u00f6nigreich von Priestern und als ein heiliges Volk geh\u00f6ren.\u201c Das, was die Juden im ersten Jahrhundert mit dem Pfingstfest verbanden, hatte mit nichts weniger als mit ihrer Identit\u00e4t und ihrem Selbstverst\u00e4ndnis als Volk Gottes zu tun.<br \/>\nD.&nbsp;h., das Pfingstwunder geschah nicht in einem Vakuum. Es ist zuerst einmal die Fortsetzung von dem, was Gott mit dem Volk Israel begonnen hatte. Es ist eine Fortsetzung vom Passafest. Vor zwei Wochen hatte ich \u00fcber Psalm 1 gepredigt. In meiner Predigt hatte ich gesagt, dass wir die Bibel nicht einfach als ein Buch von Regeln und Gesetzen lesen sollten. Wir sollten die Bibel prim\u00e4r als eine Geschichte lesen: die Geschichte zwischen Gott und Israel. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Geschichte so zentral in der Bibel ist, ist diese Geschichte absolut relevant f\u00fcr uns.<br \/>\nAlex Motyer, ein Theologe des Alten Testaments, wurde einmal gefragt, ob das Alte Testament und das Neue Testament miteinander vereinbar sind. Seine Antwort war: \u201eDie gesamte Bibel steht unter dem Motto: \u201aIch will euer Gott sein und ihr sollt mein Volk sein\u2018. In der ganzen Bibel findet sich derselbe Weg der Erl\u00f6sung: Wir vertrauen auf die Verhei\u00dfungen Gottes und werden gerettet. Ich w\u00fcrde die Einzigartigkeit und Einheit des Volkes Gottes, die sich durch die ganze Bibel zieht, besonders hervorheben. Wir sind das Volk Gottes. Die [fr\u00fchen Gl\u00e4ubigen] h\u00e4tten niemals zulassen d\u00fcrfen, dass die Leute in Antiochia ihnen den Spitznamen Christen geben. Unser richtiger Name ist Israel.\u201c<br \/>\nKennt ihr die \u201eUnendliche Geschichte\u201c von Michael Ende? Sie handelt von einem Jungen namens Bastian Balthasar Bux, der ein Au\u00dfenseiter ist und in der Schule schikaniert wird. Er f\u00e4ngt an, ein Buch zu lesen, das die unendliche Geschichte hei\u00dft und von dem Reich der Fantasien handelt. Aber es bleibt nicht einfach beim Lesen. Irgendwann wird er in die Geschichte hineingezogen und ein Teil dieser Geschichte. Und das tut die Bibel mit uns. Wir werden hineingezogen in die Geschichte, weil die Geschichte zwischen Gott und Israel auch unsere Geschichte ist.<\/p>\n<p><strong>2. Was ist neu?<\/strong><br \/>\nWir finden die Antwort in Vers 2: \u201eDa kam pl\u00f6tzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm dahinf\u00e4hrt, und erf\u00fcllte das ganze Haus, in dem sie sa\u00dfen.\u201c Der Heilige Geist kam wie ein Sturmwind. Er kam in einer sichtbaren und erlebbaren Manifestation von Gottes Kraft. Vers 3 berichtet von etwas, das aussah wie Feuerzungen. Diese Zungen verteilten sich und lie\u00dfen sich auf die J\u00fcnger nieder. Das Neue ist nicht nur, dass der Heilige Geist kam. Das Besondere und das Neue ist die Universalit\u00e4t seines Kommens.<br \/>\nIm AT sehen wir in einigen Stellen, wie der Geist Gottes herabkam. Am Ende des Buches Exodus sehen wir, wie der K\u00fcnstler und Handwerker Bezalel beim Bau der Stiftsh\u00fctte mit dem Geist Gottes erf\u00fcllt wurde. Der Geist gab ihm die Bef\u00e4higung f\u00fcr all die k\u00fcnstlerischen T\u00e4tigkeiten, die er brauchte. Im Buch Richter lesen wir, wie der Geist Gottes auf einige der Richter fiel, zum Beispiel auf Otniel oder Simson. Bei Simon \u00e4u\u00dferte sich das Erf\u00fclltsein mit dem Geist Gottes darin, dass er einen L\u00f6wen mit blo\u00dfen H\u00e4nden zerrei\u00dfen konnte oder 1.000 Philister verpr\u00fcgeln konnte. Die Erf\u00fcllung mit dem Geist im AT waren individuelle Ereignisse. In den meisten F\u00e4llen waren es einzelne Menschen, die das besondere Privileg hatten, mit dem Geist erf\u00fcllt zu werden.<br \/>\nWir sehen einen gro\u00dfen Kontrast dazu in Vers 4: \u201eUnd alle wurden vom Heiligen Geist erf\u00fcllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen gab.\u201c Es waren ungef\u00e4hr 120 gl\u00e4ubige Menschen, die sich in Jerusalem zum Gebet versammelt hatten. Alle von ihnen wurden mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllt. Alle von ihnen empfingen die Kraft Gottes, die \u00fcber sie kam. Alle von ihnen erfuhren den Geist, sowohl M\u00e4nner als auch Frauen.<br \/>\nWir sehen die Universalit\u00e4t seines Kommens noch in einer anderen Tatsache. Die Augenzeugen des Pfingstwunders waren sehr international: \u201eParther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Jud\u00e4a und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von \u00c4gypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, auch die R\u00f6mer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber.\u201c Die Zuh\u00f6rerschaft in Jerusalem war so international wie sie nur sein konnte. Zweimal erw\u00e4hnt unser heutiger Text, dass jeder der Anwesenden die J\u00fcnger jeweils in seiner Muttersprache h\u00f6ren konnte.<br \/>\nDie meisten Ausleger sind sich darin einig, dass hier das Ereignis vom Turmbau zu Babel wieder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht wurde. Beim Turmbau zerstreuten sich die Menschen, weil sie alle anfingen, eine unterschiedliche Sprache zu sprechen. Hier kamen Menschen zusammen, die eigentlich alle eine unterschiedliche Muttersprache hatten. Sie alle wurden vereint in der Tatsache, dass sie die J\u00fcnger Jesu Gottes gro\u00dfe Taten verk\u00fcndigen h\u00f6rten. Der Heilige Geist steht allen Menschen offen. Und der Heilige Geist verleiht die Gabe, alle Menschen, aller Sprachen und aller Kulturen anzusprechen. Das ist das Neue, das Gott hier in der Apostelgeschichte tut.<\/p>\n<p><strong>3. Was bedeutet es f\u00fcr uns?<\/strong><br \/>\nZwei Dinge k\u00f6nnen wir f\u00fcr uns pers\u00f6nlich mitnehmen. Zum einen, der Heilige Geist ist auch f\u00fcr uns. Vorhin habe ich gesagt, dass der Heilige Geist auf alle versammelten Gl\u00e4ubigen fiel, auf alle 120 Nachfolger Jesu, M\u00e4nner und Frauen. Das Neue ist, dass auf eine vorher noch nie da gewesene Art und Weise, Gottes Geist und Gegenwart allen Menschen offensteht, auch uns im Hier und Jetzt.<br \/>\nEine sehr passende Illustration von N.T. Wright war: \u201eStellen wir uns vor, wir schauen die Wetternachrichten. Es ist Sturm angesagt. Am Fernseher sehen wir die Wolkenb\u00e4nder vom Sturm, wir sehen die Linien und die Pfeile. Es gibt uns eine ungef\u00e4hre Ahnung, wie gro\u00df der Sturm ist, wohin er sich bewegt, wie immens seine Auswirkungen sein k\u00f6nnten. Aber es gibt einen grunds\u00e4tzlichen Unterschied zwischen im-Fernsehen-etwas-\u00fcber-den-Sturm-zu-lernen und wirklich im Sturm zu stehen, wenn er \u00fcber uns hinwegweht.\u201c Die Geschichte, die wir heute gelesen haben, ist erst einmal ein historischer Bericht, von dem, was geschehen ist. In gewisser Weise lesen wir das erst einmal wie wir im Fernsehen den Wetterdienst schauen w\u00fcrden.<br \/>\nAber Gott will, dass es nicht dabei bleibt. Er will, dass wir uns dem \u201eWind\u201c und der \u201eFeuer\u201c des Heiligen Geistes aussetzen. Er will, dass wir als Individuen und als Gemeinde diese Kraft des Himmels erfahren. Der alttestamentliche Prophet Habakuk betete: \u201eHERR, ich h\u00f6re die Kunde, \/ ich sehe, HERR, was du fr\u00fcher getan hast. Lass es in diesen Jahren wieder geschehen, \/ offenbare es in diesen Jahren! Auch wenn du z\u00fcrnst, denk an dein Erbarmen.\u201c (Hab 3,2) Es ist ein wunderbares und passendes Gebet. Wir d\u00fcrfen daf\u00fcr beten: \u201eGott, das, was du bei diesem Pfingstfest getan hast, tue es wieder. Gie\u00dfe erneut deinen Heiligen Geist aus. Komme noch einmal mit deiner gro\u00dfen Macht! Besuche uns erneut mit deinem Wind und mit deinem Feuer!\u201c<br \/>\nDas zweite ist, der Heilige Geist ist wie ein Feuer, das uns trotzdem nicht verbrennt. Beim ersten Pfingstfest in der W\u00fcste am Berg Sinai, hatte der ganze Berg geraucht. Das Volk war nicht eingeladen, auf diesen Berg zu steigen. Im Gegenteil, sie wurden eindringlich davor gewarnt, es zu tun. Nicht nur das, das Volk hatte auch kein sonderliches Interesse, sich diesem Berg zu nahen, weil sie Furcht und Angst hatten. Die Gegenwart Gottes war schrecklich und war furchteinfl\u00f6\u00dfend. Nur eine Person durfte sich Gott nahen, und das war Mose. Ich wei\u00df nicht wie es bei dir ist. Vielleicht sehnst du dich nach Erf\u00fcllung mit dem Heiligen Geist. Vielleicht f\u00fchlst du dich aber auch eher wie einer vom Volk Israel am Berg Sinai: Du willst dich nicht wirklich auf Gott einlassen, weil du Angst davor hast, etwas zu verlieren; oder weil du wei\u00dft, dass dein Leben nicht okay ist; oder weil du wei\u00dft, dass Gottes Kraft absolut unberechenbar ist und du dich davor f\u00fcrchtest.<br \/>\nIn Chroniken von Narnia gibt es einen interessanten Dialog \u00fcber Aslan, den L\u00f6wen. Susan fragt: \u201eIst er wirklich ungef\u00e4hrlich? Ich w\u00e4re ziemlich nerv\u00f6s, wenn ich einem L\u00f6wen begegne.\u201c, \u201eDas wirst du, meine Liebe, und das ist kein Fehler\u201c, sagte Frau Biber. \u201eWenn es jemanden gibt, der vor Aslan auftreten kann, ohne dass ihm die Knie schlottern, ist er entweder mutiger als die meisten anderen oder einfach nur dumm.\u201c, \u201eDann ist er nicht ungef\u00e4hrlich?\u201c, fragte Lucy. \u201eUngef\u00e4hrlich?\u201c, sagte Herr Biber, \u201eh\u00f6rst du denn nicht, was Frau Biber dir erz\u00e4hlt? Wer hat etwas von ungef\u00e4hrlich gesagt? Nat\u00fcrlich ist er nicht ungef\u00e4hrlich. Aber er ist gut. Er ist der K\u00f6nig, sage ich dir.\u201c<br \/>\nUnd hier ist der Widerspruch: auf der einen Seite ist Gott so gut; es ist gut in seiner Gegenwart zu sein; es ist gut mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllt zu werden; es ist gut, Gott ganz nah zu sein. Es gibt nichts Besseres, weil Gott unendlich gut ist. Aber gleichzeitig ist es so gef\u00e4hrlich. Gott ist ein verzehrendes Feuer. Gott ist ein starker Sturm, der lebensgef\u00e4hrlich ist. Warum war die Gegenwart Gottes f\u00fcr die J\u00fcnger Jesu der sicherste Ort an diesem Tag? Wie konnte es sein, dass sie an diesem Tag wie brennende Dornb\u00fcsche waren, die doch nicht vom Feuer verzehrt wurden?<br \/>\nDie Antwort ist: Dieses Pfingstfest, von dem hier die Rede ist, war das wahre Pfingstfest nach dem wahren Passa. Wenige Wochen zuvor hatten sie mit Jesus gemeinsam das Abendmahl gefeiert. Sie hatten das Brot gebrochen, sie hatten den Wein getrunken. Aber keines der Evangelien erw\u00e4hnt ein Lamm. Wie konnten sie ein Passafest ohne Lamm feiern? Das Lamm war nicht auf dem Tisch. Das Lamm war am Tisch. Jesus ist das wahre Lamm Gottes, das die Schuld dieser Welt und alle unsere Schuld getragen hat. Jesus ist das Lamm, das an unserer Stelle geschlachtet wurde. Jesus ist der wahre Mann auf dem Berg, auf den Mose lediglich hingewiesen hat. Jesus ist der wahre Mittler zwischen Gott und uns, weil das verzehrende Feuer auf ihn gefallen ist. Wir sind sicher im Sturm des Heiligen Geistes, weil Jesus durch den wahren Sturm f\u00fcr uns gegangen ist.<br \/>\nDas ist der Grund weshalb der Heilige Geist f\u00fcr alle Christen ist. Jesus ist f\u00fcr dich gestorben. Jesus hat sein Leben f\u00fcr dich gegeben. Du darfst und du kannst f\u00fcr das Kommen des Geistes beten. Weil Jesus am Kreuz den wahren Sturm der Zerst\u00f6rung erduldete, wird Gottes Sturmwind f\u00fcr uns zum Atem unserer Seelen. Weil Jesus das vernichtende Feuer erfuhr, werden wir von Gottes Feuer entfacht aber nicht zerst\u00f6rt. Gottes Gegenwart ist die Kraft des Himmels, die uns belebt. Und wir k\u00f6nnen mit Habakuk beten: \u201eHERR, ich h\u00f6re die Kunde, \/ ich sehe, HERR, was du fr\u00fcher getan hast. Lass es in diesen Jahren wieder geschehen, \/ offenbare es in diesen Jahren! Auch wenn du z\u00fcrnst, denk an dein Erbarmen!\u201c (Hab 3,2).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Pfingsten: das Alte und das Neue \u201eAls der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam pl\u00f6tzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherf\u00e4hrt, und erf\u00fcllte das ganze Haus, in dem sie sa\u00dfen.\u201c (Apostelgeschichte 2,1.2) Die Apostelgeschichte beginnt mit einer Frage. 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