{"id":11318,"date":"2023-01-01T11:00:58","date_gmt":"2023-01-01T10:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=11318"},"modified":"2025-02-04T05:38:49","modified_gmt":"2025-02-04T04:38:49","slug":"predigt-roemer-151-13-lektion-zum-neuen-jahr-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-roemer-151-13-lektion-zum-neuen-jahr-2023\/","title":{"rendered":"Predigt: R\u00f6mer 15,1-13  &#8211; Lektion 1 zum Neuen Jahr 2023"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/2023_Roemer_15_0113_P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"center\">Einm\u00fctig mit einem Munde Gott loben<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eDer Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr eintr\u00e4chtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gem\u00e4\u00df, damit ihr einm\u00fctig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(R\u00f6mer 15,5.6)<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche euch ein frohes neues Jahr! Viele Menschen beginnen das neue Jahr mit guten Vors\u00e4tzen, was sie darin besser machen wollen. Aber viele geben schon nach wenigen Tagen oder Wochen ihre guten Vors\u00e4tze wieder auf, weil sie es nicht schaffen, sie umzusetzen, sondern bald wieder nach ihren alten Gewohnheiten leben. Das ist wohl so verbreitet, dass neulich eine Psychologin einen Artikel mit dem Titel \u201eWarum sie zum neuen Jahr keine guten Vors\u00e4tze fassen sollten\u201c ver\u00f6ffentlicht hat. Aber gar keine Vors\u00e4tze zu fassen, ist auch keine L\u00f6sung, weil wir ohne Entscheidungen kaum echte Verbesserungen erreichen k\u00f6nnen. Deshalb ist es gut, dass wir uns am Jahresanfang vor Gott pr\u00fcfen und seine Orientierung suchen und daf\u00fcr beten, dass er uns hilft, im neuen Jahr echte geistliche Fortschritte zu machen. Mit welcher Orientierung wollen wir als Gemeinde ins neue Jahr gehen? Als ich im R\u00f6merbrief Kapitel 15 die Verse 5 und 6 las und dar\u00fcber betete, fand ich, dass diese Verse, die Pastor R. W. als Leitverse f\u00fcr unsere Gemeinde weltweit gefunden hat, auch f\u00fcr uns passend sind. In diesem Text geht es darum, wie wir in der Gemeinde wirklich eines Sinnes sein und Gott mit einem Mund loben und verherrlichen k\u00f6nnen. In der Gemeinde in Rom waren Menschen aus verschiedensten L\u00e4ndern zusammen. Insbesondere gab es gl\u00e4ubig gewordene Juden, die an den j\u00fcdischen Traditionen festhielten, und Heiden, die das Evangelium anders aufnahmen. Wegen des unterschiedlichen kulturellen und religi\u00f6sen Hintergrunds und der verschiedenen geistlichen Reife waren die Gl\u00e4ubigen in Rom in etlichen Dingen nicht eines Sinnes. Paulus betrachtete es als ein echtes Problem, dass es ihnen an Einmut mangelte.<\/p>\n<p>Auch heute gibt es Themen, in denen Christen verschiedener Ansicht sind und die Gemeinde uneins werden lassen. Oft sind es Themen, die manchen pers\u00f6nlich Schwierigkeiten bereiten. Wenn wir nicht richtig damit umgehen, k\u00f6nnen Einzelne straucheln und das Gemeindewachstum wird gehindert. Lasst uns heute lernen, wie wir in der Gemeinde trotz unserer Verschiedenheit eines Sinnes sein k\u00f6nnen, sodass wir Gott mit einem Mund loben und verherrlichen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Wie beginnt Paulus dieses Kapitel? Der Vers 1 sagt: \u201eWir aber, die wir stark sind, sollen die Schw\u00e4chen derer tragen, die nicht stark sind, und nicht Gefallen an uns selber haben\u201c (1). Hier spricht Paulus diejenigen an, die stark sind. Dabei geht es nicht um charakterliche Festigkeit oder um Willensst\u00e4rke, sondern um St\u00e4rke im Glauben. Diejenigen in der Gemeinde, die im Glauben stark sind, sollen die tragen, die nicht stark sind. Was damit gemeint ist, k\u00f6nnen wir besser verstehen, wenn wir einen Blick in das vorangehende Kapitel werfen, in dem Paulus bereits darauf eingeht. Dort hei\u00dft es: \u201eDen Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht \u00fcber Meinungen. Der eine glaubt, er d\u00fcrfe alles essen. Der Schwache aber isst kein Fleisch\u201c (14,1.2). Damals a\u00dfen manche Gl\u00e4ubige kein Fleisch, weil das Fleisch, das man auf dem Markt kaufen konnte, oft von Tieren stammte, die zuvor G\u00f6tzen geopfert wurden. Paulus war sich sicher, dass an sich nichts unrein ist; nur f\u00fcr den, der es f\u00fcr unrein h\u00e4lt, f\u00fcr den ist es unrein (14,14). In seinem 1. Brief an die Christen in Korinth, wo es das gleiche Problem gab, macht Paulus deutlich, dass es eigentlich vor Gott kein Problem ist, Fleisch zu essen, das vorher anderen G\u00f6ttern geopfert wurde, weil es in Wirklichkeit keine anderen G\u00f6tter gibt, sondern nur den einen wahren Gott (1. Kor 8,1-8). Aber nicht alle Christen konnten das durch den Glauben so sehen. Manche konnten es mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren, solches Fleisch zu essen, weil sie es f\u00fcr sie irgendwie mit G\u00f6tzenopfer verbunden war. Sie waren in der Gefahr, die andern, die Fleisch a\u00dfen, zu verurteilen. Und die im Glauben Starken waren versucht, die zu verachten, die es wegen ihres schwachen Glaubens nicht a\u00dfen. Aber stattdessen sollten sie die Schwachen im Glauben annehmen und nicht mit ihnen \u00fcber solche Themen streiten.<\/p>\n<p>Der Vers 1 in unserem Text sagt noch etwas mehr, n\u00e4mlich dass wir die im Glauben Schwachen \u201etragen\u201c sollen. Die Schwachen zu tragen, bedeutet, sie weiter als Br\u00fcder und Schwestern in Jesus mit Liebe und Respekt zu behandeln und sie zu verstehen. Sie sollten Geduld mit ihnen haben und ihnen die Zeit lassen, um selbst zu gr\u00f6\u00dferer Einsicht zu kommen. Sie brauchen diesen Raum der liebevollen Annahme und brauchen Zeit, um geistlich wachsen und zu k\u00f6nnen. Inzwischen sollten sie darauf achten, dass sie sie nicht dazu verleiten, gegen ihr Gewissen etwas zu tun und dadurch in geistliche Schwierigkeiten zu geraten. Sie zu tragen, bedeutet aber nicht nur passiv zu warten, sondern dabei treu f\u00fcr sie zu beten und ihnen mit Liebe und Respekt mit dem Wort zu helfen, im Glauben zu wachsen, soweit sie dazu bereit sind.<\/p>\n<p>Auch heute gibt es in vielen Gemeinden unterschiedliche \u00dcberzeugungen bei bestimmten Themen, zum Beispiel \u00fcber die Form des Gottesdienstes, die Frage, wer predigen darf, welche Musik gesungen werden soll, die Kleidung, die Haartracht und die Kopfbedeckung der Frauen, ob und wie bestimmte Feiertage gefeiert werden, ob Christen alles essen d\u00fcrfen, und viele andere Fragen des Gemeindelebens und des pers\u00f6nlichen Lebens als Christen. Auch bei uns gab einige solche Fragen, manche sind noch nicht ganz gekl\u00e4rt. Es geht dabei nicht um essenzielle Lehren der Bibel, die f\u00fcr das Heil der Menschen entscheidend sind. Trotzdem sollten wir sie nicht einfach ignorieren. Manche Ansichten haben eine tiefe Wurzel in der Kultur oder in der pers\u00f6nlichen Pr\u00e4gung und sind daher f\u00fcr die Betreffenden wichtig. Es ist wichtig, dass wir diejenigen, die mit bestimmten Dingen Probleme haben, nicht allein lassen, sondern uns um sie k\u00fcmmern, sie gut verstehen und ihnen helfen. Es ist wichtig, dass wir mit problematischen Themen gut umgehen, damit das Wachstum der Gemeinde nicht gehindert wird.<\/p>\n<p>Der Vers 2 sagt: \u201eEin jeder lebe so, dass er seinem N\u00e4chsten gefalle zum Guten und zur Erbauung.\u201c Es entspricht unserer nat\u00fcrlichen Neigung, so zu leben, wie wir es wollen bzw. wie wir es selbst vor Gott f\u00fcr richtig halten. Als Christen sollen wir aber die Freiheit, die wir in Jesus erkannt haben, nicht einfach ausleben, sondern R\u00fccksicht auf die nehmen, die im Glauben nicht so weit sind. Wir sollen darauf achten, dass wir sie nicht dazu verleiten, gegen ihr Gewissen zu handeln. Wir sollen in allen Bereichen unseres Lebens so leben, dass unsere Br\u00fcder und Schwestern dadurch erbaut werden. Wenn jeder so lebt, werden alle im Glauben ermutigt und gest\u00e4rkt, und die Gemeinde kann sich gut entwickeln.<\/p>\n<p>Aber wie k\u00f6nnen wir dauerhaft so leben und die Schwachen in der Gemeinde tragen? Betrachten wir Verse 3 und 4: \u201eDenn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen, sondern wie geschrieben steht: Die Schm\u00e4hungen derer, die dich schm\u00e4hen, sind auf mich gefallen. Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben.\u201c In diesen Versen verweist uns Paulus auf Jesus, weil wir es nur im Blick auf Jesus tun k\u00f6nnen. Jesus ist der K\u00f6nig der K\u00f6nige. Er hatte die Freiheit, auf der Erde zu leben, wie er wollte. Aber Jesus lebte sein ganzes Leben so, wie es f\u00fcr die anderen Menschen gut war. Er gebrauchte seine Freiheit, um sich besonders um die schwachen Menschen zu k\u00fcmmern, und diente denen, die krank oder wegen ihrer S\u00fcnde hilflos und verachtet waren. F\u00fcr seine Liebe zu den Schwachen wurde er von den Menschen verachtet und geschm\u00e4ht. Schlie\u00dflich starb er am Kreuz f\u00fcr ihre S\u00fcnden und die S\u00fcnden der ganzen Welt, und wurde f\u00fcr seine v\u00f6llige Hingabe noch verh\u00f6hnt. Aber gerade dadurch brachte Jesus uns das Heil und allen, die an ihn glauben.<\/p>\n<p>Viele Worte in der Schrift erinnern uns an Jesu Liebe und Hingabe f\u00fcr die Schwachen, damit wir dadurch getr\u00f6stet werden, wenn es uns schwerf\u00e4llt, die Schw\u00e4che anderer zu tragen. Niemand kann die Schw\u00e4chen seiner Bibelsch\u00fcler und Glaubensgeschwister aus eigener Kraft tragen, ohne irgendwann m\u00fcde und ersch\u00f6pft zu werden. Aber wenn wir t\u00e4glich auf Gottes Worte h\u00f6ren, die uns an Jesu Liebe und Hingabe f\u00fcr uns S\u00fcnder erinnern, tr\u00f6stet Gott uns immer neu und schenkt uns die Geduld, die wir brauchen, um sie weiter zu tragen, bis sie schlie\u00dflich durch Gottes Wirken ver\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p>Was will Gott dadurch bewirken? Betrachten wir die Verse 5 und 6: \u201eDer Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr eintr\u00e4chtig gesinnt seid untereinander, wie es Christus Jesus entspricht, damit ihr einm\u00fctig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.\u201c Paulus betet zu dem Gott der Geduld und des Trostes, der ihnen zum Tragen der Schwachen alle n\u00f6tige Geduld und Trost schenken kann. Er betete, dass sie untereinander eintr\u00e4chtig gesinnt sein m\u00f6gen, wie es Jesus Christus entspricht; das hei\u00dft dass sie einander so annehmen und tragen, wie Jesus sie angenommen hat, sodass eintr\u00e4chtig werden und Gott mit einem Mund loben k\u00f6nnen. Die NIV-\u00dcbersetzung ist hier vielleicht noch etwas leichter verst\u00e4ndlich: \u201eMay the God who gives endurance and encouragement give you the same attitude of mind towards each other that Christ Jesus had, so that with one mind and one voice you may glorify the God and Father of our Lord Jesus Christ.\u201c<\/p>\n<p>Was sagt das \u00fcber Gottes Willen f\u00fcr uns? Gott will, dass wir untereinander eintr\u00e4chtig sind, und zwar mit einer Gesinnung, die Jesus Christus entspricht, sodass wir Gott einm\u00fctig mit einer Stimme loben. Anders gesagt will Gott, dass wir einm\u00fctig werden, indem wir jeder die Gesinnung Jesu lernen und einander dem\u00fctig annehmen, wie er uns angenommen hat. Wenn wir das tun, k\u00f6nnen wir einander verstehen und kommen in die Lage, Gottes Willen wirklich zu erkennen und darin eines Sinnes zu werden. Hier erkennen wir, wie sehr Gottes Werk, uns von der S\u00fcnde zu retten und ihm \u00e4hnlich zu machen, nicht nur eine individuelle Komponente hat, sondern auch durch die Einm\u00fctigkeit in der Gemeinde zum Ausdruck kommen soll. Gott will, dass wir mit den Glaubensgeschwistern eins werden, indem wir einander mit der Gesinnung Jesu begegnen, bis wir alle eintr\u00e4chtig werden und Gott mit einem Mund loben k\u00f6nnen. Das verherrlicht Gott! So eine herzliche Einm\u00fctigkeit gibt es nirgends in der Welt, weder in der Firma noch im Verein oder Freundeskreis, sogar nicht einmal in der eigenen Verwandtschaft. Sie ist eine Frucht von Gottes Erl\u00f6sungswerk, die wir tragen sollen. Wenn wir als Gemeinde eines Sinnes sind und Gott mit einer Stimme loben, wird Gott wirklich geehrt. Darum hei\u00dft es in Vers 7: \u201eDarum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre\u201c (7). Der Weg dazu, eines Sinnes zu werden, ist nicht, dass wir miteinander streiten, wer recht hat, sondern dass wir jeder den anderen mit Jesu Gesinnung dem\u00fctig annehmen und tragen, bis wir selbst und die anderen f\u00e4hig werden, Gottes Willen klar zu verstehen und anzunehmen. Dann k\u00f6nnen wir Gott mit einer Stimme loben. Das gilt auch f\u00fcr die Frage, was Gottes Wille bez\u00fcglich seiner Mission f\u00fcr die Gemeinde ist. Wenn wir einander mit Jesu Gesinnung annehmen, werden wir sicher auch darin Einm\u00fctigkeit erlangen. Lasst uns im neuen Jahr ernsthaft daf\u00fcr beten, dass wir die Gesinnung Jesu lernen und aneinander praktizieren k\u00f6nnen, sodass wir eines Sinnes werden und Gott einm\u00fctig loben und verherrlichen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Wie half Paulus der Gemeinde in Rom weiter, in dieser Hinsicht Fortschritte zu machen? Betrachten wir die Verse 8 und 9: \u201eDenn ich sage: Christus ist ein Diener der Beschneidung geworden um der Wahrhaftigkeit Gottes willen, um die Verhei\u00dfungen zu best\u00e4tigen, die den V\u00e4tern gegeben sind; die Heiden aber sollen Gott die Ehre geben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht: Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinem Namen singen.\u201c Die Gemeinde in Rom bestand wie erw\u00e4hnt aus Christen, die urspr\u00fcnglich Juden waren, und solchen, die Heiden waren. Damals konnte man sich eigentlich keine gr\u00f6\u00dfere Verschiedenheit und keine gr\u00f6\u00dfere Kluft zwischen Menschen vorstellen als die zwischen Juden und Heiden. Wie konnten sie in der Gemeinde eines Sinnes werden? Besonders den Judenchristen fiel es schwer, mit den Heidenchristen eins zu werden, weil sie von der j\u00fcdischen Vorstellung, dass nur sie von Gott geliebt und die Heiden von Gott verworfen w\u00e4ren, tief gepr\u00e4gt waren. Au\u00dferdem neigten sie wohl dazu, ihr Verst\u00e4ndnis in geistlichen Fragen grunds\u00e4tzlich f\u00fcr richtiger zu halten, weil sie ja das Alte Testament kannten, von dem die meisten Heiden erst einmal keine Ahnung hatten. Paulus erinnert deshalb durch verschiedene Zitate aus dem Alten Testament daran, dass Christus zwar als Diener des Volkes Israel gekommen war, wie er es den Glaubensv\u00e4tern verhei\u00dfen hatte (1. Mose 12,3; 22,8); dass er aber auch schon lange geplant hatte, aus seiner Barmherzigkeit auch die Heiden zu retten.<\/p>\n<p>Darum fuhr Paulus fort, diesen Willen Gottes durch Zitate aus dem Alten Testament zu belegen: \u201eUnd wiederum: Lobet den Herrn, alle Heiden, und preisen sollen ihn alle V\u00f6lker! Und wiederum spricht Jesaja: Es wird kommen der Spross aus der Wurzel Isais, und der wird aufstehen, zu herrschen \u00fcber die V\u00f6lker; auf den werden die V\u00f6lker hoffen\u201c (11.12). Alle diese Worte der Schrift sollten ihnen helfen, Gottes Willen, auch die Heiden zu retten, tief anzuerkennen und die Heidenchristen vollst\u00e4ndig anzuerkennen und mit ihnen eins zu werden. Gleichzeitig sollten die Heidenchristen erkennen, was f\u00fcr eine Gnade Gottes es war, dass sie durch Jesus zu Gott geh\u00f6ren durften, und sollten ihrerseits auch bereit sein, mit den Judenchristen eines Sinnes zu sein.<\/p>\n<p>Paulus war darin guter Zuversicht und lenkte ihren Blick auf den Gott: \u201eDer Gott der Hoffnung aber erf\u00fclle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes\u201c (13). Gott ist der Gott der Hoffnung, der uns Hoffnung schenkt, unabh\u00e4ngig davon, wie unsere aktuelle geistliche Lage auch sein mag. Gott erf\u00fcllt uns zunehmend mit Freude und Frieden im Glauben und macht uns durch die Kraft des Heiligen Geistes an Hoffnung reicher, was uns wiederum dabei hilft, die Glaubensgeschwister anzunehmen und mit ihnen eins zu sein. M\u00f6ge Gott uns einen neuen Wunsch geben, Gott im neuen Jahr als Gemeinde Gott zu verherrlichen, indem wir die Gesinnung Jesu lernen und einander annehmen, bis wir einm\u00fctig sind und Gott mit einer Stimme loben k\u00f6nnen! Dadurch wird Gott verherrlicht und unsere Gemeinde zu einem Ort, an dem alle herzlich willkommen wissen und dem lebendigen Gott begegnen k\u00f6nnen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Einm\u00fctig mit einem Munde Gott loben \u201eDer Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr eintr\u00e4chtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gem\u00e4\u00df, damit ihr einm\u00fctig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.\u201c (R\u00f6mer 15,5.6) Ich w\u00fcnsche euch ein frohes neues Jahr! 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