{"id":11564,"date":"2023-02-12T11:00:16","date_gmt":"2023-02-12T10:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/?p=11564"},"modified":"2025-02-04T05:38:47","modified_gmt":"2025-02-04T04:38:47","slug":"predigt-lukas-151-32-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-lukas-151-32-2\/","title":{"rendered":"Predigt: Lukas 15,1-32"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2022-Lukas-L.-27_15-0132.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"center\">Gottes Liebe zu den Verlorenen<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eIch sage euch: So wird Freude im Himmel sein \u00fcber einen S\u00fcnder, der Bu\u00dfe tut, \u27e8mehr\u27e9 als \u00fcber neunundneunzig Gerechte, die die Bu\u00dfe nicht n\u00f6tig haben\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Lukas 15,7 [Elb])<\/p>\n<p>Der heutige Text aus Lk. 15 hat eine so gn\u00e4dige Einleitung, dass ich keine eigene Einleitung zu suchen brauche. Es beginnt mit den Worten: Es nahten sich aber zu ihm alle Z\u00f6llner und S\u00fcnder, ihn zu h\u00f6ren. Ausgerechnet Z\u00f6llner und andere stadtbekannte S\u00fcnder kamen gerne in die N\u00e4he von Jesus. Ein Magnet zieht Eisen an, aber Jesus zog S\u00fcnder an. Das sagt sehr viel \u00fcber die Person Jesu aus. Jesus ist von der Person her jemand, bei dem man sich willkommen f\u00fchlte, egal wie schlecht man war. Das war so offensichtlich, dass selbst die Feinde Jesu sagten: Dieser nimmt S\u00fcnder auf! Ihre Beobachtung war v\u00f6llig korrekt. Doch anstelle sich dar\u00fcber zu freuen, murrten sie. Sie konnten das einfach nicht verstehen. Wie kann einer mit S\u00fcndern Gemeinschaft haben und gleichzeitig behaupten, er sei von Gott gesandt. Ein Mann Gottes m\u00fcsste sich doch gerade von S\u00fcndern fernhalten. Wie passt denn das zusammen? Einmal sagte Jesus: \u201eIhr kennt weder mich noch meinen Vater\u201c (Joh. 8,19). Ihr Problem war, dass sie Gott und sein Herz f\u00fcr die S\u00fcnder nicht kannten. Daher war auch ihr Umgang mit S\u00fcndern verkehrt. Dies gab Jesus Anlass, ihnen anhand von drei Gleichnissen das Herz Gottes gegen\u00fcber den S\u00fcndern zu lehren. Wenn wir das Herz Gottes gegen\u00fcber den S\u00fcndern gut verstehen, werden wir sowohl mit der eigenen S\u00fcnde als auch mit der S\u00fcnde der anderen richtig umgehen. Daher m\u00f6chte ich den heutigen Text anhand dieser drei Fragen mit euch betrachten:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">1. Wie ist Gott gegen\u00fcber dem verirrten S\u00fcnder eingestellt?<br \/>\n2. Wie empf\u00e4ngt Gott den S\u00fcnder, der zu ihm umkehrt?<br \/>\n3. Was sollte unsere Reaktion darauf sein?<\/p>\n<p><strong>Teil 1: Gottes Einstellung gegen\u00fcber dem verirrten S\u00fcnder<\/strong><br \/>\nAlle drei Gleichnisse geben eine Antwort auf die Frage, wie Gott gegen\u00fcber dem irrenden S\u00fcnder eingestellt ist. Alle drei Gleichnisse sprechen von einem \u201everloren und gefunden werden\u201c. Einen Menschen, der sich geistlich auf Abwege befindet, empfindet Gott als verloren. Etwas zu verlieren, kann sehr schmerzhaft sein, insbesondere wenn das, was wir verloren haben, sehr wertvoll ist. In dem ersten Gleichnis l\u00e4sst der Hirte 99 Schafe in der W\u00fcste zur\u00fcck, um das eine verlorene Schaf zu finden. Das zeigt, wie kostbar f\u00fcr Gott jedes einzelne Schaf seiner Herde ist. Wenn ein Mensch sich von Gott entfernt, dann ist das f\u00fcr Gott so, wie wenn man eine kostbare Sache verloren hat. Wie schlimm ist es doch, wenn man seinen Geldbeutel irgendwo liegen l\u00e4sst. Was tut man, wenn man etwas Wertvolles verloren hat? Man sucht es! Und eben das tut Gott. Das Gleichnis vom verlorenen Schaf macht in Vers 3 deutlich, dass Gott dem S\u00fcnder nachgeht. Anstatt zu sagen: \u201eSelbst schuld\u201c, l\u00e4uft Gott dem S\u00fcnder hinterher. Gott geht dem S\u00fcnder nicht nur ein bisschen nach, sondern solange, bis er es findet. Dasselbe gilt auch, wenn man bereits gl\u00e4ubig ist, aber eines Tages Irrwege einschl\u00e4gt. Gott geht uns nach, um uns wieder auf den rechten Pfad zu bringen.<br \/>\nSicherlich ist es kein Zufall, dass Jesus uns mit Schafen vergleicht. Schafe sind recht unselbstst\u00e4ndig. Ohne die Leitung des Hirten w\u00fcrden sie niemals zur richtigen Weide finden. Sie w\u00fcrden sich verlaufen und schlie\u00dflich umkommen. Denn es kann sich nicht im Geringsten verteidigen und erm\u00fcdet leicht. Geistlich gesehen sind wir so unselbstst\u00e4ndig wie Schafe. Wir bleiben weder von uns selbst aus auf den rechten Pfad noch finden wir von uns selbst wieder auf den rechten Pfad zur\u00fcck. Gott wei\u00df das. Gott wei\u00df, dass wir ohne seine Hilfe nicht zurechtkommen. Gott wei\u00df, dass wir voll und ganz auf ihn angewiesen sind. Deswegen geht Gott dem S\u00fcnder nach, bis er ihn findet. Wie sehr Gott um den S\u00fcnder bem\u00fcht ist, kommt auch sehr in dem Gleichnis von den 10 Silbergroschen zum Ausdruck. Es hat eine \u00e4hnliche Botschaft wie das Gleichnis vom verlorenen Sohn, geht aber mehr auf das Suchen ein. Hier ist von einer Frau die Rede, die das ganze Haus aufr\u00e4umt, um eines ihrer 10 Silbergroschen zu finden. Sie sucht mit aller Sorgfalt und h\u00f6rt nicht auf, bis sie es findet. Gott sucht den S\u00fcnder mit alle, Flei\u00df! Er unternimmt dies und jenes, um uns zu finden bzw. um uns wieder zu sich zur\u00fcckzubringen. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn stellt mehr die Umkehr des Sohnes als das Suchen Gottes in den Vordergrund. Deswegen sieht es nicht so aus, dass Gott in diesem Gleichnis den S\u00fcnder nachgeht und sucht. Es erweckt eher vom Gegenteil den Eindruck. Er gibt dem jungen Sohn die Habe und l\u00e4sst ihn gehen. Doch beim n\u00e4heren Hinschauen sehen wir, dass Gott auch hier den S\u00fcnder sucht. Im Vers 14 erfahren wir, dass es zu einer gewaltigen Hungersnot im Land kam. Auffallend ist, dass die Hungersnot erst dann eintrat, als der junge Mann all sein Erbe verprasst hatte. Sonst h\u00e4tte ihn die Hungersnot wohl gar nicht so viel ausgemacht. Aus Vers 17 wissen wir, dass gerade der Hunger es war, der diesen jungen Mann zur Besinnung gebracht hatte. Dass die Hungersnot genau dann eintrat, als er alles verzehrt hatte, war kein Zufall, sondern kam von Gott. In Amos 3,6 steht: \u201eGeschieht etwa ein Ungl\u00fcck in der Stadt, und der HERR hat es nicht bewirkt?\u201c Gott gebraucht auch N\u00f6te und Probleme, um uns zu sich zur\u00fcckzubringen. In so einem Fall sind sie nicht ein Gericht Gottes, sondern ein Weckruf Gottes, um den, der auf Abwege ist, zur Umkehr zu bewegen. Im Vers 20 erfahren wir: Als der j\u00fcngere Sohn zur\u00fcckkehrte, sah ihn der Vater schon von Weitem. Warum? Vermutlich hat der Vater jeden Tag Ausschau gehalten, in der Hoffnung, seinen Sohn wiederzusehen. Beim S\u00fcndenfall fragte Gott: \u201eWo bist du?\u201c (1. Mo 3,9). Schon immer war es so, dass Gott den S\u00fcnder suchte.<br \/>\nAls der Vater seinen Sohn sah, war das erste, was in ihm aufkam, Mitleid. In der englischen \u00dcbersetzung steht: \u201ewas filled with compassion\u201c (NIV). Wir k\u00f6nnen uns gut vorstellen, dass der j\u00fcngere Sohn in einem ziemlich verwahrlosten Zustand zum Vater zur\u00fcckgekehrt war. Wenn er nicht einmal Geld hatte, um sich satt zu kriegen, wenn er so arm war, dass er Appetit auf Schweinefutter bekam, dann muss er sich in einem sehr verwahrlosten Zustand befunden haben. Ich glaube, vielen Menschen ist es gar nicht so bewusst, dass Gott mit Menschen, die in S\u00fcnde leben, Mitleid hat. Er sieht, wie sehr sie aufgrund ihrer S\u00fcnde geistlich verwahrlost sind, wie sehr sie sich dadurch ruinieren. Und eben das ruft in ihm tiefen Mitleid aus.<br \/>\nWir haben bisher betrachtet, wie Gott gegen\u00fcber denen eingestellt ist, die auf Abwege sind. Wie empf\u00e4ngt Gott sie, wenn sie zu ihm umkehren? Lasst uns das im zweiten Teil der Predigt betrachten.<\/p>\n<p><strong>Teil 2: Gott hei\u00dft den umkehrenden S\u00fcnder willkommen<\/strong><br \/>\nAuf die Frage, wie Gott den S\u00fcnder, der zu ihm umkehrt, empf\u00e4ngt, geben alle drei Gleichnisse dieselbe Antwort. In dem Gleichnis vom verlorenen Schaf hei\u00dft es: \u201eUnd wenn er es gefunden hat, so legt er es mit Freuden auf seine Schultern; und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und die Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir! Denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war\u201c (Lk. 15,5-6). Das Gleichnis von den verlorenen Drachmen erz\u00e4hlt: \u201eUnd wenn sie sie gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und spricht: Freut euch mit mir!\u201c (9a) Nach der Umkehr des Sohnes sagt der Vater: \u201e\u2026 lasst uns essen und fr\u00f6hlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fr\u00f6hlich zu sein.\u201c (23b-24) Alle drei Gleichnisse sprechen von gro\u00dfer Freude. Diese Freude ist so gro\u00df, dass sie nicht f\u00fcr sich behalten werden kann, sondern anderen mitgeteilt wird. Sie ist so gro\u00df, dass sich viele andere mit daran freuen. Insbesondere in dem Gleichnis vom verlorenen Sohn wird die Freude des Vaters sehr anschaulich und bewegend beschrieben. Der junge Sohn hatte sich ja unm\u00f6glich gegen\u00fcber seinem Vater verhalten. Im Vers 11 erfahren wir, dass er seinen Vater um das Erbe bat. Wobei bitten hier nicht ganz passend ist. Er sagte vielmehr: \u201eVater, gib mir den Teil des Verm\u00f6gens, der mir zuf\u00e4llt!\u201c Er forderte das Erbteil regelrecht ein. Stell dir mal vor: Du w\u00e4rst an der Stelle vom Vater. Dein Sohn w\u00fcrde zu dir sagen: \u201eGib mir das Erbe jetzt schon!\u201c Das ist so, als ob der Sohn sagen w\u00fcrde: \u201eVater, ich kann&#8217;s nicht abwarten, bis du stirbst.\u201c Dann zieht der Sohn auch noch weg vom Vater, nicht in die Nachbarschaft vom Vater, sondern weit weg. Wie mag sich das wohl f\u00fcr den Vater angef\u00fchlt haben? Sicherlich hatte der Sohn seinen Papa gern gehabt &#8211; wie kann man solch einen Papa nicht liebhaben? Aber noch viel lieber hatte er sein Geld bzw. seinen Besitz. Er interessierte sich nicht so sehr f\u00fcr den Vater, sondern viel mehr daf\u00fcr, was der Vater besitzt und ihm geben kann. Und nun nachdem er alles vermasselt hatte, kam er zur\u00fcck. Andere V\u00e4ter w\u00e4ren sicherlich beleidigt gewesen oder w\u00fcrden ihr Sohn zumindest sehr zur\u00fcckhaltend empfangen. Der Vater aus dem Gleichnis h\u00e4tte etwa so denken k\u00f6nnen: \u201eJetzt, wo er alles verloren hat, kommt er zu mir angekrochen? Jetzt bin ich gut genug f\u00fcr ihn. Vorher hat er mich ja nicht gebraucht! Ich bin gespannt, was er mir zu sagen hat. Der soll nur mal herkommen. Ich warte mal hier. Schlie\u00dflich kommt ja der Knochen nicht zum Hund, sondern der Hund zum Knochen.\u201c Aber im Vers 20 erfahren wir, dass sich der Vater aus dem Gleichnis ganz anders verhielt. Schon als der Vater den Sohn von Weitem sah, rannte er auf ihn zu, fiel ihm um den Hals.<br \/>\nSchweine galten f\u00fcr die Juden als unrein. Man machte sich selber unrein, wenn man jemanden anfasste, der Umgang mit Schweinen hatte. Selbst wenn er ihm einen Corona-Gru\u00df gegeben h\u00e4tte, w\u00e4re er schon unrein geworden. Aber das war nicht das einzige Problem. Der j\u00fcngere Sohn war bestimmt in einem \u00e4hnlichen Zustand wie ein Bettler. Er muss sehr unangenehm gerochen haben. Ihn anzufassen bereitete einem bestimmt Ekelgef\u00fchle. Normalerweise sucht man das Weite von solchen Menschen. Aber was tat der Vater? Im Vers 20 steht: \u201eEr fiel ihm um den Hals und k\u00fcsste ihn.\u201c Wie eklig der Sohn auch war, wie sehr er auch gestunken haben mag, wie unrein der Sohn auch war, dem Vater war das ganz egal. In dem Moment z\u00e4hlte f\u00fcr ihn nur eins: \u201eIch habe meinen Sohn wieder!\u201c Hauptsache der Sohn war wieder da! Voller Freude sagte er: \u201eDenn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; und er war verloren und ist wiedergefunden worden.\u201c (Lk. 15,24)<br \/>\nSp\u00e4testens nach der Umarmung h\u00e4tte der Vater sagen k\u00f6nnen: \u201eIch hab\u2019s dir doch gesagt, dass das der falsche Weg ist? H\u00e4ttest du doch nur gleich auf mich geh\u00f6rt? Was hast du dir dabei eigentlich gedacht? Wei\u00dft du nicht, wie viel Sorgen ich mich um dich gemacht habe? Wei\u00dft du eigentlich, was du mir angetan hast?\u201c All das h\u00e4tte der Vater sagen k\u00f6nnen, aber er tat es nicht. Was sagte der Vater stattdessen? Sobald der Sohn seine S\u00fcnde bekannte, sagte der Vater zu seinen Knechten: \u201eBringt das beste Festgewand her und zieht es ihm an, und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an die F\u00fc\u00dfe\u201c (22). Der Vater schenkte dem Sohn ein Festgewand, einen Ring und Schuhe. Sklaven hatten keine Schuhe. Durch diese Geschenke zeigte der Vater, dass er ihn wieder als seinen Sohn aufnimmt. Eigentlich hatte er das gar nicht verdient. Aber der Vater vergab ihm. Er behandelte ihn viel besser, als er es verdient hatte.<br \/>\nAber das war immer noch nicht alles. In Vers 23 steht: \u201e\u2026 und bringt das gem\u00e4stete Kalb her und schlachtet es; und lasst uns essen und fr\u00f6hlich sein!\u201c Obendrein veranstaltete der Vater auch noch eine Feier. \u201eMein Sohn ist wieder zur\u00fcck, das muss gefeiert werden. Lasst uns essen und fr\u00f6hlich sein!\u201c<br \/>\nDie Worte des Vaters sind lauter G\u00fcte, lauter Vergebung, lauter Freude. In ihnen h\u00f6ren wir nicht die leistete Spur von Ablehnung. Seine Worte haben 0 % Verdammnis, 0 % Verurteilung, 0 % Zorn, aber 100 % Vergebung. Ist das nicht herrlich?<br \/>\nSo wie der Vater gegen\u00fcber dem Sohn eingestellt ist, so ist Gott gegen\u00fcber jedem S\u00fcnder, der zu ihm umkehrt, eingestellt. Manche Menschen kehren nicht um, weil sie falsch \u00fcber Gott denken: \u201eGott kann mich wegen meiner S\u00fcnden nicht leiden. Gott mag mich nicht, also mag ich ihn auch nicht. Gott ist sauer auf mich. Ich bin auch sauer auf ihn. Gott lehnt mich ab. Ich lehne ihn auch ab.\u201c Sie verschlie\u00dfen sich gegen\u00fcber Gott, weil sie denken, dass Gott sich ihnen verschlie\u00dft. Aber gerade mit diesen drei Gleichnissen m\u00f6chte Jesus deutlich machen: Gott ist \u00fcberhaupt nicht so. Gott ist ganz anders. Gott empf\u00e4ngt den S\u00fcnder mit offenen Armen. Obwohl f\u00fcr Gott S\u00fcnde widerlich ist, empf\u00e4ngt er doch jeden S\u00fcnder mit Liebe und offenen Armen. In allen drei Gleichnissen betont Jesus mehrfach, wie riesig Gott sich \u00fcber die Umkehr des S\u00fcnders freut. Vers 7: \u201eIch sage euch: So wird Freude im Himmel sein \u00fcber einen S\u00fcnder, der Bu\u00dfe tut\u201c; Vers 10: \u201eSo, sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes \u00fcber einen S\u00fcnder, der Bu\u00dfe tut.\u201c Jesus betont mit Nachdruck die Wahrhaftigkeit seiner Worte mit: \u201eSo sage ich euch \u2026\u201c Jede Umkehr eines S\u00fcnders l\u00f6st im Himmel Freude aus. In Offenbarung 5,11 steht: \u201eUnd ich sah: Und ich h\u00f6rte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron her und um die lebendigen Wesen und um die \u00c4ltesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende\u201c.<br \/>\nDemnach gibt es im Himmel Millionen von Engeln. Wenn sich diese alle \u00fcber die Umkehr eines S\u00fcnders freuen, dann muss im Himmel echt was los sein! Gott empf\u00e4ngt den S\u00fcnder, der umkehrt, mit einer unglaublich gro\u00dfen Freude.<br \/>\nDer Hirte aus dem Gleichnis vom verlorenen Schaf ist so froh, das Schaf wiedergefunden zu haben, dass er es mit Freude nach Hause tr\u00e4gt (s. Vers 5). Weil es nicht von sich selbst aus nach Hause findet, muss der Hirte es tragen. Tragen hat immer mit M\u00fche zu tun. Aber weil der Hirte so froh dar\u00fcber ist, sein Schaf wiedergefunden zu haben, ist er sehr gerne bereit, die daf\u00fcr erforderliche M\u00fche auf sich zu nehmen. Ebenso auch Gott. Nachdem ein Mensch von Gott gefunden worden ist, ist er erst einmal errettet. Das von Gott gefunden werden entspricht der Errettung. Wenn ein S\u00fcnder errettet worden ist, ist er ja noch nicht zu Hause bei Gott im Himmel. Bis dahin kann es noch einen langen Lebensweg haben. Auf dem Weg zu unserem himmlischen Zuhause erleben wir viele Hindernisse. Die Verlockungen der Welt, die Anfechtungen des Teufels und v.a. die eigenen S\u00fcnden. W\u00e4ren wir auf uns allein gestellt, w\u00fcrden wir diese Hindernisse niemals \u00fcberwinden und w\u00fcrden leicht vom Wege abdriften. Wie ein Schaf bed\u00fcrfen wir es, von Gott getragen zu werden. Die \u00dcberwindung unserer eigenen Schw\u00e4chen, S\u00fcnden und Unverm\u00f6gen kann Gott viel M\u00fche und Geduld kosten. Aber weil Gott sich so riesig \u00fcber die Rettung eines S\u00fcnders freut, ist er auch sehr gerne bereit, diese M\u00fche auf sich zu nehmen, bis er bei ihm zu Hause angekommen ist.<br \/>\nIn diesen drei Gleichnissen lernen wir Gottes gro\u00dfartiges, wunderbares Herz f\u00fcr die S\u00fcnder kennen. Aber wie gehen wir mit diesen wunderbaren Wahrheiten um? Wie k\u00f6nnen wir sie anwenden? Was sollte unsere Reaktion darauf sein?<\/p>\n<p><strong>Teil 3: Die Umkehr \u2013 unsere Reaktion auf Gottes Liebe zum S\u00fcnder<\/strong><br \/>\nBevor wir \u00fcber die Umkehr an sich nachdenken, ist es hilfreich, sich noch einmal in Erinnerung zu rufen, wovon Menschen eigentlich umkehren m\u00fcssen. Im Groben und Ganzen gibt es zwei Wege, auf denen Menschen geistlich in die Irre gehen k\u00f6nnen. Zum einen ist es der Weg des j\u00fcngeren Sohnes. Zum anderen ist es der Weg des \u00e4lteren Sohnes. Nehmen wir zun\u00e4chst einmal den Weg des j\u00fcngeren Sohnes unter die Lupe. In den Versen 11 bis 13 erfahren wir, dass der j\u00fcngere Sohn von seinem Vater das Erbe forderte. Er interessierte sich nicht so sehr f\u00fcr den Vater, sondern viel mehr daf\u00fcr, was der Vater besitzt und ihm geben kann. Viele Menschen sind so wie der j\u00fcngere Sohn. Sie interessieren sich nicht so sehr f\u00fcr Gott, sondern eher f\u00fcr das, was Gott ihnen geben soll. Gott m\u00f6chte ihnen im Himmelreich ein gro\u00dfartiges Erbe geben, aber viele sagen: \u201eNein, ich m\u00f6chte das Erbe jetzt schon.\u201c, d.h.: \u201eIch m\u00f6chte hier schon auf der Erde ein herrliches Leben haben, voller Genuss und Vergn\u00fcgen.\u201c<br \/>\nIm Vers 13 erfahren wir, dass der junge Mann vom Vater wegzog. Warum eigentlich? War denn der Vater so schlimm? Manchmal hauen Jugendliche von zu Hause ab, weil sie sich von ihren Eltern ungerecht behandeln f\u00fchlen. Aber der Vater aus dem Gleichnis ist ein au\u00dferordentlich freundlicher Vater, so ein richtig herzlicher Papa. An ihm lag es ganz bestimmt nicht, dass der Sohn wegwollte. Im Vers 13 steht sogar, dass der Sohn in ein fernes Land zog \u2013 ganz weit weg vom Vater, als w\u00e4re der Vater ein Monster gewesen. Also, warum wollte der Sohn weit weit weg vom Vater? Bestimmt dachte er so: \u201eIch will so leben wie es mir passt! Hab keine Lust mehr auf die Regeln hier zu Hause! Ich wei\u00df selber, was gut f\u00fcr mich ist! Ich will frei sein! Das ist mein Leben!\u201c In seinem Kopf war eine L\u00fcge, der er glaubte: \u201eEin Leben weit weg vom Vater ist viel besser als ein Leben beim Vater.\u201c Am Ende von Vers 13 erfahren wir, was f\u00fcr ein Leben er haben wollte: ein Leben in Ausschweifung. Hierf\u00fcr verschleuderte er das ganze Geld seines Vaters. Vergn\u00fcgen, Spa\u00df und Genuss \u2013 das waren so die Dinge, um die sich sein Leben jetzt drehte. Aber eben das ist die eine Art und Weise, wie man verlorengehen kann.<br \/>\nDer \u00e4ltere Bruder hingegen lebte sehr anst\u00e4ndig, war sehr brav, aber innerlich doch sehr verdorben. In den Versen 29 und 30 bekommen wir einen Einblick in seine Denkweise: \u201eViele Jahre diene ich dir\u201c, \u201eniemals habe ich ein Gebot \u00fcbertreten\u201c. Er dachte sehr gut \u00fcber sich. Und wie dachte er \u00fcber seinen Bruder? &#8211; \u201edieser dein Sohn\u201c, sagte er, also sehr abwertend. Dann behauptete er, dass sein Bruder das Geld f\u00fcr Huren ausgegeben habe, obwohl in der Erz\u00e4hlung nichts davon die Rede ist. Offenbar hat er das einfach so angenommen: \u201eBestimmt hat er das gesamte Erbe f\u00fcr Huren ausgegeben.\u201c Das alles ist sehr typisch f\u00fcr selbstgerechte Menschen: Sie denken \u00fcber sich selbst sehr gut, \u00fcber andere aber abwertend und haben ein m\u00f6glichst schlechtes Bild vom anderen. Sie verurteilen andere in ihrem Herzen.<br \/>\nF\u00fcr ihn war das Verhalten seines Vaters v\u00f6llig unlogisch: Wie kann das sein? \u2013 \u201edieser dein Sohn hat dich wie der letzte Dreck behandelt, aber f\u00fcr ihn veranstaltest du ein gro\u00dfes Fest. F\u00fcr mich, der ich dir immer so treu war, hast du nie so was gemacht. Das ist doch unfair, oder nicht?\u201c<br \/>\nEs gibt einige Dinge, die der Sohn \u00fcber den Vater bzw. \u00fcber Gott nicht verstanden hatte: Erstens, der Vater behandelte seine S\u00f6hne nicht danach, wie sie es verdient hatten, sondern nach seiner Gnade. Das Verhalten des Vaters war von seiner Gnade, nicht von deren Verdienst bestimmt. Seine Liebe zu ihnen war keine Gegenleistung zu deren Liebe zu ihm. Offenbar dachte der \u00e4ltere Sohn, der Vater w\u00fcrde ihn mehr lieben, je mehr er f\u00fcr ihn arbeite und je mehr er ihm gehorche, je mehr er f\u00fcr ihn buchst\u00e4blich ackere. Sozusagen k\u00f6nne er sich die Liebe und Anerkennung des Vaters erarbeiten. Aber das war ein gro\u00dfer Irrtum. Wenn wir Gott mehr gehorchen, hei\u00dft das nicht, dass Gott uns mehr liebt. Wenn wir mehr f\u00fcr Gott arbeiten, hei\u00dft das nicht, dass Gott uns mehr liebt(*1). Das Maximum an Liebe hat uns Gott bereits erwiesen, als er sein Sohn f\u00fcr uns gab. Mehr Liebe geht ja gar nicht.<br \/>\nDie zweite Sache, die der \u00e4ltere Sohn nicht verstand, finden wir in Vers 31. Der Vater sagte: \u201eKind, du bist allezeit bei mir\u201c. Der \u00e4ltere Sohn hatte das Privileg gehabt, die ganze Zeit beim Vater zu leben. Die Gegenwart des Vaters selbst war doch schon eine gro\u00dfe Belohnung. Er tat zwar sehr viel f\u00fcr den Vater, hatte aber keine Freude an dem Vater selbst. Er h\u00e4tte sagen k\u00f6nnen: \u201eIch bin wunschlos gl\u00fccklich\u201c Der Vater sagte zu ihm: Alles, was mein ist, ist dein. Bestimmt h\u00e4tte ihm der Vater ein Kalb gegeben, wenn er mit seinen Freunden feiern wollte. Er machte von den Privilegien, die er beim Vater hatte, keinen Gebrauch. Warum? Er lebte nicht in der Beziehung zum Vater. Er war nur \u00e4u\u00dferlich beim Vater.<br \/>\nDass er nicht in der Beziehung zum Vater lebte, zeigte sich vor allem darin, dass er sich nicht mitfreute. Das ganze Haus des Vaters feierte und war voller Freude. Aber nicht nur das ganze Haus, sondern auch der Himmel. Millionen von Engeln feierten, doch er sagte: \u201eN\u00f6, ich mach da nicht mit.\u201c Der ganze Himmel sang Dur, aber er wollte Moll singen. Wie ichhaft und wie lieblos! \u00c4u\u00dferlich machte er einen frommen Eindruck, aber in Wirklichkeit verhielt er sich im krassen Gegensatz zur himmlischen Realit\u00e4t. Also, die andere Art und Weise, wie man verloren gehen kann, ist Selbstgerechtigkeit. \u00c4u\u00dferlich ist man zwar sehr anst\u00e4ndig und sittlich, aber inwendig verachtet und verurteilt man andere. So einer kann leicht denken, er sei mehr von Gott geliebt. Denn er beruft und vertraut mehr auf seine Verdienste, anstatt die Gnade Gottes in Anspruch zu nehmen. Dies f\u00fchrt dazu, dass er \u00fcber andere unbarmherzig und lieblos urteilt. Er tut das, was man tun soll, lebt aber nicht in der Beziehung zu Gott und hat auch keine Freude an ihm. Er wei\u00df zwar von den Privilegien des Evangeliums, macht aber von ihnen im Alltag keinen Gebrauch. Er ist zwar \u00e4u\u00dferlich in der N\u00e4he von Gott (z.&nbsp;B. durch regelm\u00e4\u00dfige Teilnahme am Gottesdienst und Bibelstudium), ist da anwesend, wo auch andere Christen sind, aber gleichzeitig kennt er Gott nicht. Die zweite Art und Weise verloren zu gehen ist viel gef\u00e4hrlicher, weil sie nicht so offensichtlich ist. Gerade weil sie nicht so offensichtlich ist, spricht man eher vom \u201eGleichnis vom verlorenen Sohn\u201c anstelle vom \u201eGleichnis von den verlorenen S\u00f6hnen\u201c. Ob man eher zum Typ des j\u00fcngeren oder des \u00e4lteren Sohnes neigt (oder vielleicht zu beiden) \u2013 in beiden F\u00e4llen ist Umkehr n\u00f6tig! Der j\u00fcngere Sohn gibt uns ein wunderbares Vorbild f\u00fcr die Umkehr. Betrachten wir hierzu die Verse 17 bis 20. Eines Tages kam es in dem Leben von dem jungen Mann zum Wendepunkt. Wie es zu diesem Wendepunkt kam, steht am Anfang von Vers 17: \u201eEr kam aber zu sich selbst\u201c In der englischen \u00dcbersetzung steht: \u201eWhen he came to his senses \u2026\u201c Das bedeutet so gut wie: Als er zur Besinnung kam. Er kam zur Vernunft. Um ihn herum machte es st\u00e4ndig \u201eoink\u201c, \u201eoink\u201c und \u201egrunz\u201c, \u201egrunz\u201c, aber er selbst kam endlich zur Vernunft. Er fing auf einmal an zu verstehen. Pl\u00f6tzlich wurde ihm etwas klar. Es war eine Erkenntnis, die zum Wendepunkt in seinem Leben f\u00fchrte! Wie diese Erkenntnis lautete, erfahren wir, wenn wir Vers 17 weiterlesen: \u201eWie viele Tagel\u00f6hner meines Vaters haben Brot im \u00dcberfluss, ich aber verderbe vor Hunger!\u201c Der junge Mann hatte endlich verstanden: Bei dem Vater geht es mir besser! Beim Vater zu leben ist besser, als ohne den Vater zu leben! Er hatte die Einsicht, die in Psalm 84 steht: \u201eDenn ein Tag in deinen Vorh\u00f6fen ist besser als sonst tausend. Ich will lieber die T\u00fcr h\u00fcten in meines Gottes Hause als wohnen in den Zelten der Frevler.\u201c Zweitens hatte der Sohn eine echte S\u00fcndenerkenntnis. Dies sehen wir in den Versen 18 und 19. Der Sohn erkannte: \u201eSo wie ich mich gegen\u00fcber meinem Vater verhalten habe, ist S\u00fcnde, nicht allein S\u00fcnde gegen ihn, sondern gegen Gott! Das, was ich gemacht habe, ist so schlimm, dass ich es nicht mehr verdient habe, als sein Sohn behandelt zu werden. Ich habe es verdient, wenn mein Vater mich nur noch als Arbeiter aufnimmt.\u201c Echte S\u00fcndenerkenntnis klingt so. \u201eOh man, dass was ich gemacht habe, ist wirklich schlimm. Das, was ich gemacht habe, hat wirklich Strafe verdient.\u201c Viele Menschen entschuldigen ihre S\u00fcnde. Manche entschuldigen ihre S\u00fcnde so: \u201eJa, das, was ich gemacht habe, ist nicht richtig, aber das macht ja jeder.\u201c Andere entschuldigen ihre S\u00fcnde so: \u201eJa, das, was ich gemacht habe, ist nicht richtig, aber normalerweise mache ich das ja auch nicht. Sorry, mir ging es gerade nicht so gut.\u201c Sie entschuldigen ihre S\u00fcnde mit den Umst\u00e4nden. Aber der junge Mann aus dem Gleichnis sagte einfach: \u201eVater, ich habe ges\u00fcndigt.\u201c Er lie\u00df die S\u00fcnde so stehen wie sie ist, anstelle sie zu rechtfertigen. Nach seinen \u00dcberlegungen hei\u00dft es schlie\u00dflich: \u201eUnd er machte sich auf und ging zu seinem Vater.\u201c Sobald er die Entscheidung traf, setzte er sie auch in die Tat um. Er kehrte tats\u00e4chlich um. Er kehrte um von einem Leben, wo es nur darum ging ein sch\u00f6nes Leben auf dieser Erde zu haben, zu einem Leben, wo es darum ging, bei Gott zu sein und Gemeinschaft mit ihm zu haben. Soweit die vorbildliche Umkehr des j\u00fcngeren Sohnes. Als Jesus am Kreuz hing, warf Gott alle unsere S\u00fcnden auf ihn. Jesus wurde voll von Unreinheit, er landete sozusagen bei den Schweinen, damit wir nicht bei den Schweinen landen m\u00fcssen. Am Kreuz wurde Jesus von Gott verlassen. Am Kreuz wurde Jesus zum verlorenen Sohn, damit wir keine verlorenen S\u00f6hne zu sein brauchen. Damit wir Gottes Kinder sein k\u00f6nnen. Was f\u00fcr eine gro\u00dfartige Liebe zum S\u00fcnder. Umkehr ist, in die von dieser Liebe durchdrungenen ausgestreckten Arme Gottes zu laufen.<\/p>\n<p>_____<br \/>\n*1 Wer im Gehorsam gegen\u00fcber Gott lebt, wird nicht mehr von ihm geliebt, erkennt aber mehr, wie sehr er von Gott geliebt wird \u2013 vgl. hierzu: Joh. 14,21 + 24; Joh. 15,10.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Gottes Liebe zu den Verlorenen \u201eIch sage euch: So wird Freude im Himmel sein \u00fcber einen S\u00fcnder, der Bu\u00dfe tut, \u27e8mehr\u27e9 als \u00fcber neunundneunzig Gerechte, die die Bu\u00dfe nicht n\u00f6tig haben\u201c (Lukas 15,7 [Elb]) Der heutige Text aus Lk. 15 hat eine so gn\u00e4dige Einleitung, dass ich keine eigene Einleitung zu suchen brauche. 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