{"id":10477,"date":"2022-01-30T11:00:59","date_gmt":"2022-01-30T10:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=10477"},"modified":"2022-11-18T12:18:40","modified_gmt":"2022-11-18T11:18:40","slug":"predigt-lukas-113-8-gebet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-lukas-113-8-gebet\/","title":{"rendered":"Predigt: Lukas 11,3-8   &#8211;   Gebet"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/2022-SL-Gebet-4_Lk11-0308-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Jesus lehrt uns beten \u2013 Teil 2: Hilferuf<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eGib uns unser t\u00e4glich Brot Tag f\u00fcr Tag und vergib uns unsre S\u00fcnden; denn auch wir vergeben jedem, der an uns schuldig wird. Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Lukasevangelium 11,3.4)<\/p>\n<p>Das neue Jahr wollte unsere Gemeinde mit dem Thema Gebet begehen. Aus dem Grund starteten wir in den vergangenen drei Wochen eine Themenreihe zum Thema \u201eGebet\u201c. Schon in der ersten Predigt durften wir von einer Person h\u00f6ren, die als gutes Beispiel voranging. N\u00e4mlich Hanna, die Mutter von Samuel. Zu Beginn wurde Hanna als eine Frau beschrieben, die nicht imstande war, ein Kind zu geb\u00e4ren. Doch die Wende in ihrem einsamen Leben begann mit ihrem Aufstehen. \u201eHanna stand auf!\u201c In der Predigt wurde dabei betont, dass dieses Aufstehen eine entschiedene Aktion gewesen sei. Und zwar wollte Hanna ihr Leben nicht mehr ihrer unver\u00e4nderlichen Lebenssituation \u00fcberlassen, sondern durch das Gebet wollte sie etwas \u00e4ndern. Ihr Aufstehen wurde von Gott gesehen und offensichtlich wunderbar belohnt.<br \/>\nIn der zweiten Predigt ging es um F\u00fcrbitte Abrahams f\u00fcr die Stadt Sodom. Uns wurde dabei bewusst, dass es sich im Gebet nicht nur um uns dreht, sondern auch um die N\u00f6te anderer. Am letzten Sonntag h\u00f6rten wir wiederum vom ersten Teil des \u201eVater unser\u201c. Kern dieser Predigt war der Gedanke, dass jeder einzelne von uns ein Beter sein kann und es auch sein darf. Dabei lud uns Henoch uns dazu ein, in den n\u00e4chsten Wochen t\u00e4glich mindestens 20 Minuten im Gebet zu verbringen.<br \/>\nIm ersten Teil vom Vaterunser drehte sich alles um den \u201eVater\u201c. Es ging es um seinen Namen und um sein Reich im Himmel. Wenn wir beten, ist unsere Anbetungsrichtung nach oben, n\u00e4mlich auf Gott hin ausgerichtet. Im Gebet ist Gott unser Gegen\u00fcber. Sein Reich ist der Ausweg aus unserem dunklen und korrumpierten Leben. Darum lehrt uns Jesus: Dein Reich komme!<br \/>\nHeute m\u00f6chte ich den zweiten Teil des Vaterunsers n\u00e4her beleuchten. Im zweiten Teil wird es vorrangig um drei Anliegen gehen: n\u00e4mlich Brot, Vergebung und Versuchung. Diese Anliegen spiegeln unsere wichtigsten Bed\u00fcrfnisse wider.<br \/>\nAls Jesus also seinen J\u00fcngern das Gebet lehrte, fing er folgenderma\u00dfen an: \u201eWenn ihr betet, so sprecht \u2026\u201c. Das bedeutet: Wir k\u00f6nnen mit Gott \u00fcber all unsere Bed\u00fcrfnisse sprechen. Wie etwa f\u00fcr Brot, das sinnbildlich f\u00fcr alle Bed\u00fcrfnisse, die Leib und Seele des Menschen betreffen, steht. Wenn Brot fehlt, ist die Bewahrung der Menschenw\u00fcrde nur schwer m\u00f6glich. In Nordkorea sterben Menschen an den Folgen der Mangelern\u00e4hrung. Nach UN-Angaben leidet fast die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung unter Mangelern\u00e4hrung. Ihnen fehlt das Grundlegendste: Nahrungsmittel und Medikamente. Ohne die internationale Hilfe w\u00e4ren schon tausende Menschen verhungert. Eine Hungersnot ist eine Bedrohung f\u00fcr das Menschenleben. In Folge der Corona-Pandemie mussten viele Gesch\u00e4fte schlie\u00dfen, andere f\u00fcrchten um ihre Existenz. Auch in Deutschland verloren mehr als eine Million Besch\u00e4ftigte ihren Job \u2013 trotz Milliardenausgaben f\u00fcr Kurzarbeitergeld. Das Brot ist f\u00fcr jeden von uns ein Bed\u00fcrfnis zum Leben. Jeder will seine W\u00fcrde als Mensch bewahrt wissen. Daf\u00fcr arbeitet jeder trotz aller Widrigkeiten. Viele k\u00e4mpfen von Morgen bis zum Abend, um die eigene Menschenw\u00fcrde zu sch\u00fctzen. In Deutschland k\u00f6nnen diejenigen, die finanziell am Existenzminimum leben, beim Staat Hilfeleistungen beantragen, die daf\u00fcr notwendig sind, um physisch zu \u00fcberleben; dies sind vor allem Nahrung, Kleidung, Wohnung und eine medizinische Notfallversorgung. Gott sei Dank, dass wir in so einem Land leben d\u00fcrfen. Dennoch bleibt f\u00fcr uns alle das Gebet \u201eGib uns unser t\u00e4glich Brot Tag f\u00fcr Tag\u201c immer aktuell.<br \/>\nAls hier vor zwei Jahren die Corona-Pandemie anfing, schlossen viele L\u00e4nder ihre Grenzen, um die Verbreitung der Infektion zu verhindern. Trotz vieler Bem\u00fchungen haben sich 350 Millionen weltweit Menschen offiziell mit dem Coronavirus infiziert. Darunter sind mehr als f\u00fcnf Millionen Infizierte gestorben. Corona muss gemeinsam und solidarisch bek\u00e4mpft werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte: \u201eDie Pandemie ist erst vorbei, wenn sie weltweit \u00fcberwunden ist.\u201c Das Gebet \u201eGib uns unser t\u00e4glich Brot Tag f\u00fcr Tag\u201c erinnert uns, dass wir nicht alleine sind. Nicht nur ich, sondern auch die anderen brauchen Brot f\u00fcrs t\u00e4gliche Leben. Wir alle teilen die gleiche Schw\u00e4che. In dieser Sache sind wir vereinigt. Diese Gemeinsamkeit bef\u00e4higt uns in unserer Angst und Not f\u00fcreinander zu beten. Und obgleich jeder einzelne von uns, f\u00fcr sich betrachtet, mit verschiedenen N\u00f6ten konfrontiert ist, so sind wir im Gebet Teil einer gro\u00dfen solidarischen Weltgemeinschaft.<br \/>\nVers 4 \u201eund vergib uns unsre S\u00fcnden; denn auch wir vergeben jedem, der an uns schuldig wird.\u201c Das zweite hier angef\u00fchrte Anliegen, die Vergebung der S\u00fcnden, ist f\u00fcr die meisten ein unumg\u00e4ngliches Bed\u00fcrfnis. Wer unter uns schon einmal mit finanziellen Engp\u00e4ssen oder Schulden zu k\u00e4mpfen hatte, wird sicherlich gut nachempfinden k\u00f6nnen, wie sehr Schulden einen belasten k\u00f6nnen. Bis die Schulden vollends zur\u00fcckgezahlt sind, ist man einem nie abebbenden Druck ausgesetzt. Ein Pfarrer aus Korea erz\u00e4hlte mal in diesem Kontext \u00fcber seine Erfahrung, wie schwer es ihm fiel, von den Leuten diffamiert zu werden, alleine weil er hoch verschuldet war. Hierzu sagte er: \u201eWenn man Schulden hat, kann auch die W\u00fcrde eines Menschen Kratzer davontragen.\u201c Und tats\u00e4chlich trifft diese Aussage auf viele Schuldner zu. Einige m\u00fcssen sich sogar verstecken, um nicht erwischt zu werden. In so einem Fall k\u00f6nnen sie weder ihre Familie besuchen noch sie anrufen. Manch einer ger\u00e4t dabei in Wohnungslosigkeit. Auch die Beziehung zu Freunden kann in die Br\u00fcche gehen, wenn ein Freund nicht imstande ist, die Schulden wie vereinbart zur\u00fcckzuzahlen. In der Antike war es teilweise sogar schlimmer um die Schuldner bestellt. Konnten die Schulden nicht zur\u00fcckgezahlt werden, geriet man in Knechtschaft.<br \/>\nViele Menschen mit Schulden denken sogar daran, sich das Leben zu nehmen, um einfach dieser Misere zu entfliehen. Welch befreienden Charakter kann also der Erlass aller Schulden haben! Jesus kennt die Lage der Menschen. Das Gebet im Vers 4 \u201eund vergib uns unsre S\u00fcnden\u201c verdeutlicht, dass mit den Schuldnern wir gemeint sind. Wir sind zahlungsunf\u00e4hig. Darum bleibt nur noch eine M\u00f6glichkeit \u00fcbrig, dieses Problem zu l\u00f6sen, n\u00e4mlich die Vergebung. Die Talionsformel Auge um Auge, Zahn um Zahn kann beglichen werden. Da das Leben aber nicht mit Geld, sondern alleine mit dem Leben beglichen werden kann, vergoss Jesus sein Blut, um uns so zum Leben zu bef\u00e4higen. R\u00f6mer 4,7 \u201eSelig sind die, denen die Ungerechtigkeiten vergeben und denen die S\u00fcnden bedeckt sind!\u201c Gott, unser Vater, erweist seine Liebe zu uns in der Vergebung. Wer aber hat Gott geliebt? Geschweige denn ihn gesucht? Niemand. Wer hat Gott gedankt? Niemand. Gott wurde missachtet. R\u00f6mer 3,10-12 \u201eDa ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verst\u00e4ndig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Alle sind sie abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.\u201c<br \/>\nWir haben Gott verlassen, er aber hat uns vergeben. Wir haben seinen Willen nicht gesucht, er aber hat uns vergeben. Die Vergebung war die einzige M\u00f6glichkeit, unsere Identit\u00e4t als seine Kinder wiederherzustellen. Unser Vater wei\u00df, dass wir immer wieder s\u00fcndigen. Seine Bereitschaft jedoch, uns zu vergeben, ebbt niemals ab, weil er unser Vater ist. In seiner Rolle als Vater wurde er Mensch, um unsere Schulden mit seinem Leben zu bezahlen. Die Vergebung der S\u00fcnden rettet uns und bewahrt gleichzeitig unser Anrecht auf die Gotteskindschaft. Diese Vergebung erm\u00f6glicht, die Heimkehr ins Reich Gottes, wie Kinder nach der Schule nach Hause kommen. Diese Vergebung schenkt uns Mut, die Angst vor dem Zorn Gottes zu \u00fcberwinden. Statt in Angst zu verharren, d\u00fcrfen wir Gott mit Abba lieber Vater ansprechen. Gott sei Dank, dass er unser Vater ist, der uns vergibt. Und wenn wir diese Gnade der Vergebung im Blut verstanden haben, k\u00f6nnen wir auch die Schulden unserer Mitmenschen vergeben. Es ist sicherlich nicht einfach, die Schulden der anderen zu vergeben. Tiefe Verletzungen brauchen manchmal eine gewisse Zeit, bis das verletzte Herz \u00fcberhaupt in der Lage ist, an Vergebung zu denken. Die einzige M\u00f6glichkeit sich von dieser Last zu befreien, ist die Vergebungsgnade Jesu. Solange wir leben, ist es unvermeidbar, die anderen zu verletzen oder von ihnen verletzt zu werden. Und genau diese Not f\u00fchrt uns zu Jesus, der f\u00fcr uns schon sein Blut vergossen hat.<br \/>\nWir k\u00f6nnen zu Gott flehen: \u201evergib uns unsre S\u00fcnden; denn auch wir vergeben jedem, der an uns schuldig wird.\u201c<br \/>\nIm letzten Abschnitt gehen wir auf das dritte Anliegen ein: \u201eUnd f\u00fchre uns nicht in Versuchung.\u201c<br \/>\nDas Gebet \u201eF\u00fchre uns nicht in Versuchung\u201c zeigt eine weitere Schw\u00e4che von uns auf. Wer von uns kann von sich behaupten, nie versucht worden zu sein? Jeder von uns kann versucht werden. Darum ist das Anliegen, nicht versucht zu werden, f\u00fcr uns von hoher Relevanz. Obwohl wir uns als Christen darum bem\u00fchen, nicht der Versuchung zu erliegen, m\u00fcssen wir immer wieder feststellen, dass wir wiederholt versucht wurden. Wenn unsere Ehre verletzt wird, reagieren wir mit Wut und \u00c4rger. In dieser Woche gab es in meiner Familie einen hitzigen Streit. Er war heftig, aber letztendlich kamen wir auf einen gemeinsamen Nenner und konnten uns die Hand geben. Dennoch stellte ich erschrocken fest, wie schnell man in Versuchung geraten konnte! Wie leicht konnte man mich verletzen! Ich bin ein schwacher Mensch, der verletzt werden kann. Genau darum ist das Gebet: \u201eF\u00fchre uns nicht in Versuchung\u201c immer wichtig. Unsere Schw\u00e4chen erinnern uns unentwegt daran, dass wir Menschen sind, die versucht werden k\u00f6nnen. Ein jeder von uns sollte beten: \u201eF\u00fchre uns nicht in Versuchung.\u201c Anstatt versucht zu werden, d\u00fcrfen wir vorher um Beistand und Schutz beten. Wenn unsere Schw\u00e4chen sichtbar werden, muss das nicht zu Mutlosigkeit f\u00fchren. Denn unser Vater kennt schon unsere Schw\u00e4che. Wir d\u00fcrfen unseren Vater mutig darum bitten, uns vor der Versuchung zu bewahren.<br \/>\nAls Jesus mit seinen J\u00fcngern das letzte Abendmahl hatte, ging er nach der Versammlung mit drei seiner J\u00fcnger zum Gebet. Dabei sprach er zu ihnen: \u201eWachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.\u201c Jesus sah die Gefahr f\u00fcr seine J\u00fcnger. Ebenso kann unser Glaube gepr\u00fcft werden, wenn unsere W\u00fcnsche oder Hoffnungen sich nicht zu erf\u00fcllen scheinen. Auch in so einem Fall sollte man darum bitten: \u201eF\u00fchre uns nicht in Versuchung.\u201c Es mag sein, dass unsere derzeitigen Umst\u00e4nde gegen uns sprechen. Aber statt mit Unglauben zu reagieren, sollten wir darauf vertrauen, dass Gott es immer gut meint.<br \/>\nIn den Versen 5-8 lehrt Jesus im Gleichnis das Gebet: \u201eWer unter euch hat einen Freund und ginge zu ihm um Mitternacht und spr\u00e4che zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei Brote; denn mein Freund ist zu mir gekommen auf der Reise, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann, und der drinnen w\u00fcrde antworten und sprechen: Mach mir keine Unruhe! Die T\u00fcr ist schon zugeschlossen und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben. Ich sage euch: Und wenn er schon nicht aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seines unversch\u00e4mten Dr\u00e4ngens aufstehen und ihm geben, so viel er bedarf.\u201c<br \/>\nDer Mann im Gleichnis bekam um Mitternacht pl\u00f6tzlich Besuch. Leider kann er seinem Gast kein Brot zum Verzehr anbieten, weshalb er infolge zu einem anderen Freund geht, um drei Brote auszuleihen. Zu Beginn will der Freund nicht aus dem Bett aufstehen. Aber da der Mann nicht nachgibt, bekommt er schlussendlich seine Bitte erf\u00fcllt.<br \/>\nDie Umst\u00e4nde im Gleichnis waren f\u00fcr einen Gastempfang \u00e4u\u00dferst ung\u00fcnstig. Zu Hause hatte der Gastgeber kein Brot. Es war Mitternacht. Und vor allem kam der Gast unangemeldet, weshalb der Gastgeber unvorbereitet war. Die Umst\u00e4nde des Gastgebers sind mit unseren vergleichbar. Jeden Tag werden wir mit unvorhersehbaren Schwierigkeiten konfrontiert. Wir wissen nicht, was uns morgen begegnen wird. Jeder neue Tag scheint ungewiss. Tagt\u00e4glich werden wir aufs Neue vom Leben \u00fcberrascht. Es kann passieren, dass uns v\u00f6llig unvorbereitet Krankheit, der Tod von geliebten Menschen oder ein Unfall treffen kann. Wie soll man damit umgehen? Wir k\u00f6nnen und d\u00fcrfen Jesus rufen. Und zwar mit einem unversch\u00e4mten Dr\u00e4ngen. Uns k\u00f6nnen wie im Gleichnis genau drei Brote fehlen: In unserem Fall k\u00f6nnen diese Brote Vergebung und das \u00dcberwinden von Versuchungen bedeuten.<br \/>\nGott will nur allzu gerne unseren Hilferuf erh\u00f6ren. Er will mit uns in Kontakt treten. Er will uns nahe sein. Das ist sein Bed\u00fcrfnis als unser Vater. Gott sei Dank, dass er unsere Bed\u00fcrfnisse kennt und dadurch mit uns in Kontakt bleiben m\u00f6chte. Wir sind schwache Menschen, aber unser Vater ist bereit, uns zu helfen. Lasst uns in diesem Wissen \u00f6fters \u201eVater, hilf uns!\u201c, rufen. Das ist nicht schwierig, das kann jeder. Denn Gott hat stets ein offenes Ohr f\u00fcr uns.<br \/>\nLasst mich f\u00fcr uns beten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Jesus lehrt uns beten \u2013 Teil 2: Hilferuf \u201eGib uns unser t\u00e4glich Brot Tag f\u00fcr Tag und vergib uns unsre S\u00fcnden; denn auch wir vergeben jedem, der an uns schuldig wird. Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung.\u201c (Lukasevangelium 11,3.4) Das neue Jahr wollte unsere Gemeinde mit dem Thema Gebet begehen. 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