{"id":10783,"date":"2022-09-04T11:00:54","date_gmt":"2022-09-04T09:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=10783"},"modified":"2022-11-18T12:08:22","modified_gmt":"2022-11-18T11:08:22","slug":"predigt-lukas-91-17-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-lukas-91-17-2\/","title":{"rendered":"Predigt: Lukas 9,1-17"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2022-Lukas-L.-14_9-0117-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 class=\"western\" align=\"center\">Was hat Jesus seinen J\u00fcngern gegeben?<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">&nbsp;\u201eDa nahm er die f\u00fcnf Brote und zwei Fische und sah auf zum Himmel und dankte, brach sie und gab sie den J\u00fcngern, damit sie dem Volk austeilten.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Lukasevangelium 9,16)<\/p>\n<p>Heute erreichen wir mit Kapitel 9 einen Wendepunkt im Lukasevangelium. Im Kapitel 4 hat Jesus angefangen, das Reich Gottes zu verk\u00fcndigen. Bis Kapitel 8 wurde berichtet, wie das Reich Gottes durch Jesus an die Menschen gebracht wurde. Aber im heutigen Abschnitt finden wir eine \u00c4nderung. Und zwar wirkt Jesus nicht mehr im Vordergrund vor den Leuten, sondern im Hintergrund. Und die Apostel wirken in der \u00d6ffentlichkeit. Es sah so aus, als ob das Wunderwerk nicht durch Jesus geschehen w\u00fcrde, sondern durch die Apostel. Als das Werk Jesu im galil\u00e4ischen Gebiet den H\u00f6hepunkt erreichte, entschloss sich Jesus, nach Jerusalem zu gehen, um dort sein Werk am Kreuz zu vollbringen.<br \/>\nUnser heutiger Abschnitt berichtet, wie das Werk Jesu im galil\u00e4ischen Gebiet den H\u00f6hepunkt erreicht hat, und zwar durch seine Apostel. Jesus schickte seine Apostel zu den Leuten, damit sie selbst\u00e4ndig das Reich Gottes verk\u00fcndigten. Jesus lie\u00df seine Apostel ein Praktikum machen, um bald als seine Vertreter in die ganze Welt ausgesandt zu werden. Bevor Jesus seine Apostel zum Praktikum aussandte, gab er ihnen Gewalt und Macht, und zwar Gewalt und Macht \u00fcber alle b\u00f6sen Geister und dass sie Krankheiten heilen konnten. Mit dieser Ausr\u00fcstung sandte Jesus seine Apostel aus, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken zu heilen.<br \/>\nWie wir wissen, schrieb Lukas sowohl das Lukasevangelium als auch die Apostelgeschichte. In beiden B\u00fcchern wird die geistliche Ausr\u00fcstung kontinuierlich erw\u00e4hnt. Im Lukasevangelium Kapitel 24 taucht die Ausr\u00fcstung wieder auf: \u201eUnd siehe, ich sende auf euch, was mein Vater verhei\u00dfen hat. Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der H\u00f6he.\u201c (24,49) Hier ist von der Kraft von Rede. Und auch in Apostelgeschichte Kapitel 1, Vers 4 hei\u00dft es: \u201e\u2026 befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verhei\u00dfung des Vaters.\u201c Vers 8 sagt: \u201eaber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird.\u201c Auch hier ist von der Kraft die Rede. Jesus gab seinen Apostel alle notwendige Gewalt und Macht, n\u00e4mlich die Kraft, damit sie den Auftrag Jesu ausf\u00fchren k\u00f6nnen. Was die Apostel von Jesus empfangen haben, ist Macht und Gewalt, eine unsichtbare Kraft. Sie sollten diese unsichtbare Kraft gebrauchen, um den Auftrag Jesu auszuf\u00fchren.<br \/>\nF\u00fcr ihre Reise gab Jesus seinen Aposteln eine Sonderregelung: Sie sollten nichts auf die Reise mitnehmen, weder Wanderstock noch Tasche, weder Essen noch Geld, nicht einmal ein zweites Hemd. Beim Praktikum sollten sie lernen, nicht auf etwas Sichtbares, sondern allein auf die unsichtbare Kraft Jesu zu vertrauen. Sie sollten die empfangene Gewalt und Macht gebrauchen und erleben, die zwar nicht sichtbar und greifbar sind, aber in der Tat bei den Menschen wirken. F\u00fcr die \u00dcbernachtung gab es eine Regel: Wenn sie aufgenommen werden, sollten sie dort bleiben, anstatt zu wechseln. Sollten sie aber abgelehnt werden, durften sie weiterziehen und ein klares Zeichen gegen die ablehnenden Menschen setzen, indem sie den Staub von ihren F\u00fc\u00dfen sch\u00fctteln. Durch dieses Praktikum durften die J\u00fcnger lernen, allein auf die F\u00fcrsorge Gottes zu vertrauen. Nachdem die J\u00fcnger beauftragt und angewiesen wurden, gingen sie hinaus und zogen von Dorf zu Dorf, predigten das Evangelium und machten die Kranken gesund an allen Orten. Obwohl sie nichts auf die Reise mitnehmen durften, taten sie alles, wie Jesus ihnen gesagt hatte.<br \/>\nWie ihre Reise verlaufen ist, berichtet Lukas nicht ausf\u00fchrlich, sondern im Vers 10 zusammenfassend: Sie kamen zur\u00fcck und erz\u00e4hlten Jesus, wie gro\u00dfe Dinge sie getan hatten. Ihre Arbeit f\u00fcr das Reich Gottes wird auf jeden Fall positiv zusammengefasst, n\u00e4mlich dass gro\u00dfe Dinge durch sie geschahen. In den Versen 7-9 k\u00f6nnen wir auch nachvollziehen, wie gro\u00dfe Dinge durch die J\u00fcnger unter dem Volk getan wurden. Alles, was geschah, wurde auch Herodes, dem Landesf\u00fcrst berichtet. Weil er \u00fcber gro\u00dfe Dinge geh\u00f6rt hat, wurde er unruhig. Einige machten ihn auch \u00e4ngstlich mit der Behauptung, Johannes sei von den Toten auferweckt worden. Den hatte er enthauptet. Einige meinten: Elia ist erschienen oder einer von den alten Propheten ist auferstanden. All das zeigt, dass durch das Wirken der Apostel gro\u00dfe Dinge geschahen. Herodes begehrte, Jesus zu sehen. Als die Apostel auf nichts vertrauten als auf die Gewalt und Macht, die sie von Jesus empfangen hatten, geschahen gro\u00dfe Dinge.<br \/>\nIn den Versen 10-17 wird die Speisung der F\u00fcnftausend berichtet. Als die Apostel von der Reise zur\u00fcckkamen, nahm Jesus sie zu sich und zog sich mit ihnen allein in eine Stadt namens Betsaida zur\u00fcck. Aus verschiedenen Gr\u00fcnden brauchten sie Jesus. Sie hatten geh\u00f6rt oder selbst gesehen, was Jesus tat. Die Kranken wurden geheilt. Sogar wurden die Toten auferweckt. Viele Leute sprachen \u00fcber Jesus mit gro\u00dfer Hoffnung: \u201eGott hat sein Volk besucht.\u201c Auf Jesus setzten sie ihre Hoffnung und lobten Gott. \u201eEs ist ein gro\u00dfer Prophet unter uns aufgestanden.\u201c (7,16) Dar\u00fcber hinaus erfuhren sie auch durch die Apostel Jesu gro\u00dfe Dinge. F\u00fcr viele Leute bzw. f\u00fcr etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner gab es nichts Wichtigeres als zu Jesus zu gehen, wohin er auch gehen mochte. Ihre Erwartungen an Jesus waren gro\u00df.<br \/>\nAls die Menge zu Jesus kam, nahm er sie auf und sprach zu ihnen vom Reich Gottes und die Heilung brauchten, machte er gesund. (10.11) Es wurde sp\u00e4t. Da kamen die zw\u00f6lf J\u00fcnger zu Jesus und sagten: \u201eLass das Volk gehen, damit sie hingehen in die D\u00f6rfer und H\u00f6fe ringsum und Herberge und Essen finden; denn wir sind hier in der W\u00fcste.\u201c Wiederum traten die J\u00fcnger auf der B\u00fchne der Geschichte auf. Es war Abend geworden. Darum wollten die J\u00fcnger f\u00fcr das Volk einen vern\u00fcnftigen Vorschlag machen. Dringend brauchte das Volk Essen und \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten. Weil es sich um viele Leute handelt, musste schnell eine Entscheidung getroffen werden. Selbst heutzutage f\u00e4llt es uns schwer, f\u00fcr f\u00fcnftausend M\u00e4nner Essen und \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten zu besorgen. Darum sollte f\u00fcr eine gro\u00dfe Veranstaltung die Vorbereitung schon Wochen vorher getroffen werden. Vor allem musste daf\u00fcr viel Geld zur Verf\u00fcgung stehen. Aber an diesem Tag kamen etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner zu Jesus und blieben lange bei ihm, bis es anfing, dunkel zu werden. Es war eine ungeplante Veranstaltung. Darum k\u00f6nnte der Vorschlag der J\u00fcnger sehr passend sein. Niemand darf den J\u00fcngern einen Vorwurf machen. Von ihnen aus brachten sie eine vern\u00fcnftige L\u00f6sung, damit das Volk f\u00fcr sich selbst rechtzeitig handeln k\u00f6nnte.<br \/>\nZu ihrer gro\u00dfen \u00dcberraschung sagte Jesus aber zu den J\u00fcngern: Gebt ihr ihnen zu essen! Damit hatten die J\u00fcnger nicht gerechnet. Eigentlich wollten die J\u00fcnger f\u00fcr das Volk machbare, vern\u00fcnftige und vielleicht eine beste L\u00f6sung finden. Und zwar wollten sie das Volk rechtzeitig nach Hause zur\u00fcckschicken, bevor der Tag zu dunkel wird. Aber nun wurden sie mit dem neuen Auftrag konfrontiert. Gebt ihr ihnen zu essen! Ihre Antwort war schlicht: \u201eWir haben nicht mehr als f\u00fcnf Brote und zwei Fische, es sei denn, dass wir hingehen sollen und f\u00fcr das ganze Volk Essen kaufen.\u201c F\u00fcr etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner war das, was sie zur Verf\u00fcgung hatten, zu wenig. Also antworten sie: Es ist nicht machbar. Wir k\u00f6nnen es nicht schaffen. Wenn wir die Situation betrachten, k\u00f6nnen wir ihre Antwort v\u00f6llig verstehen. Aber f\u00fcr Jesus sah die Situation anders aus: Es ist machbar. Er kann es schaffen. Darum gab er den J\u00fcngern eine weitere Anweisung: \u201eLasst sie sich lagern in Gruppen zu je f\u00fcnfzig.\u201c F\u00fcr die J\u00fcnger was es auch machbar, die Leute in Gruppen lagern zu lassen. Das k\u00f6nnen sie schaffen. Als sie damit konfrontiert wurden, selbst f\u00fcr viele Leute Essen zu besorgen, f\u00fchlten sie sich \u00fcberfordert. Aber nun k\u00f6nnen sie hingehen und aktiv arbeiten, weil sie das tun k\u00f6nnen, die Leute sich f\u00fcr die Mahlzeit gruppenweise hinsetzen zu lassen. Obwohl sie nur f\u00fcnf Brote und zwei Fische hatten, taten sie das und lie\u00dfen alle sich lagern.<br \/>\nDie Apostel h\u00e4tten eigentlich weiter ablehnend antworten k\u00f6nnen: Was n\u00fctzt das? Es ist besser, das Volk rechtzeitig zur\u00fcckzuschicken. Aber sie folgten der Anweisung des Herrn im Gehorsam. Anstatt ihren Gedanken zu folgen, taten sie, was Jesus ihnen gesagt hatte. Es mag sein, dass sie nicht verstanden hatten, was es n\u00fctzen w\u00fcrde, die Leute in Gruppen zu je f\u00fcnfzig lagern zu lassen. Sie m\u00f6gen nicht verstanden haben, was Jesus vorhatte. Oder sie m\u00f6gen es unwillig getan haben, die Leute sich in Gruppen hinsetzen zu lassen. Aber es ist nicht die Hauptsache, ob sie es willig oder unwillig getan haben, sondern dass sie der Anweisung Jesu gehorcht haben.<br \/>\nObwohl sie nicht wussten, was geschehen w\u00fcrde, folgten sie dem Wort des Herrn. Als die J\u00fcnger damit fertig waren, die Leute sich in Gruppen lagern zu lassen, fing Jesus an, zu handeln. Er nahm die f\u00fcnf Brote und zwei Fische und sah auf zum Himmel und dankte, brach sie und gab sie den J\u00fcngern. Nun sollten sie den Leuten austeilen, was sie von Jesus bekamen. Es sah so aus, dass die Brote und Fische ohne aufzuh\u00f6ren vermehrt w\u00fcrden. Jesus gab den J\u00fcngern \u00fcberreich Brote und Fische, so dass alle essen und satt werden konnten. Die J\u00fcnger hatten nur f\u00fcnf Brote und zwei Fische. Aber sie konnten etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nnern Essen geben, bis alle satt wurden. Nach der Speisung wurde eingesammelt, was \u00fcbrig war, und es waren zw\u00f6lf volle K\u00f6rbe.<br \/>\nSolange die J\u00fcnger darauf schauten, was sie zur Verf\u00fcgung hatten, konnten sie nichts tun. Wie konnten sie es schaffen, etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner zu speisen, bis alle satt werden? Mit ihrer Habe war es nicht m\u00f6glich. Ihr Wissen, ihr Rechnen, ihre M\u00f6glichkeiten konnten nicht bewirken, dass alle satt werden. Aber sie haben wieder erfahren, wie es m\u00f6glich ist. Es ist m\u00f6glich, wenn sie zu Jesus gehen und empfangen, was sie brauchen. Was unser heutiger Text uns mitteilt, ist, dass Jesus uns gibt, was wir brauchen. Jesus gab seinen J\u00fcngern die Gewalt und Macht. Jesus gab seinen J\u00fcngern Brote und Fische, damit sie viele Menschen speisen konnten.<br \/>\nHeute sind viele Menschen mit der harten Realit\u00e4t konfrontiert. Krieg in der Ukraine, Inflation, die hohen Energie- und Lebensmittelpreise usw. Automatisch k\u00f6nnen wir daran denken, was wir zur Verf\u00fcgung haben und damit rechnen, was wir kaufen oder unternehmen k\u00f6nnen oder nicht. Es ist schon eine richtige und notwendige Reaktion auf die Situation. Auf diese Weise k\u00fcmmert sich jeder um das eigene Leben.<br \/>\nJeder kann immer davon ausgehen, was er hat, es sei Geld oder F\u00e4higkeiten. Wenn man Geld hat, kann man viele Dinge kaufen, solange man es zur Verf\u00fcgung hat. Wenn jemand dazu f\u00e4hig ist, zu arbeiten, kann er viel leisten und erreichen. Aber es gibt in der Welt viele Dinge, die mit Geld und F\u00e4higkeiten nicht schaffen k\u00f6nnen. Wer kann den Tod verhindern? Wenn die Zeit kommt, muss man alles, was man hat, zur\u00fccklassen und gehen. Wer kann schwerkranken Menschen heilen? Die Mediziner k\u00f6nnen etwas, aber nicht viel. Wer kann die besessenen Menschen befreien? Wer kann die verletzten Herzen der Menschen heilen? Wie die Menschen der Flutkatastrophe ausgeliefert werden, k\u00f6nnen sie meistens dagegen nichts tun. Niemand ist davon frei, alt und schwach zu werden. W\u00e4hrend ich mit meiner Frau in den letzten drei Wochen Korea besuchte, erlebte ich, wie schwach die Menschen werden k\u00f6nnen. Seit 10 Jahren lebt meine Mutter mit der Behinderung. Darum braucht sie eine Betreuerin. Auch meine Schwiegermutter liegt im Pflegebett, weil sie nicht mehr laufen kann. Wenn es um den Flei\u00df und die Willenskraft geht, waren sie beide hervorragend gewesen. Aber nun sind sie auf die Hilfe der anderen Menschen angewiesen. F\u00fcr jede Bewegung brauchen sie viel M\u00fche und Zeit. Es ist ein Beweis, wie schwach die Menschen sind. Mit Geld und F\u00e4higkeiten k\u00f6nnen die Menschen viel erreichen und schaffen. Aber letztendlich k\u00f6nnen sie es nicht verhindern, schwach zu werden und zu sterben.<br \/>\nNicht nur das, sondern auch vieles k\u00f6nnen wir aus eigener Kraft nicht schaffen, weil uns nicht ausreichend viel Kraft zur Verf\u00fcgung steht. Daher wird bald unsere Kraft die Grenze erreichen, wie eine Handybatterie langsam ausgeht. Was wir haben, ist eigentlich nicht viel. Unsere F\u00e4higkeiten werden auch langsam verschwinden. Also k\u00f6nnen wir uns nicht darauf verlassen, was wir haben. Aber wir brauchen nicht traurig zu werden, weil wir nicht f\u00e4hig genug sind, etwas zu schaffen. Die zw\u00f6lf Apostel waren keine hervorragenden Menschen, aber als sie von Jesus die Gewalt und Kraft empfangen, durften sie gro\u00dfe Dinge tun. Durch ihre Predigten wurden die Menschen gerettet. Die kranken Menschen wurden geheilt. Die von b\u00f6sen Geistern besessenen Menschen wurden auch gesund. Es war m\u00f6glich, weil die Apostel von Jesus Gewalt und Macht bekommen haben. F\u00fcr etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner hatten sie nur f\u00fcnf Brote und zwei Fische. Aber als Jesus diese nahm und brach und begann, den J\u00fcngern zu geben, konnten alle satt essen. Mit ihren M\u00f6glichkeiten konnten sie es nicht schaffen, alle satt zu bekommen. Aber mit dem, was sie von Jesus empfangen haben, konnten sie alle satt werden lassen. So k\u00f6nnen wir von Jesus alles empfangen, was wir brauchen. Es kann Geld sein. Oder es kann F\u00e4higkeiten sein. Oder wenn es uns an Weisheit fehlt, k\u00f6nnen wir zu Jesus gehen. Kann jemand den anderen nicht vergeben? Dann gibt Jesus ihm die Kraft zu vergeben. Fehlt jemand Geduld? Dann kann Jesus ihm die Kraft geben, seine Ungeduld zu \u00fcberwinden. Gott sei Dank, dass wir nicht mehr aus eigener Kraft leben m\u00fcssen, sondern mit der Kraft, die er uns durch Jesus Christus gibt. Es ist die frohe Botschaft, dass wir von Jesus die Kraft empfangen k\u00f6nnen. Zwar werden wir in jeder Hinsicht schwach, aber wir werden leben und mit Jesus zusammen im Reich Gottes am reich gedeckten Tisch essen.<br \/>\nZum Schluss m\u00f6chte ich kurz mit euch teilen, was ich auf der Reise in Korea von Jesus empfangen habe. Am Freitag, bevor ich nach Deutschland flog, habe ich mit meiner Schwiegermutter eine Andachtsstunde gehabt. Sie ist nun 87 Jahre alt und liegt immer im Pflegebett. Sie ist eigentlich eine sehr flei\u00dfige Frau, aber nun ist sie v\u00f6llig abh\u00e4ngig von den anderen. Die meiste Zeit bleibt sie allein zu Hause. Daher k\u00f6nnen ihre verschiedenen Bed\u00fcrfnisse nicht rechtzeitig erf\u00fcllt werden. F\u00fcr sie habe ich gebetet, mit welchem Wort ich sie ermutigen k\u00f6nnte. Da fand ich das Wort Philipper 3,20-21. \u201eWir aber sind B\u00fcrger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.\u201c Es ist schmerzlich, anzusehen, dass meine Schwiegermutter ihre Sch\u00f6nheit, ihr Ged\u00e4chtnis, ihre W\u00fcrde als eine gebildete Frau immer mehr verliert. Eine Frau ist wie ein Kind geworden, das nach der Geborgenheit bei seiner Mutter sucht. Jedoch fanden wir den Grund im Wort Gottes, dass sie so einen geringen Leib bzw. einen hinf\u00e4lligen, sterblichen Leib erdulden muss. Und zwar wird unser Heiland Jesus Christus ihr einen herrlichen Leib nach der Kraft der Auferstehung geben. Was wir nun haben, ist gering. Aber unser Heiland wird kommen, um uns einen herrlichen Leib zu geben. Gott sei Dank, dass wir den Heiland Jesus Christus erwarten d\u00fcrfen. Alles, was wir haben, wird verschwinden. Aber alles, was wir von Jesus bekommen, wird uns die Kraft geben, zu leben und zu \u00fcberwinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Was hat Jesus seinen J\u00fcngern gegeben? &nbsp;\u201eDa nahm er die f\u00fcnf Brote und zwei Fische und sah auf zum Himmel und dankte, brach sie und gab sie den J\u00fcngern, damit sie dem Volk austeilten.\u201c (Lukasevangelium 9,16) Heute erreichen wir mit Kapitel 9 einen Wendepunkt im Lukasevangelium. 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