{"id":11291,"date":"2022-11-06T11:00:37","date_gmt":"2022-11-06T10:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=11291"},"modified":"2025-02-04T05:38:50","modified_gmt":"2025-02-04T04:38:50","slug":"predigt-lukas-1213-34","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-lukas-1213-34\/","title":{"rendered":"Predigt: Lukas 12,13-34"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/2022-Lukas-L.-22_12-1334-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"center\">Das Reich Gottes vs. Habgier &amp; Sorge<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eTrachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch das alles zufallen.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Lukasevangelium 12,31 [Lut84])<\/p>\n<p>Angesichts der derzeitigen politischen Lage der Ukraine und weltweit fand ich es ganz hilfreich, dass wir letzte Woche das Wort aus Klagelieder Kapitel 3 betrachtet haben. Jeremja ermutigt uns, auch trotz Ungerechtigkeit und Leid auf dieser Welt zu Gott zu kommen und an ihm festzuhalten. Aber auch der heutige Text aus Lk. 12 ist angesichts der derzeitigen Krise von hoher Relevanz. Aufgrund der steigenden Inflation in Deutschland k\u00f6nnen Menschen leicht in Sorge und Habgier geraten, um ihr Leben zu sichern. Sowohl Sorge als auch Habgier werden in dem heutigen Text sehr tiefgreifend behandelt. Dementsprechend wollen wir den Text durch diese drei Fragen betrachten:<br \/>\n1. Wie behandelt Jesus das Problem der Habgier?<br \/>\n2. Wie behandelt Jesus das Problem der Sorge?<br \/>\n3. Welche tiefgreifende L\u00f6sung gibt Jesus f\u00fcr beide Probleme?<\/p>\n<p><strong>Teil I: Das Problem der Habgier (V. 13-21)<\/strong><\/p>\n<p>Im Vers 13 erfahren wir, was Jesus Anlass gab, \u00fcber die Habgier zu lehren. Ein Mann aus der Menge, die um Jesus war, bat ihn, einen Erbstreit zwischen ihm und seinem Bruder zu schlichten. Weil Jesu Wort im Volk gewicht hatte, wandte er sich mit seinem Erbproblem an ihn. Offenbar wurde dieser Mann von seinem Bruder betrogen. In so einem Erbstreit geht es ja oft um eine ungeheure Menge Geld. Deswegen sagt man: \u201eWo es ein Testament gibt, gibt es auch viele Verwandte.\u201c Der Mann, von dem hier die Rede ist, sollte nichts vom gro\u00dfen Kuchen abbekommen. Er war ein Opfer von Ungerechtigkeit. Vielleicht dachte er so: \u201eIch wurde ungerecht behandelt. Der gerechte Jesus wird sich bestimmt f\u00fcr mich einsetzen.\u201c Doch Jesu Reaktion war ganz anders als erwartet. Im Vers 14 erfahren wir, dass Jesus dem Mann eine ziemlich gepfefferte Antwort gegeben hatte. Warum? Das eigentliche Problem des Mannes war nicht ein Erbproblem, sondern ein geistliches Problem. Das geistliche Problem dieses Mannes war Habgier. Denn sonst w\u00fcrde Jesus nicht unmittelbar danach von Habgier sprechen. Diesen Mann als einen habgierigen zu beurteilen, klingt hart. Den meisten von uns w\u00fcrde es sicherlich schmerzen, wenn uns jemand eine hohe Geldsumme vorenth\u00e4lt, obwohl sie uns zusteht. Nun, das ist auch verst\u00e4ndlich. Es ist auch verst\u00e4ndlich, wenn man daf\u00fcr den Dieb zur Rede stellt. Aber bei diesem Mann scheint es so, dass sein Erbproblem zu einem Lebensproblem wurde. Es nahm f\u00fcr ihn einen zu hohen Stellenwert ein, sodass er mitten aus der Menge zu Jesus herzutrat. W\u00e4hrend Jesus \u00fcber geistliche Dinge redete, drehten sich seine Gedanken nur ums Geld. Im Grunde genommen wollte der Mann Jesus f\u00fcr seine Begierde gebrauchen. Doch daf\u00fcr ist Jesus nicht zu haben. Mit anderen Worten: Er ist daf\u00fcr nicht zust\u00e4ndig. Daher Jesus Worte: Mensch, wer hat mich als Richter oder \u27e8Erb)teiler \u00fcber euch eingesetzt? [Elb85] Jesus weist solche Bitten, die zur Erf\u00fcllung von Habsucht oder anderer Begierden dienen, ab. Daher hei\u00dft es auch im Jakobusbrief: \u201eihr bittet und empfangt\u2019s nicht, weil ihr in \u00fcbler Absicht bittet, n\u00e4mlich damit ihr\u2019s f\u00fcr eure Gel\u00fcste vergeuden k\u00f6nnt (Jak. 4,3)\u201c.<\/p>\n<p>Normalerweise hat Jesus niemanden, der ihn um Hilfe bat, abgewiesen. Doch hier sieht es so aus, als w\u00fcrde es Jesus tun. Jesus half zwar diesem Mann nicht so wie erwartet und gew\u00fcnscht, aber Jesus half auch ihm. Denn er half ihm sein geistliches Problem zu erkennen. Das geistliche Problem, das der Mann hatte, war nicht ein Problem, das nur er hatte. \u201eEr sprach aber zu ihnen\u201c, hei\u00dft es im Vers 15. Jesus sprach nun zu dem ganzen Volk. Denn Habgier ist ein geistliches Problem, von dem viele Menschen betroffen sind. Als Jesus vor Habgier warnte, sagte er nicht einfach nur: \u201eLeute, seid mal nicht so habgierig. Denkt doch auch mal an die anderen.\u201c Jesus sagte: \u201eSeht zu und h\u00fctet euch.\u201c Heute w\u00fcrde man sagen: \u201ePasst auf!\u201c oder \u201eVorsicht!\u201c. Jesus warnte vor Habgier, wie vor einer akuten Gefahr, in die man leicht hineingeraten kann. Habgier kann das Herz schneller einnehmen, als man glaubt. Wie schnell wird Amazon zu einer h\u00e4ufig besuchten Internetseite? Wie schnell f\u00e4ngt man an, die neusten elektronischen Ger\u00e4te zu lieben? Kaum hat man sich ein Smartphone gekauft, kauft man sich das n\u00e4chste. Manchen kommt es ganz recht, wenn nach einigen Jahren eines ihrer elektronischen Ger\u00e4te defekt wird. Denn dann haben sie einen \u201eguten\u201c Grund, sich das neuste Modell zu kaufen. Reparieren kommt nicht mehr so in Frage. Wie leicht passiert es, dass man sich in Gespr\u00e4chen nur noch um materielle Dinge dreht? Wie schnell geschieht es, dass shopping zum Hobby wird? Wieviele Dinge sind in unserer Wohnung, die wir eigentlich nicht brauchen, auf die wir verzichten k\u00f6nnten? Heutzutage lieben es die Menschen zu konsumieren. Irgendwie meint man, dass das Gl\u00fcck teilweise oder ganz von materiellen Dingen komme. Nicht ohne Grund spricht man von einer Konsumgesellschaft. Und leicht k\u00f6nnen auch Christen von dem Zeitgeist des Konsums beeinflusst werden.<\/p>\n<p>Mancher von uns denken jetzt vielleicht: \u201eGut, dass ich nicht davon betroffen bin. Ich gebe eigentlich nicht so viel Geld f\u00fcr allerlei Dinge aus\u201c. Das ist an sich gut, doch schau noch einmal auf Vers 15. Jesus sagt: \u201eSeht zu und h\u00fctet euch vor aller Habsucht!\u201c Damit ist auch Geldgier gemeint. Gerade in der Zeit der Inflation steht man in der Gefahr, der Geldgier zu verfallen. Wenn man sich bspw. zum Ziel nimmt, m\u00f6glichst viel Geld auf seinem Konto anzuh\u00e4ufen, ist man auch von Habgier betroffen. Wer nicht einmal Geld f\u00fcr die Dinge ausgibt, die er und seine Familie wirklich brauchen, hat ebenfalls ein Problem mit Habgier. Wenn man nicht bereit ist, Geld f\u00fcr geistliche Dinge auszugeben, ist man nicht frei von Habgier. In 1. Tim. 6,10 hei\u00dft es: \u201eDenn eine Wurzel alles B\u00f6sen ist die Geldliebe, nach der einige getrachtet haben und von dem Glauben abgeirrt sind und sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben.\u201c Ob Verschwendung von Geld oder Geiz \u2013 beide sind Ausdruck von Habgier. Es reicht nicht, sich nur in einer Hinsicht vor Habgier zu h\u00fcten. Jesus sagt: \u201eSeht zu und h\u00fctet euch vor aller Habgier\u201c.<\/p>\n<p>Aber das Sch\u00f6ne ist, dass Jesus uns nicht nur vor der Gefahr der Habgier warnt. Er zeigt uns auch auf, was die Wurzel der Habgier ist. Auf diese Weise k\u00f6nnen wir das Problem bei der Wurzel anpacken. Die Wurzel von Habgier ist ein Irrtum bzw. eine L\u00fcge. Dieser Irrtum steht am Ende von Vers 15: \u201eDenn \u27e8auch\u27e9 wenn jemand \u00dcberfluss hat, besteht sein Leben nicht aus seiner Habe\u201c. [Elb] Was dieser Satz bedeutet, macht Jesus mit dem Gleichnis vom reichen Kornbauer deutlich. Im Lichte des Gleichnisses verstehen wir diesen Satz am besten. Der Bauer aus dem Gleichnis hatte so viel Korn, dass er in seinen Scheunen daf\u00fcr keinen Platz mehr hatte. Daher riss er seine alten Scheunen ab, um gr\u00f6\u00dfere zu bauen. So gesehen nichts Schlimmes, eigentlich vern\u00fcnftig. Doch was war sein Motiv bei diesem Vorhaben? Im Vers 19 erfahren wir es. Diese S\u00e4tze verraten, wie der Mann gedacht hat. Der Mann meinte Reichtum und Leben geh\u00f6ren zusammen, und das in zweierlei Hinsichten:<\/p>\n<p>Erstens sagte er sich: \u201eund ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele G\u00fcter liegen auf viele Jahre? Der Mann ging von vielen Jahren aus. Er ging von einem langen Leben aus. Viele G\u00fcter bedeuteten f\u00fcr ihn dasselbe wie viele Lebensjahre. Daher betrieb er Vorsorge f\u00fcr ein langes Leben. Er unterlag dem Irrtum, dass der Reichtum sein Leben in irgendeiner Weise verl\u00e4ngert oder sicherer macht. Doch es verging nach seinem Vorhaben nicht einmal ein Tag, da starb der Mann auch schon. Der Reichtum konnte sein Leben nicht einmal um einen Tag verl\u00e4ngern. Deswegen sagte Jesus: \u201eDenn \u27e8auch\u27e9 wenn jemand \u00dcberfluss hat, besteht sein Leben nicht aus seiner Habe.\u201c Auch heute gibt es die Menschen, die meinen, der Reichtum k\u00f6nne irgendwie ihr Leben l\u00e4ngerer oder sicherer machen. Der Reichtum ist f\u00fcr sie eine feste Existenzgrundlage und gibt ihnen das Gef\u00fchl von Sicherheit. Der Reichtum garantiert ihnen die beste medizinische Versorgung. Doch Jesus entlarvt diese Denkweise als Irrtum. Er sagt: \u201eDenn \u27e8auch\u27e9 wenn jemand \u00dcberfluss hat, besteht sein Leben nicht aus seiner Habe.\u201c<\/p>\n<p>Zweitens geh\u00f6rten Reichtum und Leben f\u00fcr den reichen Bauer aber auch noch in einer anderen Art und Weise zusammen. Er sagte sich: \u201eRuhe aus, iss, trink, sei fr\u00f6hlich!\u201c Durch den Reichtum erhoffte er sich ein erf\u00fclltes Leben. Er erhoffte sich durch den Reichtum nicht unbedingt den gr\u00f6\u00dften Luxus. Er sagte sich: \u201eRuhe aus\u201c \u2013 er wollte ein entspanntes Leben, ein Leben, wo er nur relaxen und chillen kann. Er sagte sich: \u201eIss, trink\u201c \u2013 \u201eEr wollte ein Leben, wo er tagein und tagaus genie\u00dfen konnte.\u201c Er sagte sich: \u201eSei fr\u00f6hlich\u201c \u2013 er wollte st\u00e4ndig happy sein \u2013 im Zusammenhang mit essen und trinken bedeutet das fr\u00f6hlich sein wohl, dass er jeden Tag feiern wollte. Dies ist heute nicht anders. Viele erstreben mit dem Reichtum nicht unbedingt Luxus, sondern ein entspanntes, sorgenfreies Leben, ein Leben, das unter dem Zeichen des Genusses und des Feierns steht. Solch ein Leben ist das Lebensziel vieler Menschen. Viele Menschen investieren viel Zeit und Kraft, um eines Tages solch ein Leben wie es sich der reiche Kornbauer w\u00fcnschte, zu gelangen. Es kann schon sein, dass Reichtum Spa\u00df ins Leben bringt. Es kann schon sein, dass Reichtum viel Vergn\u00fcgen und Genuss ins Leben bringt. Aber obwohl Reiche das alles haben, haben sie doch eine Leere. Letztens bin ich auf Youtube zuf\u00e4llig auf das Zeugnis von Lou Bega gesto\u00dfen. Lou Bega ist ein Star, der in den 90er Jahren mit dem Hit: \u201eMambo Nr. 5\u201c gro\u00df rauskam. Er war einer dieser reichen Menschen, der alles hatte, jede Art von Vergn\u00fcgen auskostete, solch ein Leben hatte, wie es sich viele w\u00fcnschen. Trotzdem versp\u00fcrte er jahrelang einen tiefen Lebensdurst. Dieser tiefe Lebensdurst wurde erst in Jesus gestillt (es lohnt sich, sein Zeugnis anzuschauen &#8211; Lou Bega &#8211; Ein Star entdeckt Jesus!!! &#8211; YouTube). Zu Recht sagt Jesus: \u201eDenn \u27e8auch\u27e9 wenn jemand \u00dcberfluss hat, besteht sein Leben nicht aus seiner Habe\u201c. In Mt. 13,22 bezeichnet Jesus den Reichtum als betr\u00fcgerisch. Denn er gaukelt uns was vor: Zum einen, dass es unser Leben erf\u00fcllt, und zum anderen, dass es unser Leben irgendwie sicherer macht oder gar verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>Der reiche Kornbauer hielt es f\u00fcr klug, Sch\u00e4tze f\u00fcr sein Leben hier auf der Erde zu sammeln. Aber was dachte Gott dar\u00fcber? Im Vers 20 sprach Gott diesen Mann als \u201eTor\u201c an. In Gottes Augen war die Planung des Kornbauers sehr dumm gewesen. Gott wollte, dass er seine Dummheit selber erkennt. Deswegen stellte er ihm eine Frage zum Nachdenken: \u201eWas du aber bereitet hast, f\u00fcr wen wird es sein?\u201c Obwohl er reich war, hatte er nichts von seinem Reichtum. Er musste fr\u00fcher sterben als erwartet. Das viele Korn hatte in der Ewigkeit keinen Wert. Selbst wenn man Millionen von Euros besitzt, im Himmelreich kann man damit nichts anfangen. Der Kornbauer geh\u00f6rte zu den Menschen, die Zeit und Kraft f\u00fcr irdische Lebensziele investieren, aber nicht f\u00fcr die Ewigkeit. So was nennt Gott dumm.<\/p>\n<p>In dem Gleichnis vom reichen Kornbauern gebraucht Jesus zwei W\u00f6rter mehrere Male \u2013 zum einen \u201emein\u201c und zum anderen \u201ewill\u201c:<br \/>\nEr sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines reichen Menschen trug viel ein. Und er \u00fcberlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Fr\u00fcchte einsammeln soll. Und er sprach: Dies will ich tun: Ich will meine Scheunen niederrei\u00dfen und gr\u00f6\u00dfere bauen und will dahin all mein Korn und meine G\u00fcter einsammeln; und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele G\u00fcter liegen auf viele Jahre. Ruhe aus, iss, trink, sei fr\u00f6hlich! Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. (Lk 12,16-20)<\/p>\n<p>\u201eMein, mein, mein\u201c ist ein Ausdruck von Habgier und letztendlich von Selbstsucht. Dieses st\u00e4ndige \u201eIch will\u201c ist ein Ausdruck von fest vorgenommenen Zielen. Diese st\u00e4ndige Wiederholung dieser beiden Worte macht deutlich, dass Habgier und Lebensziel miteinander verbunden sind. Wann immer wir merken, dass wir ein Problem mit Habgier haben, lasst uns fragen, wof\u00fcr lebe ich gerade? Was ist mein Lebensziel? Wof\u00fcr investiere ich meine Zeit und Kraft?<\/p>\n<p>Mit den Worten aus Vers 21 gesprochen, sollte unser Lebensziel darin bestehen, reich bei Gott zu sein. Reich bei Gott sind zum einen diejenigen, die geistliche Privilegien wie die S\u00fcndenvergebung, ewiges Leben, Heiligen Geist, die Gotteskindschaft haben. Aber das ist nicht alles. Zum reich sein bei Gott z\u00e4hlen auch gute, Gott wohlgef\u00e4llige Taten. Wir werden zwar nicht durch Werke errettet, aber nach Werken belohnt. Jesus sagt: \u201eUnd wenn jemand einem dieser Geringen nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt in eines J\u00fcngers Namen, wahrlich, ich sage euch, er wird seinen Lohn gewiss nicht verlieren\u201c (Mt. 10,42). Nicht einmal das Geringste, was wir f\u00fcr Gott getan haben, wird unbelohnt bleiben. Christen, die ihre Lebenszeit damit verbringen, irdische Sch\u00e4tze zu sammeln, werden keine Zeit haben, die Dinge zu tun, die Gott von ihnen m\u00f6chte. Sie sind wie solche, die ein \u201eKonto\u201c er\u00f6ffnen, aber nichts darauf zahlen. Wie steht es mit unserem \u201ehimmlischen Konto\u201c?<\/p>\n<p>Vers 22 leitet Jesus mit dem Wort \u201eDarum\u201c ein und spricht dann \u00fcber ein neues Thema, n\u00e4mlich \u00fcber die Sorge. Die Einleitung mit dem Wort \u201eDarum\u201c macht aber deutlich, dass Sorgen und Habgier miteinander zusammenh\u00e4ngen. In der Tat besteht zwischen Habgier und Sorgen eine Art Wechselbeziehung. Sorgen um das eigene Leben, k\u00f6nnen Menschen dazu bringen, habgierig zu werden. Sie suchen in dem, was sie haben, eine Art Sicherheit f\u00fcr ihr Leben. Ebenso kann man aber auch sagen, dass ausgerechnet habgierige Menschen oft auch viele Sorgen haben. Denn gerade die Dinge, die uns am liebsten sind, bereiten uns am allermeisten Sorgen. Was lehrt der Herr Jesus zum Thema Sorgen? Betrachten wir das im 2. Teil der Predigt.<\/p>\n<p><strong>Teil II: Das Problem der Sorge (Verse 22\u201330)<\/strong><\/p>\n<p>Sorgen bewirken ein ziemlich unangenehmes Gef\u00fchl in uns. Sie bereiten uns Bauch- und Kopfschmerzen. Sie behindern uns, das Leben zu genie\u00dfen und Freude zu haben. Aber das ist nicht alles. Aus dem Gleichnis vom S\u00e4mann wissen wir, dass Sorgen eine zerst\u00f6rerische Wirkung auf unser geistliches Leben haben k\u00f6nnen. Sie ersticken das Wort in uns, sodass es keine Frucht bringen kann (Mk. 4,18f). Sie behindern uns darin, Gottes Wort richtig zuzuh\u00f6ren. Sorgen k\u00f6nnen machen, dass eine Predigt in das eine Ohr rein und durch das andere wieder raus geht. Wer sich von seinen Sorgen leiten l\u00e4sst, kann nicht Jesus nachfolgen. Weil Sorge so gef\u00e4hrlich ist, appelliert Jesus an seine J\u00fcnger: \u201eDarum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen sollt, noch um den Leib, was ihr anziehen sollt.\u201c Jesus spricht hier von Sorgen \u00fcber Essen und Kleidung. Gestern beim Bibelstudium meinte jemand, dass sie sich eigentlich gar keine Sorgen \u00fcber Essen und Kleidung mache. Das brachte mich zum Nachdenken. Das stimmt, ich auch nicht. Ich denke, die wenigsten von uns. Noch geht es uns so gut, dass wir uns eigentlich dar\u00fcber keine Sorgen machen m\u00fcssen. Unsere Sorgen spielen sich ja eher auf ein \u201eh\u00f6heres Niveau\u201c ab. Aber ist es nicht eine gute Sache, dass Jesus gerade die Sorgen \u00fcber Essen und Kleidung anspricht? W\u00fcrde Jesus von der Sorge um verzichtbare Dinge sprechen, k\u00f6nnte man leicht denken: \u201eJa, sicher um solche Dinge braucht man sich wirklich nicht zu sorgen. Aber die Dinge, um die ich mich sorge, sind wirklich wichtig. Da ist es doch verst\u00e4ndlich, dass ich mir dar\u00fcber Sorgen mache!\u201c Jesus spricht hier von der Sorge um elementare, lebensnotwendige Dinge. Die Logik ist so: \u201eWenn man sich nicht einmal um solche Dinge Sorgen machen muss, dann braucht man sich also um gar nichts Sorgen zu machen\u201c, \u201eSorgt euch um nichts\u201c, schreibt auch Paulus im Philipper-Brief (4,6).<\/p>\n<p>Im Vers 23 sagt Jesus: \u201eDas Leben ist mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung.\u201c Wer sich von seinen Sorgen leiten l\u00e4sst, verbringt sein Leben weitgehend damit, seine Bed\u00fcrfnisse zu befriedigen. Er lebt, um sich selbst zu erhalten. Er erh\u00e4lt sich, um zu leben. Ist solch ein Leben nicht sinnlos, nicht primitiv? Sorgen reduzieren, oder besser gesagt, sie schrumpfen die Bedeutung unseres Lebens. Deswegen sagt Jesus: \u201eDas Leben ist mehr als die Nahrung.\u201c<\/p>\n<p>Sorgen schrumpfen auch die Bedeutung unseres K\u00f6rpers, als ob es bei dem K\u00f6rper nur um seine Bed\u00fcrfnisse gehen w\u00fcrde, wie Essen, Trinken, Schlafen und Kleidung. Jesus sagt aber: \u201eDer Leib [ist] mehr als die Kleidung. Nach der Bibel ist unser Leib ein Tempel des Heiligen Geistes (vgl. 1. Kor. 6,19). Jeder einzelne von uns ist ein Glied des Leibes Jesu (vgl. 1. Kor. 12,12; 27). Dadurch bilden wir alle zusammen den Leib Jesu.<\/p>\n<p>Das, wor\u00fcber wir uns Sorgen machen, macht den Inhalt unseres Lebens aus. Wie traurig ist es, wenn sich unser Leben st\u00e4ndig nur um die Befriedigung unserer Bed\u00fcrfnisse dreht? Geht es im Leben nicht um viel mehr als das?<\/p>\n<p>In den nachfolgenden Versen 24 bis 28 gibt uns der Herr viele Ermutigungen dazu, uns nicht Sorgen zu machen. Zun\u00e4chst lenkt Jesus den Blick der J\u00fcnger auf die Raben. \u201eSeht die Raben an\u201c \u2013 Raben k\u00f6nnen weder Nahrung herstellen noch lagern. Das einzige, was sie tun k\u00f6nnen, ist Nahrung zu suchen. Und doch kommen sie gut \u00fcber die Runden. Ist das denn Zufall, dass sie jedes Mal Nahrung finden? Nein, ist es nicht. Gott selbst fragte einmal Hiob: Wer bereitet dem Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und irrefliegen, weil sie nichts zu essen haben? (Hiob 38,41) Wenn Gott selbst die Raben mit Nahrung versorgt, um wieviel mehr dann uns. Denn wieviel mehr wert sind wir als die V\u00f6gel! Wir sind vor Gott wertvoll, so wertvoll, dass Er uns mit dem teuren Blut Jesu erkauft hat.<\/p>\n<p>Dann lenkt Jesus den Blick von den Raben auf die Lilien. \u201eSeht die Lilien an\u201c. Lilien sind Anemonen bzw. Windr\u00f6schen. Im Orient sind sie zumeist rot, orangenfarbig oder gelb (vgl. RIENECKER, F.: 3141). Obwohl Lilien keine eigene Kleidung herstellen k\u00f6nnen bzw. nichts f\u00fcr ihr Aussehen tun k\u00f6nnen, sind doch sch\u00f6n. Jesus sagt, dass sie sogar herrlicher gekleidet sind als der K\u00f6nig Salomo. Wenn nun Gott Blumen, die heute bl\u00fchen und morgen schon verbl\u00fchen, mit prachtvoller Sch\u00f6nheit kleidet, um wieviel mehr wird Er sich dann darum k\u00fcmmern, dass wir gen\u00fcgend Kleidung haben? Wenn schon Gott so g\u00fctig gegen\u00fcber den verg\u00e4nglichen Blumen ist, um wieviel mehr dann zu uns? Dass Jesus die F\u00fcrsorge Gottes sowohl an Nahrung als auch an Kleidung verspricht, bedeutet doch nichts anderes, dass sich Gott um alle unsere Bed\u00fcrfnisse k\u00fcmmert; sei es, dass man nach einer Arbeit sucht, oder sei es, dass man gerade Geldprobleme hat, oder sei es, dass man krank ist. Was f\u00fcr Bed\u00fcrfnisse man auch gerade hat, man darf und soll mit der F\u00fcrsorge Gottes rechnen.<\/p>\n<p>Das, was Jesus hier sagt, ist doch eigentlich sehr logisch. Sowohl die Schlussfolgerung, die Jesus aus der Betrachtung der Raben, als auch die, die er aus der Betrachtung der Lilien schlie\u00dft, ist sehr logisch. Wie kommt es aber, dass wir uns dennoch Sorgen machen? Sind wir dumm? Haben wir etwa zu wenig IQ? Jesus sagt: \u201eIhr Kleingl\u00e4ubigen\u201c. Wer sich Sorgen macht, dem mangelt es an Glauben an die F\u00fcrsorge Gottes. Wer sich viel Sorgen macht, vertraut in Wirklichkeit auf jemanden anders. Wer das ist, sehen wir in den Versen 25 und 26. Diese Verse offenbaren das tiefe Wesen von Sorgen. Dahinter steckt das Selbstvertrauen, dass der Erhalt des eigenen Lebens in der eigenen Macht stehe. Dahinter steckt das Selbstvertrauen, das eigene Leben selber retten zu k\u00f6nnen. Das viele Sorgen machen offenbart, dass man mehr auf sich, als auf Gott vertraut.<\/p>\n<p>Weil es Jesus so sehr am Herzen liegt, dass sich seine J\u00fcnger keine Sorgen machen, wiederholt er im Vers 29 seine Mahnung aus Vers 22 mit \u00e4hnlichen Worten. Er appelliert noch einmal an die J\u00fcnger: \u201eDarum auch ihr, fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe.\u201c Jesus sagt \u201edarum\u201c. Er bezieht sich damit auf all das, was Er zuvor \u00fcber die Sorge gelehrt hat. Also darum, weil Sorge die Bedeutung unseres Lebens und Leibes unermesslich reduziert. Darum, weil Sorge wegen der F\u00fcrsorge Gottes absolut unbegr\u00fcndet ist. Darum, weil wir sowieso keine Macht \u00fcber die L\u00e4nge unseres Lebens haben. Deswegen sollen wir uns ganz und gar nicht sorgen. Nicht einmal der Mangel an elementaren Dingen wie Nahrung soll uns Anlass zur Besorgnis geben. \u201eMacht euch keine Unruhe\u201c, sagt Jesus. Weil es Jesus wirklich am Herzen liegt, dass wir uns keine Sorgen machen, verweist er im Vers 30 noch einmal auf die F\u00fcrsorge Gottes. In diesem Vers macht Jesus deutlich, dass das viele Sorgenmachen eine heidnische Lebensweise ist. Die Heiden haben allen Grund, sich Sorgen zu machen, weil sie Gott, den Vater, nicht kennen. Sie k\u00f6nnen nicht mit der v\u00e4terlichen F\u00fcrsorge Gottes rechnen. Sie sind vielmehr auf sich allein gestellt. Wir hingegen sind doch privilegiert: Wir haben einen Vater, der \u00fcber alles wei\u00df, was wir brauchen, und der auch in der Lage ist, uns alles zu geben, was wir brauchen. Wer sich viele Sorgen macht, lebt so, als g\u00e4be es diesen wundervollen Vater nicht. Das ist so, wie wenn ich zu Hause mit Kerzen herumlaufen w\u00fcrde, obwohl es \u00fcberall elektrische Lampen gibt. Lasst uns dieses Privileg nutzen, dass wir einen Vater haben, der alle unsere Bed\u00fcrfnisse kennt.<\/p>\n<p>Mit dem Problem der Habgier und der Sorge hat Jesus vor falschen Lebenszielen und falschen Lebensinhalten gewarnt. In den letzten Versen spricht er dar\u00fcber, was Ziel und Inhalt unseres Lebens sein sollten. Wir wollen das im 3. Teil der Predigt betrachten.<\/p>\n<p><strong>Teil III: Das Trachten nach dem Reich Gottes (V. 31 &#8211; 34)<\/strong><\/p>\n<p>Der reiche Kornbauer hatte sich vorgenommen, gr\u00f6\u00dfere Scheunen zu bauen. Darin sollte all das Korn aufbewahrt bleiben, von dem er viele Jahre ein sch\u00f6nes Leben erhofte. Mit anderen Worten: Er wollte sein \u201eeigenes Reich\u201c aufbauen. Und so ist es auch mit jedem, der falsche Lebensziele verfolgt: Er trachtet danach \u201esein Reich\u201c aufzubauen. Doch Jesus sagt: \u201eTrachtet vielmehr nach dem Reich Gottes\u201c. Anstelle nach unserem Reich zu trachten, sollen wir nach dem Reich Gottes trachten.<\/p>\n<p>Entweder man trachtet nach seinem eigenen Reich oder nach dem Reich Gottes. Unser Herz kann entweder von dem einen oder von dem anderen Reich beherrscht werden. Das eigene Reich ist von unstillbarer Habgier und l\u00e4stiger Sorge gekennzeichnet. Das Reich Gottes aber von Freude, Frieden und Liebe (R\u00f6m. 14,17). Was sollte man daher sinnvollerweise tun? Trachten! Trachten nach Gottes Reich. Sein ganzes Sinnen und Denken auf Gottes Reich richten! Sich ganz und gar auf das Reich Gottes konzentrieren. Das Reich Gottes ganz und gar zum Ziel, zum Fokus seines Lebens machen. Das (!) ist der beste Wirkstoff gegen jegliche Habgier und Sorge! Umgekehrt kann man auch sagen, dass weltliche Sorgen und Habgier Symptome daf\u00fcr sind, dass unser Herz noch von dem Reich des Ichs beherrscht ist.<br \/>\nWenn man sich ganz auf das Reich Gottes konzentriert, kommt man da nicht selbst zu kurz? M\u00fcsste man sich dann nicht erst recht Sorgen machen? Jesus gibt uns im Vers 31 eine Verhei\u00dfung: Wer nach dem Reich Gottes trachtet, dem wird alles zufallen, was er f\u00fcrs Leben braucht. W\u00e4hrend andere sich den Kopf zerbrechen, wie sie dies und jenes sich besorgen k\u00f6nnen, f\u00e4llt dem, der seinen Fokus auf das Reich Gottes setzt, alles zu. In Mt. 6,33 taucht dieses Wort vom Trachten nach dem Reich Gottes ebenfalls auf. Mt. 6.33 steht auf dem Grabstein eines Gesch\u00e4ftsmannes namens Robert Gilmour LeTourneau. Er wird auch als der Gesch\u00e4ftsmann Gottes bezeichnet. Durch seine Erfindungen von Maschinen, wie Bulldozer, Bagger, bewegliche Kr\u00e4ne, Kippwagen wurde er sehr wohlhabend. Doch LeTourneau wusste stets, wem er alles zu verdanken hatte, n\u00e4mlich Gott. Er sagte: \u201eEs geht nicht darum wieviel von meinem Geld ich Gott gebe, sondern wieviel von Gottes Geld ich f\u00fcr mich behalte\u201c. So spendete er 90 % seines Einkommens f\u00fcr christliche Werke und lebte selbst von den \u00fcbrigen 10 %. Je mehr er Gott gab, desto mehr Geld bekam er von Gott zur\u00fcck. Le Tourneau verkaufte seine Habe und machte sich einen unverg\u00e4nglichen Schatz im Himmel. Und eben genau das sollten wir auch mit unserem Geld tun. Wohlhabende Menschen machen sich Gedanken dar\u00fcber, wie sie ihr Geld in bester Weise investieren k\u00f6nnen, wie sie aus ihrem Geld mehr Geld machen k\u00f6nnen. Sie lassen sich Ratschl\u00e4ge von ihrem Finanzberater geben. Doch es gibt keinen weiseren Finanzberater als Jesus. Die beste Investition unseres Geldes ist, wenn wir es f\u00fcr das Reich Gottes ausgeben, wie es LeTourneau tat. Hier auf der Erde kann der Wert des Geldes mit einem Schlag sinken, wie wir es gerade aufgrund der Inflation erleben. Zudem k\u00f6nnen sich die Konditionen von Banken und B\u00f6rse sehr schnell \u00e4ndern, sodass jede Investition nie wirklich sicher ist. Und selbst wenn man eine lukrative Investition gemacht haben sollte, so ist sie doch nur f\u00fcr das Leben im Hier und Jetzt von Bedeutung. So oder so sind irdische Investitionen verg\u00e4nglich und unsicher. Daher ist unser Geld am besten im Himmelreich aufgehoben. Denn dort gibt es keine Verg\u00e4nglichkeit. Dort wird es auch nie eine Inflation geben. Anstelle einer Wertminderung unseres Geldes kommt es dort eher zu einer Wertsteigerung. Denn wir werden f\u00fcr das Geld, was wir f\u00fcr das Reich Gottes investiert hatten, mehr belohnt, als das Geld eigentlich wert war. So lasst uns diese Zeit auf der Erde nutzen, um reich bei Gott zu sein.<br \/>\nWarum ist es auch f\u00fcr unser geistliches Wohlergehen wichtig, dass wir f\u00fcr das Reich Gottes investieren? In Vers 34 sagt Jesus: \u201eDenn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.\u201c Wer Zeit, Kraft und Geld in irdische Sch\u00e4tze investiert, dessen Herz wird auch an diesen Dingen kleben. Man macht sich dadurch selber unf\u00e4hig, nach dem Reich Gottes zu trachten. Wer hingegen seine Zeit, Kraft und Geld in den himmlischen Schatz investiert, dessen Herz wird an das Reich Gottes h\u00e4ngen. Wenn man sich entscheidet, in das Reich Gottes zu investieren, hilft man sich selber, Gott mehr und mehr zu lieben. Denn das Herz ist das Zentrum unseres Willens, Neigungen, Interessen und Ursprung unserer Gedanken und Handlungen. Ist das Herz in Ordnung, so ist alles in Ordnung.<br \/>\nDie einen Menschen investieren alles in weltliche Sch\u00e4tze, die anderen aber alles in den himmlischen Schatz. Wie kann das sein? M\u00fcssten nicht alle in denselben Schatz investieren? In einem Sprichwort hei\u00dft es: \u201eOne man\u2019s trash is another man\u2019s treasure.\u201c Die entscheidende Frage ist: Was ist in deinen Augen ein Schatz? Sind es die Reicht\u00fcmer dieser Welt oder das Reich Gottes?<\/p>\n<p>______<\/p>\n<p>1 RIENECKER, F.: (1959): Das Evangelium des Lukas. In: \u201eWuppertaler Studienbibel. Das Evangelium des Lukas. Erkl\u00e4rt von Fritz Rienecker\u201c, S. 314. SCM R. Brockhaus-Verlag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Das Reich Gottes vs. Habgier &amp; Sorge \u201eTrachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch das alles zufallen.\u201c (Lukasevangelium 12,31 [Lut84]) Angesichts der derzeitigen politischen Lage der Ukraine und weltweit fand ich es ganz hilfreich, dass wir letzte Woche das Wort aus Klagelieder Kapitel 3 betrachtet haben. Jeremja ermutigt uns, auch trotz Ungerechtigkeit und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[13,4],"tags":[],"class_list":["post-11291","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lukas","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11291","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11291"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11293,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11291\/revisions\/11293"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11291"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11291"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}