{"id":10184,"date":"2021-06-20T11:00:32","date_gmt":"2021-06-20T09:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=10184"},"modified":"2022-11-18T12:18:58","modified_gmt":"2022-11-18T11:18:58","slug":"predigt-hebraeer-131-3-sonderlektion-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-hebraeer-131-3-sonderlektion-7\/","title":{"rendered":"Predigt: Hebr\u00e4er 13,1 &#8211; 3 (Sonderlektion 7)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/SL7-Hebr_13_1-3-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Bleibt fest in der br\u00fcderlichen Liebe<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eBleibt fest in der br\u00fcderlichen Liebe.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Hebr\u00e4er 13,1)<\/p>\n<p>Heute betrachten wir das letzte Kapitel des Hebr\u00e4erbriefs. Die Empf\u00e4nger, die fr\u00fcher Verfolgungen durch den Glauben mit Freude ertragen hatten, waren inzwischen geistlich m\u00fcde und angesichts neuer Verfolgungen im Glauben an Jesus schwankend. Der Verfasser stellte ihnen im Kap. 11 viele M\u00e4nner und Frauen aus der Bibel vor Augen, die aus dem Glauben gelebt und dadurch Gottes Anerkennung erlangt haben. In Kap. 12 ermutigte er sie, angesichts der vielen Zeugen ihren geistlichen Lauf mit Geduld weiter zu laufen und dabei zu Jesus aufzusehen, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldet und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat und so Anf\u00e4nger und Vollender des Glaubens ist. Der Verfasser erinnerte sie, dass der Segen, den der heilige Gott im Neuen Bund anbietet, unvergleichlich gr\u00f6\u00dfer ist als der im Alten Bund, und ermahnte sie, aufzupassen, dass sie Jesus, der vom Himmel zu ihnen redet, nicht abweisen. Wie sollten sie nach dieser gro\u00dfen Ermahnung dann leben? Im Kap. 13 finden wir konkrete Anweisungen, wie sie und auch wir praktisch aus dem Glauben leben und den Lauf gut laufen k\u00f6nnen. Vor allem anderen ermahnt er dazu, in der br\u00fcderlichen Liebe fest zu bleiben. Gott m\u00f6ge jeden ermutigen, aus dem Glauben zu leben und dazu vor allem die br\u00fcderliche Liebe zu erneuern!<\/p>\n<p>Wozu ermahnt der Verfasser die Gl\u00e4ubigen vor allem andern? Betrachten wir den Vers 1: \u201eBleibt fest in der br\u00fcderlichen Liebe.\u201c Vor allem andern ermutigt er sie dazu, in der br\u00fcderlichen Liebe fest bleiben. Mit br\u00fcderlicher Liebe ist die Liebe zu den Glaubensgeschwistern gemeint. Sie ist nicht blo\u00df eine von vielen christlichen Tugenden, sondern sie ist Jesus gr\u00f6\u00dftes Herzensanliegen. Das k\u00f6nnen wir daran erkennen, dass Jesus seinen J\u00fcngern am Abend vor seiner Kreuzigung nach der Fu\u00dfwaschung die Liebe untereinander geboten hat: \u201eEin neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt\u201c (Joh 13,34.35). Br\u00fcderliche Liebe ist keine Option, sondern eine wesentliche Eigenschaften von Christen und ihr Erkennungsmerkmal. Sie ist Jesus so wichtig, dass er sie uns als \u201eneues Gebot\u201c ausdr\u00fccklich befohlen hat. Unsere alte s\u00fcndige Natur liebt sich selbst am meisten und kann deshalb andere nicht tiefgehend und best\u00e4ndig lieben. Sie ist davon abh\u00e4ngig, ob uns jemand von Natur aus sympathisch ist und wir uns davon etwas versprechen, emotional oder praktisch. Auf diese Weise suchen sich die Menschen bewusst oder unbewusst ihre Freunde aus und bauen Beziehungen auf und beenden sie auch wieder, wenn die Beziehung zum anderen zum Beispiel anstrengend wird oder mehr von mir abverlangt, als dass sie mir bringt, oder weil man neue, interessantere Freunde gefunden hat. Eine alte Frau erz\u00e4hlte mir \u00f6fter von ihrem Freundeskreis, in dem sich sechs etwa Gleichaltrige seit Jahren regelm\u00e4\u00dfig treffen und die Hochs und Tiefs in ihrem Leben miteinander teilen. Als bei einem Treffen letztes Jahr eine Freundin ein f\u00fcr sie wichtiges Thema anschnitt, aber niemand in der Runde darauf weiter einging, schrieb sie danach den anderen einen vorwurfsvollen Brief und k\u00fcndigte ihnen die Freundschaft, mit dem Hinweis, dass sie vor kurzem eine neue, interessantere Freundin gefunden hat. Das ist kein krasser Fall, aber ein Beispiel daf\u00fcr, wie unsere eigene Bereitschaft und F\u00e4higkeit, andere zu lieben, begrenzt und vom eigenen Interesse abh\u00e4ngig ist.<br \/>\nBr\u00fcderliche Liebe ist aber von ihrem Wesen her anders, von der Grundlage und vom Ziel her. Ihre Basis ist die Liebe Jesu, mit der er uns einseitig und bedingungslos geliebt hat und f\u00fcr uns gestorben ist, als wir noch in der Selbstliebe und S\u00fcnde blind und gefangen waren. Die br\u00fcderliche Liebe kommt daher, dass wir diese Liebe Jesu zu uns pers\u00f6nlich annehmen, und wenn wir uns bewusst werden, dass Jesus mit derselben Liebe alle seine Kinder liebt. In dem Ma\u00df, wie diese Liebe Jesu in uns bleibt, haben wir in uns Motivation und Kraft, die eigenen Glaubensgeschwister zu lieben. Diese Liebe ist nicht abh\u00e4ngig davon, wie sehr mir andere sympathisch sind, wie sie sich mir gegen\u00fcber verhalten oder ob ich alles verstehe und gut finde, was sie sagen und tun. Denn das Ziel der br\u00fcderlichen Liebe liegt nicht in uns selbst, sondern im anderen.<\/p>\n<p>Wie wertvoll ist es, solche br\u00fcderliche Liebe untereinander zu haben! Wie sch\u00f6n ist es, Br\u00fcder und Schwestern zu haben, die Jesus lieb haben und den gleichen Lauf des Glaubens laufen und uns allein dadurch immer wieder ermutigen! Wie tr\u00f6stlich ist es, wenn wir erleben, dass Br\u00fcder und Schwestern uns lieben, obwohl wir mangelhaft sind und ihren Erwartungen nicht immer entsprechen, und die bereit sind, uns mit Rat und Tat zu helfen, wenn wir Hilfe brauchen. Br\u00fcderliche Liebe erm\u00f6glicht uns Beziehungen, in denen wir unsere Schw\u00e4chen oder Probleme nicht verstecken und den anderen etwas vorspielen m\u00fcssen, sondern wo wir dar\u00fcber reden und den anderen um Rat und um Gebetsunterst\u00fctzung bitten k\u00f6nnen. Wie ermutigend ist es, wenn wir Anliegen miteinander teilen und dann erfahren, dass Gott unser Gebet erh\u00f6rt und dem anderen oder uns selbst geholfen hat. Ich meine, dass die Schwestern unter uns diese Erfahrung zurzeit mehr machen als die meisten Br\u00fcder, weil sie sich mehr austauschen und zusammen beten. Wie sch\u00f6n ist es, Br\u00fcder und Schwestern zu haben, mit denen wir \u00fcber alles m\u00f6gliche reden und mit denen wir gemeinsam Zeit verbringen und Freude teilen k\u00f6nnen. Ich meine, dass hier die \u00c4lteren von den J\u00fcngeren lernen k\u00f6nnen. Als ich gestern ins Gemeindehaus kam, sa\u00dfen einige Jugendliche und Kinder am Computer und haben gemeinsam ein EM-Spiel geschaut. Fast jeden Samstag treffe ich im Gemeindehaus Kinder und Jugendliche, die miteinander Zeit verbringen. Nat\u00fcrlich haben die meisten Erwachsenen mehr Aufgaben und weniger freie Zeit als Sch\u00fcler. Aber es ist wohl nicht nur eine Frage der Zeit. Studenten haben auch viel zu lernen und m\u00fcssen nebenher noch arbeiten; aber sie nehmen sich trotzdem irgendwie Zeit zur Gemeinschaft mit anderen, offenbar aus dem Bewusstsein, dass miteinander Zeit zu verbringen an sich wertvoll ist. Darin k\u00f6nnen wir \u00c4lteren von ihnen lernen.<\/p>\n<p>Betrachten wir noch einmal den Vers 1. Die Empf\u00e4nger hatten ohne Frage br\u00fcderliche Liebe. Sie halfen sich gegenseitig, als ihnen ihre G\u00fcter geraubt wurden, und sie besuchten die Br\u00fcder, die im Gef\u00e4ngnis waren. Aber der Verfasser ermahnte sie, dass sie in der br\u00fcderlichen Liebe fest bleiben sollten. Ihm war bewusst, dass auch wenn sie fr\u00fcher in der Not ihre Liebe gro\u00dfartig unter Beweis gestellt hatten, das nicht bedeutete, dass sie automatisch einander immer so lieben w\u00fcrden. Die Umst\u00e4nde im Leben \u00e4ndern sich immer, mit den Umst\u00e4nden und Erfahrungen \u00e4ndern sich auch die Gedanken und Einstellungen, bei uns selbst und bei den Glaubensgeschwistern. Das ist normal. Was sich aber nie \u00e4ndern soll, ist die br\u00fcderliche Liebe untereinander. Davon lebt eine Gemeinde, und davon lebt letztlich jeder Einzelne in der Gemeinde.<\/p>\n<p>In den letzten 15 Monaten hat sich durch die Coronapandemie f\u00fcr uns alle vieles ge\u00e4ndert. Homeoffice, Online-Unterricht von zu Hause und die zahlreichen Kontaktbeschr\u00e4nkungen haben unser Leben ver\u00e4ndert. Als Gemeinde konnten wir seit \u00fcber einem Jahr nicht mehr alle zusammen Gottesdienst feiern und anschlie\u00dfend beim Essen \u00fcber alles M\u00f6gliche reden. Ich bin dankbar, dass wir den Gottesdienst sowie Bibelstudium, Austausch- und Gebetsstunde online oder on- und offline weiterf\u00fchren und dadurch unsere geistliche Gemeinschaft am Leben halten konnten. Aber das ist doch nicht dasselbe. Und dass wir uns gegenseitig nach Hause einladen, war teilweise sogar verboten. Automatisch haben wir uns an den neuen Zustand in gewissem Ma\u00dfe gew\u00f6hnt, ihn bewusst oder unbewusst als neue Normalit\u00e4t akzeptiert. Wie werden wir uns verhalten, wenn die Beschr\u00e4nkungen wieder aufgehoben sind?<\/p>\n<p>Betrachten wir noch einmal den Vers 1: \u201eBleibt fest in der br\u00fcderlichen Liebe.\u201c Gott will, dass wir in der br\u00fcderlichen Liebe fest bleiben. Gott will, dass unsere Liebe zu den Geschwistern nicht von der Situation oder von unseren Gef\u00fchlen und Stimmung abh\u00e4ngen. Gott w\u00fcnscht sich, dass wir uns untereinander herzlich lieben, das ist sein gr\u00f6\u00dfter Wunsch neben dem Wunsch, dass wir ihn von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzer Kraft lieben. Und wir wissen, dass das zusammenh\u00e4ngt. Wenn unsere Liebesbeziehung zu Jesus gesund ist, haben wir auch herzliche br\u00fcderliche Liebe, und wenn wir in Jesus bleiben, bleiben wir auch fest in der br\u00fcderlichen Liebe. Wenn wir in der Liebe zu den Geschwistern bleiben, hilft uns das sehr, in einer rechten Liebesbeziehung zu Jesus zu bleiben und darin zu wachsen. Wir wollen die heutige Aufforderung zum Anlass nehmen, zu pr\u00fcfen, wie es um unsere Liebe zu Glaubensgeschwistern steht. Lasst uns auf Jesus sehen und seine gro\u00dfe hingebungsvolle Liebe zu uns neu annehmen! Lasst uns f\u00fcr unseren Mangel an Liebe Bu\u00dfe tun und unsere Br\u00fcder und Schwestern neu von Herzen lieben. Und lasst uns diese Liebe ausleben.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir die br\u00fcderliche Liebe ausleben? Wie hat der Verfasser die Empf\u00e4nger dazu ermutigt? Betrachten wir die Verse 2 und 3: \u201eGastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt. Denkt an die Gefangenen, als w\u00e4rt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil auch ihr noch im Leibe lebt.\u201c Dieses Wort ermutigt uns dazu, gastfrei zu sein und an der Situation herzlich Anteil zu nehmen. Andere einzuladen, ist eine sch\u00f6ne Gelegenheit, seine Liebe zu Glaubensgeschwistern auszudr\u00fccken, sowohl f\u00fcr die, die den anderen dienen, als auch f\u00fcr die, die diesen Dienst annehmen. Tats\u00e4chlich geht es nicht um die Qualit\u00e4t des Essens oder ob die Wohnung frisch geputzt ist. Es geht darum, Zeit miteinander zu verbringen, einander zuzuh\u00f6ren und dadurch einander besser kennen zu lernen und die Lage des anderen besser zu verstehen. Es ist eine gute M\u00f6glichkeit, Liebe zu \u00fcben und in der Liebe untereinander zu wachsen. Deshalb: Wer keine Zeit hat, einen Kuchen zu backen, kann beim Lidl einen Kuchen kaufen. Wer keine Zeit hat, aufzur\u00e4umen, kann sich zum Spaziergang verabreden. Wer keine Zeit f\u00fcr ein langes Treffen hat, kann sich f\u00fcr eine halbe Stunde verabreden.<\/p>\n<p>Durch die st\u00e4ndigen Nachrichten \u00fcber die Coronapandemie ist f\u00fcr manche die Sorge vor einer Ansteckung zu einem Hindernis geworden, andere einzuladen. Sich mit anderen zu treffen, ist f\u00fcr uns nicht mehr gew\u00f6hnlich und kann uns wie etwas Gef\u00e4hrliches vorkommen. Das war zeitweise auch so, aber inzwischen hat sich die Situation stark verbessert. Die Infektionsrate ist deutschlandweit unter 10, das hei\u00dft dass sich von 100.000 Einwohner pro Tag nur etwa anderthalb Ansteckungen gibt. In ganz Heidelberg gibt es pro Tag nur etwa zwei Ansteckungen! Deswegen ist es inzwischen erlaubt, dass sich wieder bis zu zehn Erwachsene aus drei Haushalten plus ihre Kinder untere 14 zu Hause ohne Masken treffen d\u00fcrfen. Ich sage nicht, dass wir ab jetzt unvorsichtig sein und bestehende Kontaktbeschr\u00e4nkungen ignorieren sollen. Aber wir sollen unser Bewusstsein von unn\u00f6tiger Sorge und Angst frei machen, damit wir nicht davon bestimmt werden, sondern tun k\u00f6nnen, was Gott sich w\u00fcnscht und was sich unsere Geschwister w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Welchen Grund nennt der Verfasser, warum die Empf\u00e4nger gastfrei sein sollten? Betrachten wir nochmals den Vers 1. Er verweist darauf, dass dadurch einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt haben. Habt ihr euch auch gefragt, warum er das schreibt? Offenbar nimmt er auf die Stelle in Genesis Kap. 18 Bezug, die wir vor wenigen Monaten betrachtet haben, wo Abraham drei Fremde freundlich zu sich einl\u00e4dt und sie bewirtet, ohne zu wissen, dass es sich in Wirklichkeit um Gottes Engel handelt. Der Verfasser wusste besser als wir, dass das nach der Bibel ein einmaliges Ereignis in der Geschichte war, das sich so nicht wiederholt hat. Warum erw\u00e4hnt der Verfasser das dann an dieser Stelle als Argument daf\u00fcr, gastfrei zu sein? Indirekt sagt er dadurch ja, dass die Erfahrung von Abraham damals auch eine Relevanz f\u00fcr Christen hat, die Glaubensgeschwister einladen. Ist das unangemessen? Nein, kann es nicht sein! Er deutet dadurch auf den gro\u00dfen Segen hin, den wir bekommen, wenn wir Glaubensgeschwister einladen und mit ihnen Gemeinschaft haben. Abraham wurde dadurch, dass er die drei Fremden einlud, durch die Gemeinschaft sehr gesegnet. Denn Gott half seiner Frau Sara, ihren verbliebenen Unglauben zu erkennen und Bu\u00dfe zu tun und daran zu glauben, dass Gott ihr tats\u00e4chlich ein Kind geben konnte. Und Abraham konnte beim anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4ch mit Gott von dem wichtigen Gebetsanliegen erfahren, dass Gottes Gericht \u00fcber Sodom kommen musste, und er konnte daraufhin erleben, dass Gott seine inst\u00e4ndige F\u00fcrbitte erh\u00f6rte und seinen Neffen und dessen T\u00f6chter aus Sodom rettete. Das hei\u00dft nat\u00fcrlich nicht, dass wir alle auch die gleiche Erfahrung machen werden wie Abraham. Aber wenn wir Glaubensgeschwister einladen, freut Gott sich dar\u00fcber sehr und will nicht nur unsere Geschwister, sondern auch uns selbst segnen.<\/p>\n<p>Dies habe ich selbst vielfach erfahren d\u00fcrfen. Als wir \u00fcber dem Gemeindehaus gewohnt haben, hatten wir \u00f6fter Gelegenheit, G\u00e4ste zum Essen einzuladen, weil es buchst\u00e4blich naheliegend war. Jedes Mal haben wir erlebt, dass wir durch die dabei entstehende Gemeinschaft selbst sehr ermutigt und getr\u00f6stet wurden. Seit Pfingsten haben wir angefangen, sonntags nachmittags Geschwister nach Hause einzuladen. Das war nur wenige Male bisher, aber jeder Besuch war eine gro\u00dfe Freude und hat uns den Wunsch gegeben, viel mehr Gemeinschaft mit den Geschwistern zu haben.<\/p>\n<p>Lasst uns die br\u00fcderliche Liebe untereinander erneuern und darin fest bleiben! Durch diese Liebe kann jeder von uns geistlich weiter wachsen und gesund bleiben. Wenn wir Liebe untereinander haben, bilden wir eine Umgebung, in der unsere jungen Leute und alle, die hierher kommen, erkennen k\u00f6nnen, dass Jesus unter uns lebt. M\u00f6ge Gott uns helfen, alle Hindernisse zu \u00fcberwinden und unsere Wohnung neu zu \u00f6ffnen und herzlich Anteil aneinander nehmen. M\u00f6ge Gott dadurch alle unter uns segnen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Bleibt fest in der br\u00fcderlichen Liebe \u201eBleibt fest in der br\u00fcderlichen Liebe.\u201c (Hebr\u00e4er 13,1) Heute betrachten wir das letzte Kapitel des Hebr\u00e4erbriefs. Die Empf\u00e4nger, die fr\u00fcher Verfolgungen durch den Glauben mit Freude ertragen hatten, waren inzwischen geistlich m\u00fcde und angesichts neuer Verfolgungen im Glauben an Jesus schwankend. 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