{"id":1128,"date":"2010-10-04T19:58:34","date_gmt":"2010-10-04T18:58:34","guid":{"rendered":"http:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=1128"},"modified":"2023-01-29T20:52:41","modified_gmt":"2023-01-29T19:52:41","slug":"predigt-habakuk-316-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-habakuk-316-19\/","title":{"rendered":"Predigt: Habakuk 3,16-19"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/Hab-316-19.doc\">Download<\/a><\/p>\n<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Aber ich will mich freuen des HERRN<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201e<strong>Aber ich will mich freuen des <\/strong><strong>Herrn<\/strong><strong> und fr\u00f6hlich sein in Gott, meinem Heil.\u201c<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(3,18)<\/p>\n<p>Das Verlangen nach Freude und Gl\u00fcck ist ein grundlegender Wunsch aller Menschen. Niemand w\u00fcnscht sich vom Herzen, ungl\u00fccklich zu sein, oder? Tats\u00e4chlich brauchen alle Menschen Freude im Leben, durch die wir Motivation und Kraft erhalten. Darum suchen alle bewusst oder unbewusst irgendwie nach Freude. Wo sucht man nach Freude? Viele suchen Freude durch Erfolg in Studium und Beruf oder in ihrem Hobby, viele suchen Freude durch den Besitz bestimmter Dinge, durch Unterhaltung und Erlebnisse in der Freizeit und durch die Beziehung zu anderen Menschen. Aber die Freude, die wir durch solche Dinge finden, stellt sich oft nicht so ein, wie wir es erwartet haben, vor allem vergeht sie schnell, wenn das Alltagsleben wieder beginnt. Wenn au\u00dferdem ernste Probleme in unserem Leben auftreten, geht die Freude leicht v\u00f6llig verloren und unser Denken und F\u00fchlen wird von den Problemen \u00fcberschattet. Wo k\u00f6nnen wir dann wahre bleibende Freude? Im heutigen Text erfahren wir, wie Habakuk sich freuen und von Herzen fr\u00f6hlich sein konnte, selbst als er mit schweren Bedr\u00e4ngnissen konfrontiert war. Lasst uns sein Geheimnis lernen!<\/p>\n<p>Betrachten wir den Text! Vers 16 beginnt mit den Worten <strong>\u201eWeil ich solches h\u00f6re \u2026\u201c <\/strong>Manche von uns k\u00f6nnen sich vielleicht noch daran erinnern, was Habakuk von Gott geh\u00f6rt hatte. Nachdem Habakuk sich im Kap. 1 bei Gott dar\u00fcber beklagt, dass es in seinem Volk so viel S\u00fcnde und Unrecht gab und dass Gott tatenlos zusah, hatte Gott ihm angek\u00fcndigt, dass er die S\u00fcnde des Volkes richten w\u00fcrde, indem die Chald\u00e4er (die Babylonier) das Land erobern w\u00fcrden. Habakuk war klar, dass die Eroberung durch die Babylonier das Volk Israel sehr hart treffen w\u00fcrde. Sie w\u00fcrden so r\u00fccksichtslos das Land verw\u00fcsten, dass es f\u00fcr sein Volk buchst\u00e4blich nichts mehr zu essen geben w\u00fcrde. Wie ging es Habakuk, als er das h\u00f6rte? Er sagt in den Versen 16 und 17: <strong>\u201eWeil ich solches h\u00f6re, bebt mein Leib, meine Lippen zittern von dem Geschrei. F\u00e4ulnis f\u00e4hrt in meine Gebeine, und meine Knie beben. Aber ich will harren auf die Zeit der Tr\u00fcbsal, dass sie heraufziehe \u00fcber das Volk, das uns angreift. Da wird der Feigenbaum nicht gr\u00fcnen, und es wird kein Gew\u00e4chs sein an den Weinst\u00f6cken. Der Ertrag des \u00d6lbaums bleibt aus, und die \u00c4cker bringen keine Nahrung; Schafe werden aus den H\u00fcrden gerissen, und in den St\u00e4llen werden keine Rinder sein.<\/strong>\u201c Habakuk war bei dem Gedanken an die Leiden, die seinem Volk bevorstanden, tief ersch\u00fcttert. Er litt so sehr darunter, dass er k\u00f6rperliche Beschwerden hatte. Seine Lippen und sein ganzer K\u00f6rper zitterten; seine Knie waren weich, und er hatte das Gef\u00fchl, dass seine Knochen in seinem K\u00f6rper verfaulen.<\/p>\n<p>Angesichts schwerer Leiden verlieren die meisten Menschen ihre Freude. Viele hadern mit ihrem \u201eSchicksal\u201c, viele geraten in Sorge, Selbstmitleid und Verzweiflung. Doch obwohl Habakuk \u00fcber das bevorstehende Gericht betroffen war, konnte er ganz anders damit umgehen. Er versank weder in Furcht noch in Bitterkeit, sondern traf eine bemerkenswerte Glaubensentscheidung. Lesen wir gemeinsam den Vers 18: <strong>\u201eAber ich will mich freuen des Herrn und fr\u00f6hlich sein in Gott, meinem Heil.\u201c<\/strong> Trotz der bevorstehenden Leiden beschloss Habakuk, sich zu freuen. Er freute sich \u00fcber Gott, der die Quelle seiner Freude war. Habakuk hatte gelernt, sich in allen Situationen im Herrn zu freuen und fr\u00f6hlich in ihm zu sein.<\/p>\n<p>Eigentlich m\u00f6chte jeder sich jederzeit freuen k\u00f6nnen. Ist das m\u00f6glich? Ist f\u00fcr einen gl\u00e4ubigen Menschen richtig? In unserer Zeit wird in der Werbung und oft auch in Musik und Filmen der Eindruck erweckt, dass es in der Welt Freude g\u00e4be, dass sogar S\u00fcnde ein Weg sei, um Freude zu erleben. Dagegen k\u00f6nnte man denken, dass das Leben im Glauben durch und durch eine ernste Sache sei und mit Freude nicht so viel zu tun h\u00e4tte. Welche Bedeutung hat die Freude f\u00fcr uns Menschen nach der Bibel? In der Bibel lesen wir gleich am Anfang in 1.Mose 2, dass Gott f\u00fcr den Menschen den Garten Eden mit vielen Dingen ausgestattet hat, die dem Menschen Freude bereiten sollten, zum Beispiel gab es dort allerlei B\u00e4ume, die verlockend anzusehen und gut zu essen waren, es gab auch Gold und Edelsteine im Garten, die keinen praktischen Nutzen f\u00fcr den Menschen hatten, sondern dazu geeignet sind, ihn zu erfreuen. Freude zu haben ist demnach ein Bed\u00fcrfnis, das Gott in den Menschen gelegt hat und das Gott selbst auch stillen will. Gott will, dass wir ihn verherrlichen und uns an ihm erfreuen. In Philipper 4,4 hei\u00dft es: <strong>\u201eFreuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!\u201c<\/strong> Die Stelle in 1. Thessalonicher 5,16-18 sagt: <strong>\u201eSeid allezeit fr\u00f6hlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.\u201c<\/strong> Gott will, dass wir uns allewege, das hei\u00dft in allen Situationen in ihm freuen. Wie ein Vater sich freut, wenn er sieht, dass seine Kinder sich freuen und gl\u00fccklich sind, so freut sich auch unser himmlischer Vater, wenn er seine Kinder fr\u00f6hlich sieht. Doch wie k\u00f6nnen wir uns allezeit freuen? Im Allgemeinen ist die Freude sehr von der Situation abh\u00e4ngig. Wir freuen uns, wenn wir eine Klausur bestanden oder eine Gehaltserh\u00f6hung in der Firma bekommen oder etwas Sch\u00f6nes erlebt haben oder wenn unsere Lieblingsmannschaft im Fu\u00dfball gewonnen hat. Aber solche Freude verschwindet allzu schnell, wenn die sch\u00f6ne Situation vorbei ist. Wenn in unserem Leben sogar ernste Probleme auftreten, wenn wir zum Beispiel durch eine wichtige Pr\u00fcfung durchfallen, Konflikte mit unseren Mitmenschen haben, Arbeitslosigkeit, eine schwere Krankheit oder den Tod eines nahe stehenden Menschen erleben m\u00fcssen, verlieren wir unsere Freude meistens v\u00f6llig, und unsere Gedanken und unser Gem\u00fct werden von der Situation beherrscht. Wo k\u00f6nnen wir dann wahre Freude finden und uns in allen Situationen freuen? Lasst uns dazu noch mal genauer betrachten, wie Habakuk gelernt hat, sich auch in unerfreulichen Situationen zu freuen!<\/p>\n<p>Wenn wir uns an das Buch Habakuk erinnern, wissen wir, dass Habakuk sich am Anfang gar nicht freuen konnte. Anfangs war er unzufrieden \u00fcber seine Mitmenschen und auch \u00fcber Gott. Er klagte \u00fcber die S\u00fcnde in seinem Volk und beklagte sich bei Gott, der scheinbar nichts dagegen tun wollte. Doch Habakuk kam mit diesem Anliegen zu Gott und betete inst\u00e4ndig wegen der Ungerechtigkeit und des Frevels in Israel (1,1-4). Als Habakuk ernsthaft zu Gott betete und nach Antwort suchte, antwortete Gott auf sein Gebet (5-11). Gott zeigte ihm, dass er keineswegs tatenlos bleiben w\u00fcrde, sondern dass er die Chald\u00e4er kommen lassen und durch sie die S\u00fcnde des Volkes bestrafen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Der folgende Abschnitt (1,12-2,1) berichtet uns \u00fcber Habakuks Antwort an Gott. Wenn wir seine Antwort lesen, stellen wir fest, dass Habakuk Gottes Worten ernsthaft zuh\u00f6rte und sie zu Herzen nahm. Denn er antwortete auf Gottes Worte (1,12-2,1). Dabei nennt er Gott \u201eHERR, mein Gott, mein Heiliger, der du von Ewigkeit her bist\u201c und \u201eo unser Fels\u201c. Er geht auch inhaltlich auf Gottes Offenbarung ein: er bekennt, dass Gott heilig ist und zu rein, um B\u00f6ses anzusehen. Er fragt aber auch, warum Gott dann dem R\u00e4uber zusehen und schweigen w\u00fcrde, wenn der Gottlose (die Chald\u00e4er) den verschlingt, der gerechter ist als er (Israel). Dies zeigt, dass Habakuk Gott durch sein intensives Beten und Gottes Antwort Gott mehr erkannt hat. Und er setzt es fort, mit Gott zu reden und seine Fragen, was er nicht versteht, an Gott zu richten. Dabei hat er eine erwartungsvolle Haltung; er bringt nicht nur sein Anliegen vor Gott, sondern m\u00f6chte wirklich Gottes Antwort h\u00f6ren wie ein W\u00e4rter, der auf seinem Wachtturm steht und Ausschau h\u00e4lt (2,1).<\/p>\n<p>In Kap. 2 antwortet Gott antwortet erneut auf Habakuks Gebet (2,2-20). Gott offenbart ihm, dass der Gerechte durch seinen Glauben leben wird (2,4). Gott zeigt ihm also, wie er in jeder Zeit und gerade auch in der Zeit des bevorstehenden Gerichts leben soll. Die folgenden Verse offenbaren, wie Gott als gerechter Richter \u00fcberall die S\u00fcnde richten wird. Habakuk lernt, dass Gott in seinem heiligen Tempel ist und dass vor ihm alle Welt stille sein soll \u2013 auch er selbst. Habakuk konnte also durch sein beharrliches Beten und H\u00f6ren noch mehr \u00fcber Gottes heiliges Wesen und seinen Willen erkennen. Er begreift, wie heilig Gott ist und wie gerecht, sodass er genau auf alle Menschen achtet und die S\u00fcnde sehr wohl gerecht richten wird, auch die der Chald\u00e4er. Er wird von Ehrfurcht vor dem heiligen Gott erf\u00fcllt und will lieber vor ihm still sein und auf ihn h\u00f6ren, anstatt seine eigene Meinung zu behaupten.<\/p>\n<p>In Kap. 3 betet Habakuk dann nochmals zu Gott (Habakuks Psalm). Habakuk zeigt in seinem dritten Gebet, dass er Gottes Willen und Werk verstanden und akzeptiert hat. Er hat sich unter Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t gestellt und sie bewusst angenommen. Er kritisiert nicht mehr, sondern betet vielmehr daf\u00fcr, dass Gottes Werk bald geschehen m\u00f6ge. Er betet erneut um Barmherzigkeit f\u00fcr sein Volk. Er hat sich inzwischen viel mit Gott besch\u00e4ftigt und lobt Gottes gro\u00dfe Taten in der Vergangenheit. Dann denkt er nochmals an das bevorstehende Gericht Gottes. Er ist tief betroffen wegen der Leiden, die seinem Volk und vielleicht auch ihm pers\u00f6nlich bevorstehen. Aber er entscheidet sich, sich im Herrn zu freuen. Trotz aller bevorstehenden Leiden kann er sich nun in Gott freuen. Denn inzwischen hat er Gott so gut kennen gelernt, dass er \u00fcber Gott begeistert ist. Er hat Gott erkannt als seinen Heiland! Er freut sich \u00fcber Gott und ist fr\u00f6hlich, weil er Gott nun kennt und dies macht ihn gl\u00fccklich. Er freut sich \u00fcber Gott, der die Quelle der wahren Freude ist, und diese Freude, die aus der Gemeinschaft mit Gott entspringt, kann ihm kein Mensch und auch keine Not nehmen. Er ist fr\u00f6hlich in Gott, der ihm das Heil geben wird.<\/p>\n<p>Wie konnte Habakuk also selbst angesichts von Leiden Freude im Herrn haben konnte? Er kam zu Gott mit seinen Fragen und Anliegen. Er betete nicht nur so, dass er sein Anliegen vorbrachte, sondern wartete sehns\u00fcchtig auf Gottes Antwort, wie ein W\u00e4rter, der auf seiner Warte steht. Das hei\u00dft, dass er h\u00f6rend betete, mit der Bereitschaft, Gottes Antwort zu erfahren und danach zu leben. Als er ernsthaft zu Gott betete, konnte er Gottes Wesen besser begreifen und seinen Willen verstehen. Als er ernsthaft betete, konnte er auch die Souver\u00e4nit\u00e4t Gottes \u00fcber die Welt und auch \u00fcber sein eigenes Leben begreifen und pers\u00f6nlich akzeptieren. Als er Gottes Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber sein Lebens anerkannte, konnte er in diesem Glauben vor Gott Ruhe finden. Er konnte erkennen, dass Gott sein Heiland war, der ihn retten w\u00fcrde. In diesem Glauben konnte er sich im Herrn freuen und auch angesichts von Not vom Herzen fr\u00f6hlich sein.<\/p>\n<p>Welche weiteren Auswirkungen hatte es, als Habakuk sich im Herrn freute? Er bekennt im Vers 19: <strong>\u201eDenn der Herr ist meine Kraft, er wird meine F\u00fc\u00dfe machen wie Hirschf\u00fc\u00dfe und wird mich \u00fcber die H\u00f6hen f\u00fchren.\u201c <\/strong>Als er sich im Herrn freute, empfing er neue Zuversicht und Kraft. Angesichts der bevorstehenden Leiden hatte sein Leib eben noch gezittert und seine Knie gebebt. Aber als er sich trotz allem weiter im Herrn freute, bekam er Kraft und Zuversicht, dass Gott ihm helfen w\u00fcrde, alle N\u00f6te zu \u00fcberwinden. Die Freude im Herrn war seine St\u00e4rke.<\/p>\n<p>Was bedeutet das f\u00fcr uns? Es ist wirklich keine Nebensache, ob wir als Gl\u00e4ubige die Freude im Herrn haben oder nicht. Wenn wir wie Habakuk am Anfang keine Freude im Herrn haben, sondern eher Unzufriedenheit und Murren, ist das f\u00fcr uns ein Hinweis darauf, dass wir Gott noch nicht genug erkannt haben und unsere Beziehung zu ihm noch nicht ist, wie sie sein sollte. Und das ist kein geringes Problem. Wenn wir keine Freude im Herrn haben, verlieren wir den Eifer und die herzliche Kraft. Dann wird unser Glaubensleben wie Stille Zeit, Bibelstudium, Gottesdienst mehr und mehr Gewohnheitssache oder die Aus\u00fcbung einer Pflicht, und die Mitarbeit im Werk Gottes wird wie eine Last. Wenn uns die Freude am Herrn fehlt, suchen wir unwillk\u00fcrlich woanders nach Freude. Dann werden wir innerlich von der Situation abh\u00e4ngig wie die anderen Menschen, die Gott nicht kennen. Wenn wir au\u00dferhalb von Gott nach Freude suchen, werden wir auch leicht verf\u00fchrbar zur S\u00fcnde. Es ist also aus vielen Gr\u00fcnden wichtig, dass wir t\u00e4glich Freude am Herrn haben und in ihm fr\u00f6hlich leben. Wir sollen unser Glaubensleben nicht wie Angestellte f\u00fchren, die ihre Pflicht erledigen, um danach in Ruhe Feierabend machen zu k\u00f6nnen. Wir sollen vielmehr mit Freude am Herrn leben und ihm von morgens bis abends fr\u00f6hlich dienen. Nur wenn wir Freude im Herrn haben, k\u00f6nnen wir Gott wirklich erfreuen. Nur wenn wir mit Freude leben, k\u00f6nnen wir auf die Menschen in unserer Umgebung einen guten Einfluss aus\u00fcben und sie zum Glauben an Jesus einladen. Wenn wir Freude im Herrn haben, bekommen wir stets neue Zuversicht und Kraft, die kleinen und gro\u00dfen Probleme im Leben zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir uns dann allezeit im Herrn freuen und fr\u00f6hlich sein, selbst wenn ernsthafte Probleme uns belasten? Durch Habakuk finden wir eine klare Antwort. Sein Weg steht auch jedem von uns offen. Wie Habakuk sollen wir mit unseren ungel\u00f6sten Fragen und Problemen zu Gott kommen und im Gebet seine Antwort suchen. Wir sollen so lange inst\u00e4ndig zu Gott beten, bis wir Gott verstanden und seinen Willen f\u00fcr unser Leben auch pers\u00f6nlich angenommen haben und vom Herzen daf\u00fcr beten k\u00f6nnen. Wenn wir auf diese Weise Gemeinschaft mit Gott haben und unseren Willen dem Seinen unterordnen, bekommen wir tiefe Ruhe im Herzen und gro\u00dfe Freude \u00fcber Gott. Dann k\u00f6nnen wir uns neu in Gott freuen und allezeit in ihm fr\u00f6hlich sein.<\/p>\n<p>Ich habe mein Glaubensleben seit langem eher aus Pflichtgef\u00fchl gef\u00fchrt als aus Freude im Herrn. Durch den Text habe ich neu gelernt, dass Gott will, dass ich mich in ihm freue und in ihm fr\u00f6hlich lebe. Ich musste feststellen, dass ich im Alltag oft nicht richtig in Jesus, sondern mehr in meinen eigenen Gedanken und Gef\u00fchlen bin, und dass ich nicht nur ihn und seinen Willen suchte, sondern auch mein eigenes Wohl. Ich tat Bu\u00dfe, dass ich Jesus nicht treu gefolgt bin, weil ich auch mein eigenes Wohl und Ansehen gesucht habe, wodurch ich Freude finden wollte. Ich will Jesus konsequent nachfolgen und in jeder Situation fragen, was er will, und das ohne Kompromisse tun, damit ich in ihm bleibe. Ich will meine Stellungnahmen tiefgehender schreiben, damit ich Gottes Wesen und Werk mehr erkenne, und will morgens wieder zur Gebetsstunde kommen und so intensiv auf ihn h\u00f6ren und beten, dass ich t\u00e4glich mit der Freude im Herrn leben und in ihm fr\u00f6hlich leben kann. M\u00f6ge Gott mir dabei helfen!<\/p>\n<p>Lesen wir zum Schluss nochmals das Leitwort, 3,18: <strong>\u201eAber ich will mich freuen des <\/strong><strong>Herrn<\/strong><strong> und fr\u00f6hlich sein in Gott, meinem Heil.\u201c <\/strong>M\u00f6ge Gott jedem von uns helfen, wie Habakuk mit allen Fragen und Problemen zu Gott zu beten und auf ihn zu h\u00f6ren, bis wir uns in ihm freuen k\u00f6nnen! Gott m\u00f6ge uns helfen, dadurch in allen Situationen mit der Freude im Herrn zu leben!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Aber ich will mich freuen des HERRN \u201eAber ich will mich freuen des Herrn und fr\u00f6hlich sein in Gott, meinem Heil.\u201c (3,18) Das Verlangen nach Freude und Gl\u00fcck ist ein grundlegender Wunsch aller Menschen. Niemand w\u00fcnscht sich vom Herzen, ungl\u00fccklich zu sein, oder? Tats\u00e4chlich brauchen alle Menschen Freude im Leben, durch die wir Motivation [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[58,4],"tags":[],"class_list":["post-1128","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-habakuk","category-predigt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1128","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1128"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1128\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11445,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1128\/revisions\/11445"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1128"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1128"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1128"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}