{"id":10873,"date":"2022-10-30T11:00:19","date_gmt":"2022-10-30T10:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=10873"},"modified":"2025-02-04T05:38:51","modified_gmt":"2025-02-04T04:38:51","slug":"predigt-lukas-1137-1212","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-lukas-1137-1212\/","title":{"rendered":"Predigt: Lukas 11,37-12,12"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/2022-Lukas-L.-21_11-37_12-12-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"center\">Gottesfurcht<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eIch will euch aber zeigen, wen ihr f\u00fcrchten sollt: F\u00fcrchtet den, der, nachdem er get\u00f6tet hat, Macht hat, in die H\u00f6lle zu werfen. Ja, ich sage euch, den sollt ihr f\u00fcrchten.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Lukasevangelium 12,5)<\/p>\n<p>Die Passionszeit in Jerusalem stand f\u00fcr Jesus unmittelbar vor der T\u00fcr. Bevor er seine Reise dahin startete, k\u00fcndigte er an, was dort auf ihn wartete. Nicht nur unvorstellbare Leiden, sondern der Tod und die Auferstehung. Das musste geschehen, weil die, von ihrem Glauben \u00fcberzeugten Leute ihn hassten und t\u00f6ten wollten.<br \/>\nDoch im Hinblick auf diese bevorstehende Leidenszeit ist es umso mehr verbl\u00fcffend, dass ein Pharis\u00e4er Jesus zum Essen einlud. Noch \u00fcberraschender ist, dass Jesus die Einladung von einem Pharis\u00e4er annahm. Jedoch wurde die Tischgemeinschaft von einer angespannten Atmosph\u00e4re beherrscht. Vor dem Essen verzichtete Jesus auf das H\u00e4ndewaschen. Das st\u00f6rte den Gastgeber. Jesus tadelte den Gastgeber sehr hart. Wer kann so etwas wagen, als ein Gast den Gastgeber an dessen Tisch so hart zu tadeln? \u201eIhr Pharis\u00e4er, ihr haltet die Becher und Sch\u00fcsseln au\u00dfen rein; aber euer Inneres ist voll Raubgier und Bosheit. Ihr Narren, hat nicht der, der das \u00c4u\u00dfere geschaffen hat, auch das Innere geschaffen?\u201c<br \/>\nAuf den ersten Blick k\u00f6nnte das Verhalten Jesu irritierend auf uns wirken, weil wir uns Jesus oft anders vorstellen. Am Tisch sprach er ganz direkte Worte: Euer Inneres ist voll Raubgier und Bosheit. Ihr Narren! Gem\u00e4\u00df der j\u00fcdischen Tradition geh\u00f6rt es sich, vor dem Essen die H\u00e4nde zu waschen. Jedoch verzichtete Jesus pl\u00f6tzlich darauf. Das st\u00f6rte den Pharis\u00e4er zu Recht. Doch Jesus f\u00fchlte sich gleicherma\u00dfen massiv gest\u00f6rt, dass sein Gastgeber das \u00c4u\u00dfere mehr beachtete als das Innere. Das Verhalten Jesu mag nicht jeder guthei\u00dfen. Als ein Gast h\u00e4tte Jesus aus H\u00f6flichkeit nichts sagen sollen oder wenigstens den Gastgeber unter vier Augen ansprechen k\u00f6nnen. Sicherlich liebte Jesus diesen Pharis\u00e4er, wie er die anderen Menschen liebte, sonst br\u00e4uchte er nicht unbedingt die Atmosph\u00e4re der Gemeinschaft so stark zu st\u00f6ren. Wenn er seinen Gastgeber nicht geliebt h\u00e4tte, w\u00fcrde er kein Wort reden und nach dem Essen schweigend das Haus verlassen. Aber Jesus suchte nicht nach dem Ansehen von Menschen, sondern setzte sich daf\u00fcr ein, einen Menschen zu Gott zu f\u00fchren. Er achtete auch nicht zu sehr darauf, welche Folgen sein Verhalten bei den Menschen ausl\u00f6sen w\u00fcrde.<br \/>\nJesus setzte seinen Tadel fort: \u201eWeh euch Pharis\u00e4ern! Denn ihr gebt den Zehnten von Minze und Raute und allerlei Gem\u00fcse, aber am Recht und an der Liebe Gottes geht ihr vorbei. Weh euch Pharis\u00e4ern! Denn ihr sitzt gern obenan in den Synagogen und wollt gegr\u00fc\u00dft sein auf dem Markt.\u201c Jesus wusste schon, dass die Pharis\u00e4er das Gesetz Gottes flei\u00dfig zu halten versuchten. Mit viel M\u00fche versuchten die Pharis\u00e4er das Gebot Gottes im Alltag zu praktizieren. Aber sie waren nur flei\u00dfig, das Gesetz zu halten, ohne Gott zu lieben. Es fiel ihnen sicher schwer, die Gesetze bis zum letzten Detail zu halten. Durch ihre M\u00fche und Flei\u00df erreichten sie ein Niveau, was nur wenige Menschen konnten. Darum wollten sie, dass ihr frommes Leben von den Menschen belohnt wird. Das Ansehen von den Menschen war ihre Motivation, ein frommes Leben zu f\u00fchren.<br \/>\nW\u00e4hrend der Gastgeber von Jesus getadelt wurde, emp\u00f6rte sich einer von den Schriftgelehrten: \u201eMeister, mit diesen Worten schm\u00e4hst du uns auch.\u201c<br \/>\nObwohl der Tadel Jesu auf Gegenwind stie\u00df, h\u00f6rte er nicht auf, die Menschen zu tadeln, sondern fokussierte seinen Tadel nun auf die Schriftgelehrten bzw. die Gesetzeslehrer: \u201eWeh auch euch Schriftgelehrten! Denn ihr beladet die Menschen mit unertr\u00e4glichen Lasten und ihr selbst r\u00fchrt sie nicht mit einem Finger an. Weh euch! Denn ihr baut den Propheten Grabm\u00e4ler; eure V\u00e4ter aber haben sie get\u00f6tet. So bezeugt ihr und billigt die Taten eurer V\u00e4ter; denn sie haben sie get\u00f6tet, und ihr baut ihnen Grabm\u00e4ler!\u201c<br \/>\nDie Aufgabe der Schriftgelehrten war, das Volk das Gesetz zu lehren. Das Ziel ihrer Lehre war, das Volk zu motivieren, Gott und die N\u00e4chsten zu lieben. Aber ihre Lehre motivierte das Volk nicht, Gott und die N\u00e4chsten zu lieben, sondern entmutigte die Menschen. Je mehr man nach ihrer Lehre versucht, Gott und die N\u00e4chsten zu lieben, desto mehr wird man ersch\u00f6pft und entt\u00e4uscht von sich selbst. Die Schriftgelehrten bauten den Propheten Grabm\u00e4ler. Dadurch zeigten sie, dass sie die Propheten ehrten, die ihr Leben f\u00fcr Gott geopfert hatten. Aber Jesus lobte sie nicht, sondern tadelte sie, weil sie den wahren Propheten Jesus zu t\u00f6ten suchten.<br \/>\nJesus warnte sie vor dem Gericht Gottes: \u201e\u2026gefordert werde von diesem Geschlecht das Blut aller Propheten, das vergossen ist seit Erschaffung der Welt, von Abels Blut an bis hin zum Blut des Secharja, der umkam zwischen Altar und Tempel. Ja, ich sage euch: Es wird gefordert werden von diesem Geschlecht.\u201c Die Botschaft der Propheten war immer gleich: Gott und die Mitmenschen zu lieben. Aber immer wieder wurden Gottes Propheten get\u00f6tet, weil die Menschen nicht auf sie h\u00f6ren wollten. Gottes Sohn war da vor ihren Augen, aber sie wollten auch ihn t\u00f6ten.<br \/>\n\u201eWeh euch Schriftgelehrten! Denn ihr habt den Schl\u00fcssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und habt auch denen gewehrt, die hineinwollten.\u201c Es gab Menschen, die zu Jesus kamen und durch ihn das ewige Leben haben konnten. Aber die Schriftgelehrten wollten das Volk daran hindern zu Jesus zu gehen. Sie selbst wollten auch nicht zu ihm. Durch ihr Verhalten verdienten sie selbst Gottes Gericht. Wie Jesus vorgewarnt hatte, traf Gottes Gericht dies Geschlecht, als der Tempel in Jerusalem von den R\u00f6mern zerst\u00f6rt wurde. Obwohl Jesus sie ausdr\u00fccklich tadelte, wollten sie Jesu Ermahnung nicht annehmen. Viel mehr suchten sie einen Weg, Jesus zu beseitigen. Nicht irgendeinen Propheten, sondern Gottes Sohn selbst kam bei ihnen vorbei und tadelte sie, damit sie nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben k\u00f6nnen. Aber ihr Herz war immer noch unbeweglich. Somit verpassten sie ihre Gelegenheit, errettet zu werden.<br \/>\nIn Kapitel 11 sprach Jesus \u00fcber die Pharis\u00e4er und die Schriftgelehrten Wehrufe aus.<br \/>\nMittlerweile kamen einige tausend Menschen zusammen, um mit Jesus in Ber\u00fchrung zu kommen. Wegen des Gedr\u00e4nges traten sie einander auf die F\u00fc\u00dfe. Um Jesus standen viele Menschen, aber Jesus sprach zuerst zu seinen J\u00fcngern: \u201eH\u00fctet euch vor dem Sauerteig der Pharis\u00e4er, das ist die Heuchelei.\u201c<br \/>\nWas die Pharis\u00e4er durch ihr Leben erreicht haben, wurde von Jesus in einem Wort zusammengefasst: Heuchelei. Vielleicht waren sie \u00fcber ihre Leistung begeistert. Durch ihre M\u00fche und Anstrengungen verdienten sie das Ansehen und Lob der Menschen. Nat\u00fcrlich durften sie den Respekt von den Menschen genie\u00dfen, weil sie zur Elite geh\u00f6rten. Eigentlich taten sie ihr Bestes, um sich von den weltlichen Menschen zu distanzieren. Aber trotz aller M\u00fche verdienten sie von Jesus kein Lob, sondern h\u00f6rten von ihm ein Wort: \u201eEuer Leben besteht nur aus Heuchelei.\u201c Das bedeutet, dass sie vor den Menschen wie Schauspieler eine Rolle gespielt haben. Also sahen sie vor den Menschen fromm aus, aber in Wirklichkeit entsprach ihr Verhalten nicht der Realit\u00e4t. Vor den Menschen f\u00fchrten sie erfolgreich ein frommes Leben, aber vor Gott nicht.<br \/>\nWarum sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern, sich vor der Heuchelei zu h\u00fcten? Kein Mensch kann frei sein von der Anerkennung der Menschen. In der Gesellschaft werden die Menschen anerkannt und respektiert, die viel geleistet haben. Um die Anerkennung der Menschen zu erreichen, kann die F\u00e4higkeit oder eine Pers\u00f6nlichkeit eine wichtige Rolle spielen. Die Pharis\u00e4er waren f\u00e4hige Menschen, sich selbst mit Disziplin zu \u00fcberwinden. Israel war eine von der Religion gepr\u00e4gte Gesellschaft. Wer sich als fromm erweist, der verdient die Anerkennung der Menschen. Aber wer sich nicht fromm verh\u00e4lt, der wird verachtet, wie z.&nbsp;B. die Z\u00f6llner oder S\u00fcnder. Wer w\u00fcrde gern sein eigenes Ansehen aufs Spiel setzen? Jeder will von den anderen Menschen Anerkennung und Wertsch\u00e4tzung erhalten, darum hatten sie Angst, wenn ihr Ansehen gef\u00e4hrdet w\u00fcrde. Um ihr Ansehen zu bewahren, versuchen sie, sich selbst zu rechtfertigen oder zu heucheln. Das betraf nicht nur die Pharis\u00e4er, sondern auch Jesu J\u00fcnger. Petrus wurde einmal von Paulus hart getadelt, weil er vor den Juden heuchelte. In Antiochia speiste Petrus mit den Heidenchristen an einem Tisch. Als er aber h\u00f6rte, dass die Juden kommen w\u00fcrden, stand er pl\u00f6tzlich vom Tisch auf und ging in anderes Zimmer. Somit wollte er den anderen Juden zeigen, dass er nicht mit den Heiden zusammen i\u00dft. Paulus tadelte sein Verhalten vor den anderen Br\u00fcdern mit nachdruck. Aus Angst vor den Menschen kann jeder in Versuchung geraten. Im heutigen Abschnitt hat Jesus seine J\u00fcnger vor der Heuchelei gewarnt. Dennoch heuchelte Petrus sp\u00e4ter, obwohl er zur Gruppe der Spitzenj\u00fcnger geh\u00f6rte. Also war es berechtigt, dass Jesus seine J\u00fcnger davor warnte, sich vor der Heuchelei zu h\u00fcten.<br \/>\nJesus lehrte seine J\u00fcnger, wie sie sich konkret vor der Heuchelei h\u00fcten k\u00f6nnen. \u201eIch sage aber euch, meinen Freunden: F\u00fcrchtet euch nicht vor denen, die den Leib t\u00f6ten und danach nichts mehr tun k\u00f6nnen. Ich will euch aber zeigen, vor wem ihr euch f\u00fcrchten sollt: F\u00fcrchtet euch vor dem, der, nachdem er get\u00f6tet hat, auch Macht hat, in die H\u00f6lle zu werfen. Ja, ich sage euch, vor dem f\u00fcrchtet euch.\u201c Die Menschenfurcht ist eine treibende Kraft, daher tut man nicht nur ausversehen Dinge, sondern auch ungewollt Dinge gegen den eigenen Willen. Es ist furchterregend, wenn meine heimlichen Taten und Gedanken in der \u00d6ffentlichkeit gezeigt werden w\u00fcrden. Die Menschen k\u00f6nnen die Ehre der anderen Menschen wegnehmen und verleumden und sie sogar t\u00f6ten. Wenn man mit dieser Gewalt konfrontiert wird, f\u00e4llt es einem sehr schwer, damit zurechtzukommen. Aber Jesus sagte, dass diese Gewalt seine Grenzen hat. Und zwar nur bis zum Tod. Hingegen hat Gott mehr Macht, den Menschen in die H\u00f6lle zu werfen. Also hat Gott Macht \u00fcber die Menschen sowohl zu ihren Lebzeiten, als auch nach dem Tod. Darum ermutigte Jesus seine J\u00fcnger, diesen Gott zu f\u00fcrchten. Diese Ermutigung ist ein Hinweis darauf, wie ein Mensch von der Menschenfurcht frei werden kann. Dar\u00fcber hinaus hilft Gottesfurcht, sich vor der Heuchelei zu h\u00fcten.<br \/>\nIm Internet fand ich eine Definition \u00fcber Gottesfurcht. Das stand: \u201eGottesfurcht ist die Hochachtung vor der Gr\u00f6\u00dfe und Autorit\u00e4t Gottes.\u201c (bibelstudium.de). Diese Definition ermutigt uns, Gott besser zu erkennen. Wer die Gr\u00f6\u00dfe und seine Autorit\u00e4t Gottes kennt, der kann auf ihn, statt auf andere h\u00f6ren. Was Gott spricht, das ist entscheidend. Wenn Gott mich anerkennt, dann ist das entscheidend. Darum soll ich ihn immer ernst nehmen. In der Firma hat der Chef eine gewisse Autorit\u00e4t. Daher schenken die Kollegen ihm ihre Hochachtung, wenn er etwas sagt. Sein Wort kann ernst genommen werden. Aber der Geltungsbereich seines Wortes ist nur im B\u00fcro eingeschr\u00e4nk &#8211; nicht viel dar\u00fcber hinaus. Die Macht der Menschen ist mehr oder weniger \u00e4hnlich der Autorit\u00e4t eines Chefs in der Firma. Aber Gott ist der Sch\u00f6pfer. Jesus sprach \u00fcber Gott folgendes: \u201eVerkauft man nicht f\u00fcnf Sperlinge f\u00fcr zwei Groschen? Dennoch ist vor Gott nicht einer von ihnen vergessen. Auch sind die Haare auf eurem Haupt alle gez\u00e4hlt. F\u00fcrchtet euch nicht! Ihr seid kostbarer als viele Sperlinge.\u201c Wahrscheinlich wurde eine Vogelart wie Sperlinge damals nicht st\u00fcckweise verkauft, sondern zu f\u00fcnft oder zu zehnt. Das besagt, dass ihr Wert gering war. Aber Jesus sprach, dass nicht einer von ihnen von Gott vergessen wird. Vor unseren Augen sehen die V\u00f6gel gleich aus. F\u00fcr viele von uns ist es immer noch schwer, unsere Zwillinge Lena von Hanna zu unterscheiden. Aber Gott kann alle V\u00f6gel der Erde voneinander unterscheiden. Jeden Tag verlieren wir unsere Haare, aber Gott kann alle Haare auf unserem Kopf z\u00e4hlen. Gott wei\u00df also genau, wieviele Haare du aktuell auf deinem Kopf hast. Jesus ermutigt seine J\u00fcnger: F\u00fcrchtet euch nicht! Ihr seid kostbarer als viele Sperlinge. Vor diesem Gott sollte man Furcht haben. Ihm geh\u00f6rt die Ehre und Macht. Dieser Gott liebt dich und mich. Gott, der deine Haare genau z\u00e4hlt, wei\u00df, welche Angst du hast. Was du brauchst, wei\u00df er besser als du. Darum ist Gottesfurcht besser als Menschenfurcht. Gottesfurcht ist der Ausweg von der Menschenfurcht. Abschlie\u00dfend h\u00f6ren wir das ermahnende Wort Jesu: \u201eIch sage euch aber: Wer mich bekennt vor den Menschen, den wird auch der Menschensohn bekennen vor den Engeln Gottes. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor den Engeln Gottes. Wenn sie euch aber f\u00fchren werden in die Synagogen und vor die Machthaber und die Obrigkeit, so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verantworten oder was ihr sagen sollt; denn der Heilige Geist wird euch in dieser Stunde lehren, was ihr sagen sollt.\u201c Die Angst kann uns jagen und dazu treiben, gegen den Willen Jesu zu handeln. Aber Jesus ermutigt seine J\u00fcnger, nicht gegen ihn zu handeln, sondern sich zu ihm zu bekennen. Das hei\u00dft: Nicht die Menschen, sondern Jesus ist der Herr \u00fcber mein Leben.<br \/>\nIn der Bedr\u00e4ngnis kann man auch Angst haben, wie man damit fertig wird. Aber wer Jesus nachfolgt, der kann auf die Hilfe des Heiligen Geistes vertrauen. Gottes Geist wird den J\u00fcngern Jesu das passende Wort zum Aussprechen geben. Die Menschen sind sichtbar, Gott ist unsichtbar. Daher k\u00f6nnte jeder die Menschen ernster nehmen als Gott. Aber Gott ist st\u00e4rker und kennt mich weitaus besser als die Menschen. Auf diesen Gott sollen wir mehr achten und sein Wort ernst nehmen. Dann wird er auch das ernst nehmen, was wir zu ihm sagen. Er wei\u00df alles \u00fcber dich. Darum ist er immer bereit, dich anzusprechen und mit dir eine enge Gemeinschaft zu pflegen. Unser Gott ist gut und freundlich. Ich liebe meinen Gott und will ihm immer danken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Gottesfurcht \u201eIch will euch aber zeigen, wen ihr f\u00fcrchten sollt: F\u00fcrchtet den, der, nachdem er get\u00f6tet hat, Macht hat, in die H\u00f6lle zu werfen. Ja, ich sage euch, den sollt ihr f\u00fcrchten.\u201c (Lukasevangelium 12,5) Die Passionszeit in Jerusalem stand f\u00fcr Jesus unmittelbar vor der T\u00fcr. 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