{"id":10081,"date":"2021-04-04T11:00:28","date_gmt":"2021-04-04T09:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=10081"},"modified":"2022-11-18T12:19:04","modified_gmt":"2022-11-18T11:19:04","slug":"predigt-markus-161-20-sonderlektion-ostern-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-markus-161-20-sonderlektion-ostern-2021\/","title":{"rendered":"Predigt: Markus 16,1-20 (Sonderlektion Ostern 2021)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Ostern2021_Markus-16-Predigt.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Er ist auferstanden, er ist nicht hier.<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eEr aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die St\u00e4tte, wo sie ihn hinlegten.\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(Markusevangelium 16,6)<\/p>\n<p>Was bedeutet und wie verstehen wir die Auferstehung heutzutage? Auf diese Fragen gibt es sicherlich verschiedene Antworten. Die Auferstehung kann f\u00fcr viele Hoffnung bedeuten, weil der Tod nicht das Ende ist, sondern die T\u00fcr zum neuen Leben. Wie eine Br\u00fccke verbindet die Auferstehung irdisches mit dem ewigen Leben. Ein Theologe sagte folgendes dar\u00fcber: Ich habe den Glauben, dass wir zusammengeh\u00f6ren, wir Lebenden, unsere Verstorbenen und auch die Ungeborenen \u2013 kraft der Auferweckung Jesu von den Toten.<br \/>\n\u00c4hnliches sagte auch ein anderer: Auferstehung bedeutet f\u00fcr mich: immer wiederkehrendes Leben, Neuanfang und Verl\u00e4sslichkeit. Es gibt ein Leben nach dem Tod und ein Wiedertreffen mit geliebten Menschen. Leben und der Tod geh\u00f6ren eng zusammen.<br \/>\nApostel Paulus fasste die Bedeutung der Auferstehung in einem Wort zusammen. N\u00e4mlich \u201eSieg\u201c. 1.Kor 15, 54-57 \u201eDer Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?\u00ab Der Stachel des Todes aber ist die S\u00fcnde, die Kraft aber der S\u00fcnde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!\u201c<br \/>\nWir kennen ein Lied: \u201eJesus Christus ist der Sieger \u00fcber S\u00fcnde, Tod und Teufel, darum w\u00e4hl ich ihn.\u201c Durch die Auferstehung zeigt sich Jesus als Sieger.<\/p>\n<p>Am Ostersonntag wollen wir uns durch das Betrachten vom Markus 16 an die Auferstehung Jesu erinnern. Alle vier Evangelien berichten \u00fcber die Auferstehung Jesu. Das ganze Kapitel 16 besteht aus 20 Versen. Aber fr\u00fche Christen kannten nur die Verse 1-8. Also endet die Auferstehungsgeschichte mit Vers 8.<br \/>\n\u201eDie Verse 9\u201320 sind in einigen der \u00e4ltesten Handschrift nicht enthalten.\u201c Diese Aussage kann einige sicherlich stutzig machen. Zu diesem Abschnitt kommentierte ein Theologe: \u201eEs ist vermutet worden, dass diese Verse zwar apostolisch sind, aber nicht von Markus selbst geschrieben wurden. Meiner Meinung nach ist die beste L\u00f6sung die: diese Verse miteinschlie\u00dfen, dabei aber mit einem Hinweis zur Vorsicht mahnen, dass sie m\u00f6glicherweise nicht urspr\u00fcnglich sind. Damit tragen wir der Wahrheit Rechnung, dass fr\u00fche Christen Bibeln hatten, in denen das Markusevangelium mit 16,8 endete.\u201c Heute m\u00f6chte ich versuchen Kapitel 16 so zu lesen, mit der Annahme, dass es mit Vers 8 endet. Im Anschluss wird der Abschnitt 9-20 betrachtet.<br \/>\nVers 1 gibt uns die Zeitangabe: \u201eder Sabbat war vergangen.\u201c<br \/>\nAm Karfreitag um 15 Uhr starb Jesus am Kreuz. Dieser Freitag war der Tag vor dem Sabbat. Am Abend wagte es ein Mann namens Josef von Arimath\u00e4a, zum Statthalter Pilatus zu gehen und um Jesu Leichnam zu bitten, damit er ihn ein Felsengrab legen kann. Als der Tod Jesu festgestellt wurde, erlaubte es Pilatus. Vor dem Sabbat hatte Josef von Arimath\u00e4a noch Zeit, ein Leinentuch zu kaufen. Er wickelte Jesus in das Tuch, legte ihn in ein Grab und w\u00e4lzte einen Stein vor dem Eingang. Als Jesus begraben wurde, beobachteten Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Joses, den Prozess. So berichtet Markus 15 \u00fcber die Grablegung Jesu. \u00dcber diese Frauen berichtet Markus im Kapitel 15,40 und 41 folgenderma\u00dfen:<br \/>\n\u201eUnd es waren auch Frauen da, die von ferne zuschauten, unter ihnen Maria Magdalena und Maria, die Mutter Jakobus des Kleinen und des Joses, und Salome, die ihm nachgefolgt waren, als er in Galil\u00e4a war, und ihm gedient hatten, und viele andere Frauen, die mit ihm hinauf nach Jerusalem gegangen waren.\u201c W\u00e4hrend die J\u00fcnger Jesu nach der Festnahme Jesu fl\u00fcchteten, folgten die Frauen Jesus weiterhin. Dennoch schauten sie nur von ferne zu, als Jesus gekreuzigt wurde. Vor dem Sabbat taten sie nichts anderes als Zuzuschauen. Als der Sabbat vergangen war, fingen sie nun an, etwas zu unternehmen. Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome kauften wohlriechende \u00d6le, um hinzugehen und ihn zu salben. Vor dem Sabbat hatte keiner damit gerechnet, dass sie die \u00d6le einkaufen mussten, um den Leichnam Jesu zu salben. Eigentlich hatte Jesus mehrfach seinen Tod vorausgesagt. Als Jesus in Betanien im Hause Simons des Auss\u00e4tzigen war, kam eine Frau zu ihm und salbte ihn mit unverf\u00e4lschtem, kostbarem Narden\u00f6l. Die J\u00fcnger hielten ihre Tat f\u00fcr eine Vergeudung des Salb\u00f6ls, aber Jesus nahm ihre Tat an und sagte zu den Anwesenden: \u201eSie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begr\u00e4bnis.\u201c Erst als der Sabbat vergangen war, kauften die Frauen die Salb\u00f6le.<\/p>\n<p>Es war f\u00fcr sie unvorstellbar, dass der Christus, Gottessohn von den Menschen get\u00f6tet werden k\u00f6nnte. Entgegen ihrer Erwartung war der Christus, Gottessohn get\u00f6tet und begraben worden. Der Sabbat war vor\u00fcber und der erste Tag der Woche begann. Als die Sonne aufging, gingen die Frauen sehr fr\u00fch zum Grab Jesu. Unterwegs sprachen sie untereinander: \u201eWer w\u00e4lzt uns den Stein von des Grabes T\u00fcr?\u201c Sie wussten nicht, was im Grab Jesu passiert war. Zu ihrer \u00dcberraschung sahen sie, dass der riesige Stein nicht mehr vor dem Grab lag.<\/p>\n<p>Sie gingen in die Grabkammer hinein und sahen dort auf der rechten Seite einen jungen Mann in einem wei\u00dfen Gewand sitzen. Die Frauen erschraken sehr. Er sprach zu ihnen: \u201eEntsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die St\u00e4tte, wo sie ihn hinlegten.\u201c Eigentlich kamen sie zum Grab, um den Leichnam Jesu zu salben. Sie suchten Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Aber der Engel sprach zu ihnen: Er ist auferstanden, er ist nicht hier!<br \/>\nDas war die Botschaft des Engels Gottes.<\/p>\n<p>Peter Strauch schrieb in seinem Lied: \u201eEndlich ist die Dunkelheit bezwungen. Gottes Licht ist zu uns durchgedrungen. Endlich ist die Nacht vorbei und endlich werden Menschen frei; das Ende wird zum Anfang: Gott ist da! Weinende, die sollen nicht mehr weinen. Mutlosen soll neue Hoffnung scheinen. Einsame sind nicht allein, denn Gott will auch bei ihnen sein, das Leben ist erschienen: Gott ist da!\u201c Wie zutiefst traurig und hilflos waren die Frauen, als sie Jesu Kreuzigung zusehen mussten! Nun aber h\u00f6rten sie die frohe Nachricht: \u201eEr ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die St\u00e4tte, wo sie ihn hinlegten.\u201c Jesus lebt. Das Grab ist leer. Nun durften sie hoffen, Jesus wiederzusehen. Der Engel Gottes sprach zu ihnen weiter: \u201eGeht aber hin und sagt seinen J\u00fcngern und Petrus, dass er vor euch hingeht nach Galil\u00e4a; da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.\u201c Am Karfreitag waren die J\u00fcnger Jesu tief ersch\u00fcttert. Sie hatten ihr ganzes Leben auf Jesus gesetzt und geglaubt, dass mit ihm eine strahlende Zukunft beginnen w\u00fcrde. Aber zu ihrer gro\u00dfen Entt\u00e4uschung wurde Jesus widerstandslos gekreuzigt und get\u00f6tet. All ihre Tr\u00e4ume und Erwartungen sind zusammen mit dem Tod Jesu zerplatzt. Wie ein Stra\u00dfennavigationsger\u00e4t kein Satellitensignal mehr empf\u00e4ngt, also kein GPS-Signal findet, wussten auch sie nicht, wohin sie nun gehen sollten. Sie waren sehr ver\u00e4ngstigt und verunsichert. Aber nun brauchten sie nicht mehr zu weinen und auch nicht mutlos zu bleiben. Sie brauchten nicht zu denken, dass sie einsam und allein gelassen w\u00e4ren. Denn Jesus lebt. Jesus ist da. Nun durften die Frauen diese frohe Botschaft den entmutigten J\u00fcngern \u00fcberbringen. Aber was taten sie? Vers 8 berichtet dar\u00fcber. \u201eUnd sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemand etwas; denn sie f\u00fcrchteten sich.\u201c Die Frauen wurden vom Engel Gottes beauftragt, den J\u00fcngern die Auferstehung zu berichten. Aber sie sagten es niemandem. Sie durften keine Angst haben, aber sie zitterten und f\u00fcrchteten sich. Ihre Reaktion zeigt deutlich, wie \u00fcberrascht sie von der Auferstehung waren. Sie konnten die Auferstehung weder verstehen noch beschreiben. F\u00fcr sie war die Auferstehung unvorstellbar und unbeschreiblich.<\/p>\n<p>Zu ihrer Reaktion zitiere ich ein Zitat: \u201eDas Auferstehungswunder entzieht sich allen Begriffen. Wir sind sprachlos. Irgendwann werden wir genug geschwiegen haben. Das Entsetzen wird weichen. Dann werden wir reden k\u00f6nnen. Es wird Morgen werden, wir werden einen Weg erkennen. Wir werden gehen und sagen.\u201c Zitatende. Wie sich Augen langsam an die Dunkelheit und Helligkeit gew\u00f6hnen, dauerte es, bis sie etwas Unfassbares, n\u00e4mlich die Auferstehung zu begreifen anfingen.<\/p>\n<p>Viele fr\u00fche Christen kannten nur diesen Schluss vom Markusevangelium.<br \/>\n\u201eSie f\u00fcrchteten sich.\u201c Das Schlusswort erinnert uns an die Menschen, die Gottes Gegenwart erlebt haben. Die Gemeinsamkeit ihrer Reaktion war Furcht.<br \/>\nBeispielsweise Jesaja sagte: \u201eWeh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den K\u00f6nig, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.\u201c Ein anderes Beispiel ist: Als Zacharias im Tempel den Engel sah, erschrak er, und Furcht \u00fcberfiel ihn. Aber der Engel sprach zu ihm: F\u00fcrchte dich nicht, Zacharias, denn dein Gebet ist erh\u00f6rt.\u201c Die fr\u00fchen Christen konnten die Furcht der Frauen verstehen. Ein Lied vom Lobgesang lautet in der dritten Strophe folgenderma\u00dfen: \u201eWarst du da, als hinwegger\u00fcckt der Stein? Warst du da, als hinwegger\u00fcckt der Stein? Oh, oftmals schon lie\u00df es mich erbeben, erbeben, erbeben. Warst du da, als hinwegger\u00fcckt der Stein?\u201c Es ist bekannt, dass die Leser vom Markusevangelium die Christen in Rom waren. Sie wurden t\u00e4glich mit der Todesstrafe bedroht, weil sie allein Jesus Christus als ihren Herrn bekannten. Aber viele Christen \u00fcberwanden die Abschreckung der Todesstrafe durch die Gottesfurcht. Die Furcht vor Gott war st\u00e4rker als die Angst vor dem Tod. Die Furcht vor der Gegenwart der Auferstehung Jesu machte sie mutig, t\u00e4glich die Menschenfurcht zu bew\u00e4ltigen. Sie glaubten: Nicht der Kaiser, sondern Jesus ist der Herr. Nicht der Tod, sondern durch die Auferstehung hat sich Jesus als Herr bewiesen.<\/p>\n<p>Nun kommen wir zum Abschnitt 9-20. Hier wurde berichtet, wem Jesus als der Auferstandene erschienen ist und dass er seinen J\u00fcngern den Auftrag gegeben hat.<br \/>\nIn den Versen 9-14. Finden wir die Beschreibung in der zeitlichen Reihenfolge: zuerst (9), danach (12) und zuletzt (14). Zuerst erschien Jesus nach der Auferstehung Maria Magdalena, von der er sieben D\u00e4monen ausgetrieben hatte. Danach offenbarte er sich in anderer Gestalt den zwei Emmaus J\u00fcngern. Zuletzt offenbarte er sich den Elf J\u00fcngern. Bis er die Elf J\u00fcnger besuchte, h\u00f6rten sie schon zwei Mal die Nachricht, dass Jesus lebe und ihnen erschienen sei. Aber die Reaktion der J\u00fcnger war: Im Vers 11, \u201esie glaubten nicht.\u201c Wiederum Vers 13, \u201eaber auch denen glaubten sie nicht.\u201c Schlie\u00dflich erschien ihnen Jesus und tadelte ihren Unglauben und ihres Herzens H\u00e4rte, dass sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten als Auferstandenen.\u201c<\/p>\n<p>Wie stark werden wir ermutigt, wenn wir die Glaubenszeugnisse h\u00f6ren. Wir staunen auch \u00fcber den Mut von Dietrich Bonhoeffer. Aber der Bericht \u00fcber die J\u00fcnger Jesu versetzt uns ins Erstaunen, weil sie nicht an die Auferstehung glaubten. Viele Menschen haben argumentiert, dass sie nicht an die Auferstehung glauben k\u00f6nnen, weil sie die nicht gesehen haben. Es ist durchaus verst\u00e4ndlich, dass es jedem schwerf\u00e4llt, an die Auferstehung zu glauben. Die J\u00fcnger Jesu selbst glaubten auch nicht an die Auferstehung Jesu. Sicherlich will uns der Bericht \u00fcber den Unglauben der J\u00fcnger nicht nur tr\u00f6sten, indem gezeigt wird, wie schwach und fehlerhaft sie waren. Sondern er schildert uns dar\u00fcber hinaus im Evangelium, wie Jesus den Menschen hilft. Er hilft den Menschen durch die anderen Menschen, die Jesus begegnet waren. Es mag sein, dass die Reaktion der Menschen \u201eUnglaube, Unglaube und wieder Unglaube\u201c sein kann. Aber er will den Menschen die Gelegenheit geben, die Botschaft \u00fcber Jesus zu h\u00f6ren. Schlie\u00dflich besucht er selbst die Menschen, um den Menschen den Glauben zu schenken.<br \/>\nJesus beauftragte seine J\u00fcnger: \u201eGehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.\u201c Wie wichtig ist es, Glauben zu haben. Allen Menschen ist der Weg zum Leben zug\u00e4nglich. Wer glaubt, der wird selig werden. Aber wie schwer ist es auch, den Glauben zu haben. Es ist tr\u00f6stlich, dass unser Herr Jesus unseren Unglauben kennt. Er hilft uns durch alle Mittel, den Glauben zu haben. Wenn wir zuerst den Glauben haben, sind wir verantwortlich f\u00fcr die anderen, die danach zum Glauben kommen werden. Wie Apostel Paulus bekannt hat, er kam zuletzt zum Glauben. Die Gemeinde ist da, um diese Verantwortung f\u00fcr andere zu tragen.<\/p>\n<p>Als mein Vater vor 5 Jahren starb, wurde mir bewusst, was die Aufgabe der Gemeinde ist. Die Gemeinde ist da, um jedes Glied der Gemeinde zu unterst\u00fctzen, damit es selig werden kann. Es f\u00e4llt uns schwer, allein den Unglauben zu \u00fcberwinden. Darum beauftragt Jesus uns, f\u00fcreinander da zu sein, damit wir glauben und selig werden. Jesus bef\u00e4higt uns mit seinen Gaben, wenn wir durch den Glauben seinen Auftrag erf\u00fcllen wollen. Jesus versprach: \u201eIn meinem Namen werden sie D\u00e4monen austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den H\u00e4nden hochheben, und wenn sie etwas T\u00f6dliches trinken, wird&#8217;s ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die H\u00e4nde auflegen, so wird&#8217;s gut mit ihnen.\u201c Keiner ist stark genug, in die Welt zu gehen, um aller Kreatur zu predigen. Wie ein Schaf in die Felder der W\u00f6lfe geschickt wird, werden wir \u00fcberall in Gefahr geraten. Aber unser Herr lebt und begleitet uns mit seinem Geist. Der Herr wirkt mit den Seinen und bekr\u00e4ftigt das Wort durch die mitfolgenden Zeichen. Darum k\u00f6nnen wir getrost sein und aller Kreatur predigen: Jesus lebt. Er ist der Herr.<\/p>\n<p>Heute haben wir uns an die Auferstehung Jesu durch das Markus 16 erinnert. Der Evangelist Markus f\u00fchrte uns ins Grab Jesu. Dort haben wir vom Engel Gottes geh\u00f6rt: \u201eEr ist auferstanden. Er ist nicht hier. Siehe da die St\u00e4tte, wo sie ihn hinlegten.\u201c Durch die Auferstehung best\u00e4tigt Jesus, dass er der Herr ist. Was er gesagt hat, wird in Erf\u00fcllung gehen. Der Herr ist der Sieger. Er gibt jedem, der glaubt, auch den Sieg. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Er ist auferstanden, er ist nicht hier. \u201eEr aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die St\u00e4tte, wo sie ihn hinlegten.\u201c (Markusevangelium 16,6) Was bedeutet und wie verstehen wir die Auferstehung heutzutage? 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