{"id":11907,"date":"2023-10-01T11:00:37","date_gmt":"2023-10-01T09:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/?p=11907"},"modified":"2025-12-02T19:12:37","modified_gmt":"2025-12-02T18:12:37","slug":"predigt-apostelgeschichte-11-26-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-apostelgeschichte-11-26-2\/","title":{"rendered":"Predigt: Apostelgeschichte 1,1-26"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/2023-Apg-L01_01-0126-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Nicht verlassen, sondern warten<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eUnd als er mit ihnen beim Mahl war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verhei\u00dfung des Vaters, die ihr \u2013 so sprach er \u2013 von mir geh\u00f6rt habt.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Apostelgeschichte 1,4)<\/p>\n<p>Wir sind dankbar, dass wir ab heute die Predigten aus der Apostelgeschichte h\u00f6ren werden. Der Verfasser Lukas hat in seinem Evangelium berichtet, was Jesus getan und gelehrt hat, und zwar von Anfang an bis zu seiner R\u00fcckkehr zu Gott. Bevor Lukas mit dem Bericht \u00fcber die Apostelgeschichte beginnt, erw\u00e4hnt er, was Jesus nach seiner Auferstehung bis zur Himmelfahrt getan hat. Zum einen hat er seinen Aposteln durch den Heiligen Geist Anweisungen f\u00fcr die Zukunft gegeben. Zum anderen hat er 40 Tage lang durch viele Beweise gezeigt, dass er nach seinem Leiden tats\u00e4chlich auferstanden ist. Au\u00dferdem redete er mit ihnen \u00fcber das Reich Gottes. Als Jesus drei Jahre davor in Nazareth angefangen hatte zu predigen, hatte er ihnen eine Stelle in der Schrift vorgelesen: \u201eDer Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verk\u00fcndigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit und zu verk\u00fcndigen das Gnadenjahr des Herrn\u201c (Lukas 4,18-19).<br \/>\nDurch sein etwa dreij\u00e4hriges Wirken verk\u00fcndigte er den Menschen, die seinen Predigten dem\u00fctig zuh\u00f6rten, das Evangelium zur Freiheit. In Lukas 24,47 erkl\u00e4rte Jesus, wie die Menschen zur Freiheit gelangen k\u00f6nnen. Dort steht: \u201eund dass gepredigt wird in seinem Namen Bu\u00dfe zur Vergebung der S\u00fcnden unter allen V\u00f6lkern. Von Jerusalem an &#8230;\u201c Das Evangelium zur Freiheit hei\u00dft \u201eBu\u00dfe zur Vergebung der S\u00fcnden\u201c.<br \/>\nNachdem Jesus durch sein dreij\u00e4hriges Wirken das Evangelium in Israel verk\u00fcndigt hatte, sollten von nun an die Apostel das Werk Jesu \u00fcbernehmen. W\u00e4hrend Jesus auf dieser Erde war, blieb er haupts\u00e4chlich im Gebiet Israels. Aber seine Apostel sollten nicht nur den Israeliten predigen, sondern allen V\u00f6lkern. Es ist den meisten von uns bekannt, was der Engel bei der Geburt Jesu sprach: \u201eF\u00fcrchtet euch nicht! Siehe, ich verk\u00fcndige euch gro\u00dfe Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.\u201c Obwohl Jesus in einer kleinen Stadt Bethlehem geboren wurde, ist seine Geburt eine gute Nachricht bzw. gro\u00dfe Freude f\u00fcr alle V\u00f6lker. Wer ist von allen V\u00f6lkern ausgenommen? Niemand. \u201eAlle V\u00f6lker\u201c umfasst alle Menschen, die leben. Das hei\u00dft: Alle V\u00f6lker brauchen ausnahmslos das Evangelium bzw. Bu\u00dfe zur Vergebung. Das ist das Reich Gottes. Gott will allen Menschen die Gelegenheit geben, sich f\u00fcr die Freiheit zu entscheiden. Dieses Evangelium soll gepredigt werden, in Jerusalem, danach in ganz Jud\u00e4a und Samarien und bis an das Ende der Erde (8).<br \/>\nWie im Vers 8 steht, erweitert sich das Gebiet in der Apostelgeschichte. Das Evangelium wurde zuerst durch die Apostel in Jerusalem und in Jud\u00e4a gepredigt. In Samarien predigte Philippus (8,5). Danach erreichte Paulus durch seine Missionsreisen die Menschen in Kleinasien und in Europa. Schlie\u00dflich kam er nach Rom, das damals als Welthauptstadt galt, um dort das Evangelium zu predigen. Das war der Plan Gottes, dass alle V\u00f6lker auf der ganzen Welt das Evangelium bzw. die Botschaft der Bu\u00dfe zur Vergebung h\u00f6ren sollten.<br \/>\nWie Jesus vor seinem Leiden mehrfach gesagt hatte, kam die Zeit, seine J\u00fcnger zu verlassen. Aber zugleich hatte er verhei\u00dfen, ihnen den Tr\u00f6ster zu senden. Jesus hatte nicht die Absicht, seine J\u00fcnger wie Waisenkinder zur\u00fcckzulassen, sondern wollte ihnen den Tr\u00f6ster zu senden. In Johannes 14,26 hatte er gesagt: \u201eAber der Tr\u00f6ster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.\u201c Und in Johannes 15,26: \u201eWenn aber der Tr\u00f6ster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir.\u201c Johannes 16,5-8: \u201eJetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin? Doch weil ich dies zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer. Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut f\u00fcr euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tr\u00f6ster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun \u00fcber die S\u00fcnde und \u00fcber die Gerechtigkeit und \u00fcber das Gericht.\u201c Solange Jesus bei ihnen war, war Jesus f\u00fcr sie der Tr\u00f6ster. Wenn sie Fragen hatten, kamen sie zu Jesus. Aber Jesus w\u00fcrde sie verlassen, um zum Vater zu gehen. Dennoch w\u00fcrden sie nicht allein zur\u00fcckbleiben, sondern der Heilige Geist w\u00fcrde kommen, um bei ihnen zu sein, wie Jesus bei ihnen gewesen war.<br \/>\nVor der Himmelfahrt befahl Jesus seinen J\u00fcngern, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verhei\u00dfung des Vaters, n\u00e4mlich auf das Kommen des Heiligen Geistes. Warum sollten sie Jerusalem nicht verlassen, sondern auf das Kommen des Heiligen Geistes warten? Jesus erkl\u00e4rte ihnen, dass, wie Johannes mit Wasser getauft hatte, sie mit dem Heiligen Geist getauft werden sollten. Eine Taufe steht f\u00fcr das Ende des alten Lebens. Als Zeichen daf\u00fcr wird man mit Wasser gereinigt. Die Apostel sollten aber mit dem Heiligen Geist getauft werden. Diese Taufe hat Jesus im Lukasevangelium 24,49 mit einem Ausdruck beschrieben, den man f\u00fcrs Anziehen von Kleidern benutzt hat. Dort steht: \u201e\u2026bis ihr angetan werdet mit Kraft auf der H\u00f6he.\u201c In einer anderen Luther\u00fcbersetzung (1984: ausger\u00fcstet) wird diese Kleidung als eine Ausr\u00fcstung bezeichnet. Also werden die Apostel durch die Taufe des Heiligen Geistes zum Kampf bzw. zum Dienst vorbereitet. Anders gesagt werden die Apostel durch die Kraft des Heiligen Geistes dazu bef\u00e4higt, das Werk Jesu fortzusetzen, die Bu\u00dfe zur Vergebung zu predigen.<br \/>\nBetrachten wir noch einmal den Vers 8: \u201eaber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Jud\u00e4a und Samarien und bis an das Ende der Erde.\u201c Wenn sie die Kraft des Heiligen Geistes empfangen werden, werden sie daf\u00fcr eingesetzt, \u00fcberall auf der Erde das Evangelium zu predigen. Es w\u00e4re unsinnig, Soldat ohne Ausr\u00fcstung in den Krieg zu schicken. Ohne die passende Ausr\u00fcstung schickt auch Jesus seine J\u00fcnger nicht in die Welt. Darum befahl Jesus seinen J\u00fcngern im Vers 4, \u201eJerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verhei\u00dfung des Vaters, die ihr von mir geh\u00f6rt habt.\u201c Alle vier Evangelien berichten, dass Petrus Jesus dreimal verleugnete, als er gefragt wurde, ob er nicht auch zu Jesus geh\u00f6rte. Nicht nur er, sondern alle flohen aus Angst, als Jesus get\u00f6tet wurde. Die Apostel waren keine besonderen Menschen, sie waren nicht anders als wir. Im Jakobusbrief 5,17 steht: \u201eElia war ein schwacher Mensch wie wir.\u201c Sich einen schwachen Menschen zu nennen, ist eine aufrichtige Selbsteinsch\u00e4tzung. Mehr oder weniger sind alle Menschen schwach und \u00e4ngstlich. Aber diese schwachen Menschen k\u00f6nnen ein anderes Leben f\u00fchren, wenn sie vom Heiligen Geist getauft werden. Die Apostelgeschichte berichtet uns dar\u00fcber, wie die Apostel ver\u00e4ndert wurden, indem sie beschreibt, wie sie vor und nach der Taufe des Heiligen Geistes waren. Ein besonders anschauliches Beispiel daf\u00fcr ist Petrus. Vor der Kreuzigung Jesu hatte Petrus eigentlich versprochen (Mt 26,33): \u201eHerr, ich bin bereit, mit dir ins Gef\u00e4ngnis und in den Tod zu gehen.\u201c Aber er konnte sein Treueversprechen nicht halten, obwohl er es wollte. Aber in der Apostelgeschichte wurde er v\u00f6llig ver\u00e4ndert. Er predigte mutig vor vielen Leuten (z.&nbsp;B. Apg 2,14-36). Sogar vor den Menschen, die ihn bedrohten, predigte er freim\u00fctig. Die Ver\u00e4nderung von Petrus kann auf die Taufe vom Heiligen Geistes zur\u00fcckgef\u00fchrt werden. Als er die Kraft des Heiligen Geistes anzog, konnte er die Botschaft zur Bu\u00dfe der Vergebung verk\u00fcndigen. Also war f\u00fcr Petrus die Taufe des Heiligen Geistes ein MUSS. Er sollte nicht mehr aus eigener \u00dcberzeugung handeln. Durch seinen Fehler hatte er gelernt, dass er aus eigener Kraft nichts tun konnte, auch wenn er es sehr wollte. Von nun an sollte er nicht mehr eigenm\u00e4chtig handeln, sondern vom Heiligen Geist ausger\u00fcstet werden. Anders gesagt sollte er warten, bis er vom Heiligen Geist geleitet wird. W\u00e4hrend Jesus bei ihm gewesen war, folgte er ihm nach. Wenn Jesus ihm etwas sagte, tat er das, weil Jesus es zu ihm gesagt hatte. Genauso soll er nun mit dem Heiligen Geist leben. Der Heilige Geist ist zwar unsichtbar, aber wird die Apostel begleiten, wie Jesus bisher bei ihnen gewesen war. Der Tr\u00f6ster, der Heilige Geist, wird sie \u00fcberall auf der ganzen Welt begleiten, damit sie das Evangelium allen V\u00f6lkern predigen k\u00f6nnen. Darum befahl Jesus seinen J\u00fcngern, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern auf die Taufe des Heiligen Geistes zu warten.<br \/>\nWorauf warten wir sehns\u00fcchtig? Als ich nach Deutschland kam, kam ich alleine, obwohl ich verheiratet war. Erst 18 Monate sp\u00e4ter kam meine Frau nach Deutschland. Damals wartete ich sehns\u00fcchtig auf das Kommen meiner Frau. Eigentlich waren wir ein frisch gebackenes Ehepaar, weil wir in Korea nur einen Monat lang zusammen gelebt hatten. Im fremden Land fingen wir an, zusammen zu wohnen. Es fiel uns schwer, zusammen zu leben, weil wir verschieden waren. Aber wir lernten Tag f\u00fcr Tag und Jahr f\u00fcr Jahr zusammen zu leben. Ich musste meine Gewohnheit \u00e4ndern, um meine Frau nicht zu st\u00f6ren. Einmal fragte mich meine Frau, welche Person sie f\u00fcr mich sei. Ohne Z\u00f6gern antwortete ich, dass f\u00fcr mich die ganze Wohnung leer aussieht, wenn sie nicht zu Hause ist. So eine Leere erlebte ich wirklich, als sie f\u00fcr ein paar Wochen abwesend war. Leider wurde die Zeit, die wir miteinander verbrachten weniger, weil jeder eine andere Besch\u00e4ftigung hat. Darum sprachen wir dar\u00fcber, weniger Zeit mit dem Handy zu verbringen, sondern mehr miteinander.<br \/>\nWie ein Eheleben will Jesus, dass seine Apostel mit dem Heiligen Geist zusammen leben. Wenn man verheiratet ist, vergisst man seine Frau bzw. ihren Mann nicht. Der Heilige Geist ist zwar unsichtbar, aber er wohnt in den Menschen, die an Jesus als Christus glauben. Im ersten Korintherbrief 3,16 steht: \u201eWisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?\u201c Als Christen sollten wir die Tatsache nicht vergessen, dass der Heilige Geist in uns wohnt. Er ist da, um uns in alle Wahrheit zu leiten. Er will uns tr\u00f6sten, damit wir nicht alleine handeln, sondern mit ihm zusammen denken, reden und handeln k\u00f6nnen. Wenn es uns an Weisheit fehlt, wird er uns helfen, zu sagen, was wir sagen sollten. Wir sollen nicht vergessen, dass wir nicht allein sind, sondern auf die Hilfe des Heiligen Geistes warten.<br \/>\nW\u00e4hrend ich auf diese Predigt vorbereitete, half mir Gott, die Tatsache nicht zu vergessen, dass der Heilige Geist mit mir ist. Wie oft rede ich, als ob ich allein w\u00e4re! Wie oft vergesse ich, dass der Heilige Geist mit mir ist! Obwohl der Heilige Geist mit mir reden will, habe ich keine Zeit f\u00fcr ihn. Jeden Tag habe ich wenig Zeit \u00fcbrig f\u00fcr die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist, weil ich alle Ereignisse der ganzen Welt per Handy erfahren will. Aber ohne die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist konnte ich weder die Bu\u00dfe der Vergebung verk\u00fcnden noch von den Alltagssorgen frei werden. Ich nehme die Anweisung Jesu an, die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist nicht zu verlassen, sondern auf sein Kommen zu warten.<br \/>\nWie die Bibel sagt, sind wir schwache Menschen wie die anderen. Aber wir k\u00f6nnen auch ein ver\u00e4ndertes Leben f\u00fchren, so wie die Apostel f\u00fcr uns Beispiele geworden sind. Ihrer Geschichte k\u00f6nnen wir uns anschlie\u00dfen, indem wir jeden Morgen auf das Kommen des Heiligen Geistes warten, bevor wir in den Alltag starten. Ihre Geschichte kann durch uns heute noch fortgesetzt werden, weil der Heilige Geist uns mit der gleichen Kraft f\u00fchren kann. Also kann die Apostelgeschichte unsere Geschichte werden. Wie der Heilige Geist durch die Apostel das Evangelium von Jerusalem nach Rom gebracht hat, kann er durch uns unsere Familienangeh\u00f6rigen, unsere Verwandten und ferner sogar die Menschen im Ausland retten. Begonnen hat es in Jerusalem, also mit mir bzw. mit jedem von uns. Lasst uns den Heiligen Geist nicht vergessen! Lass uns seine Anwesenheit jeder Zeit anerkennen! Lasst uns auf ihn warten und mit ihm leben!<br \/>\nNachdem Jesus seine Weisungen an die J\u00fcnger beendet hatte, wurde er vor ihren Augen in den Himmel emporgehoben. Wie sehr haben sie sich gew\u00fcnscht, dass Jesus weiter bei ihnen bleiben w\u00fcrde. Aber Jesus sagte (Joh 16,7): \u201eEs ist gut f\u00fcr euch, dass ich weggehe\u201c. Dennoch konnten sie ihre Augen vom Himmel nicht abwenden. Aber zwei Engel ermutigten sie (11): \u201eIhr M\u00e4nner von Galil\u00e4a, was steht ihr da und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.\u201c Jesus, der leibhaftig unter ihnen gewohnt hatte, war nicht mehr zu sehen. Aber die Apostel mit den Frauen und Maria, die Mutter Jesu, und dessen Br\u00fcder, fingen an, der Anweisung Jesu zu folgen. Zuerst kehrten sie nach Jerusalem zur\u00fcck und beteten einm\u00fctig. Sie warteten auf das Kommen vom Heiligen Geist. Petrus ergriff die Initiative und erg\u00e4nzte das unbesetzte Apostelamt, das durch den Tod von Judas Iskariot entstand. Zur L\u00f6sung dieser Problematik gr\u00fcndete sich Petrus auf Gottes Wort. Ca. 120 Menschen, die bei ihm waren, handelten auch nicht eigenwillig, sondern im Vertrauen auf Gottes Hilfe. Sie warfen das Los, und Matthias wurde gew\u00e4hlt. Bevor der Heilige Geist kam, warteten die Apostel einm\u00fctig im Gebet auf dessen Kommen. Worauf warten wir? Worauf sollen wir warten? Bevor wir handeln, sollen wir auf das Handeln des Heiligen Geistes warten und daf\u00fcr beten. Lasst uns nicht vergessen, dass der Heilige Geist uns heute mit seiner Kraft ausr\u00fcsten will. Willst du auf ihn warten? Willst du ihn willkommen hei\u00dfen? Er wird mit dir eine neue Geschichte schreiben, n\u00e4mlich die Fortsetzung der Apostelgeschichte. Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Nicht verlassen, sondern warten \u201eUnd als er mit ihnen beim Mahl war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verhei\u00dfung des Vaters, die ihr \u2013 so sprach er \u2013 von mir geh\u00f6rt habt.\u201c (Apostelgeschichte 1,4) Wir sind dankbar, dass wir ab heute die Predigten aus der Apostelgeschichte h\u00f6ren werden. 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