{"id":10057,"date":"2021-03-28T11:00:06","date_gmt":"2021-03-28T09:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/?p=10057"},"modified":"2022-11-18T12:19:05","modified_gmt":"2022-11-18T11:19:05","slug":"predigt-1-mose-426-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/predigt-1-mose-426-28\/","title":{"rendered":"Predigt: 1. Mose 42,6-28"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ubfheidelberg.org\/Wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/2020Gen-24_4206-4228-P.doc\"><strong>Download<\/strong><\/a><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">Wiederherstellung<\/h2>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eDa stockte ihnen das Herz, und sie sprachen erschrocken zueinander: Was hat Gott uns angetan?\u201c<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">(1.Mose 42,28)<\/p>\n<p>In den letzten Wochen haben wir gesehen, wie dysfunktional die Familie von Jakob ist. Nur zur Erinnerung: Jakob selbst hatte zwei Frauen plus zwei Nebenfrauen. Rahel war die Traumfrau seines Lebens. Aber sie war kurz nach der Geburt des zweiten Kindes verstorben. Josef, der erste Sohn von Rahel bekam alle seine Aufmerksamkeit. Josef wiederum genoss seine privilegierte Stellung in der Familie. D.h., Josef war nicht nur der verw\u00f6hnte Prinz der Familie, er benahm sich auch wie einer. Die Br\u00fcder fanden Josef nicht nur zutiefst unsympathisch. Sie hassten ihn regelrecht. Als der richtige Moment gekommen war, warfen sie ihn in eine Grube und verkauften ihn schlie\u00dflich als Sklaven. Das taten sie auch nur deshalb, weil Juda sie davon \u00fcberzeugen konnte, dass sie mehr davon hatten, wenn sie ihn als Sklaven verkaufen w\u00fcrden als ihn umzubringen. Das muss man sich auch erst einmal vorstellen!<br \/>\nWas noch? Jakobs einzige Tochter Dina wurde von den Bewohnern des Landes vergewaltigt. Simeon und Levi r\u00e4chten diese Tat, indem sie auf hinterh\u00e4ltige Art und Weise ein ganzes Dorf mit dem Schwert umbrachten. Ruben schlief mit einer der Frauen von seinem Vater. Juda hatte zwei S\u00f6hne, die ziemlich daneben waren und fr\u00fchzeitig als junge M\u00e4nner ums Leben kamen. Als alter Mann schlief Juda mit seiner Schwiegertochter, weil er dachte, dass sie eine Prostituierte w\u00e4re. Dann gab er kaltherzig den Befehl, dass seine Schwiegertochter verbrannt werden sollte, als er erfuhr, dass sie unehelich schwanger geworden war.<br \/>\nVerstehen wir: jede einzelne dieser Episoden f\u00fcr sich genommen, w\u00e4re ausreichend, um eine ganze Generation von Kindern dieser Familie zum Therapeuten zu schicken. Vielleicht denkt ihr euch: \u201eUnd ich dachte, meine Familie h\u00e4tte Probleme\u2026\u201c Jakobs Familie war keine gute Familie. Jeder in dieser Familie hatte echte Probleme, angefangen mit dem Vater, seinen vier Frauen, jedes seiner 13 Kinder, und die Enkelkinder. Es war eine dysfunktionale, zerr\u00fcttete, kaputte Familie. Die Geschichte der Patriarchen handelt davon, wie Gott einen ziemlichen chaotischen Haufen von Leuten zu einer Gemeinschaft formt, aus der sein Volk entstehen soll.<br \/>\nWir sehen mindestens zwei Dinge im Text. Erstens, das Problem; zweitens, die Behandlung.<\/p>\n<p><strong>Erstens, das Problem<\/strong><br \/>\nWas zeichnete die Br\u00fcder aus? In den Versen 21 und 22 hei\u00dft es: \u201eSie sprachen aber untereinander: Das haben wir an unserem Bruder verschuldet! Denn wir sahen die Angst seiner Seele, als er uns anflehte, und wir wollten ihn nicht erh\u00f6ren; darum kommt nun diese Tr\u00fcbsal \u00fcber uns. Ruben antwortete ihnen und sprach: Sagte ich\u2019s euch nicht, als ich sprach: Vers\u00fcndigt euch nicht an dem Knaben, doch ihr wolltet nicht h\u00f6ren? Nun wird sein Blut gefordert.\u201c Hier ist das Interessante: die Br\u00fcder wussten nicht, dass der Regent, der sie gerade maltr\u00e4tierte, ihr Bruder war. Warum um alles in der Welt haben sie diese unangenehmen Erfahrungen mit ihm in Verbindung gebracht? Ganz offensichtlich waren seine Br\u00fcder von Schuld geplagt. Jedes Mal, wenn ihnen etwas Schlimmes geschah, interpretierten sie es als eine Art Strafe oder schlechtes Karma daf\u00fcr. Und das ist es, was Schuld tut. Schuld l\u00e4sst uns keine Ruhe. Schuld sucht uns auf solche Art und Weise heim, dass wir alles damit in Verbindung bringen.<br \/>\nUm ein Beispiel zu erz\u00e4hlen, was Schuld mit uns machen kann: Simon Wiesenthal war ein Holocaust-\u00dcberlebender. Als Junge musste er mit ansehen, wie seine Mutter von den Nazis festgenommen und mit vielen anderen j\u00fcdischen Frauen wegtransportiert und ermordet wurde. Er verlor mehr als 80 Verwandte, die im Holocaust von den Nazis ermordet wurden. Wiesenthal selbst kam ins KZ. Auf dem Weg zur Arbeit sieht er neidisch, dass auf frischen Soldatengr\u00e4bern sch\u00f6ne Sonnenblumen bl\u00fchen. Schmetterlinge flogen von Blume zu Blume. Er denkt sich folgendes: \u201epl\u00f6tzlich beneidete ich die toten Soldaten. Jeder hatte eine Sonnenblume, die ihn irgendwie noch mit der Welt verband, hatte Schmetterlinge, die sein Grab besuchten. Mich erwartete keine Sonnenblume. Ich w\u00fcrde in ein d\u00fcrftig zugeschaufeltes Grab kommen, auf Leichen liegen, und \u00fcber mir w\u00fcrden sich andere Leichen t\u00fcrmen. Keine Sonnenblume w\u00fcrde jemals Licht in dieses Dunkel bringen, und Schmetterlinge w\u00fcrden die Stelle meiden.\u201c<br \/>\nEines Tages wird Simon zu einem jungen, schwer verwundeten SS-Mann gerufen. Dieser junge Mann hatte viele Gr\u00e4ueltaten ver\u00fcbt. Er erz\u00e4hlt Simon, von den Verbrechen, die er an Juden ver\u00fcbt hatte. Seine lange Erz\u00e4hlung ist nichts anderes als eine detaillierte Beichte. Der SS-Mann liegt im Sterben. Und er ist geplagt von unertr\u00e4glichen Gewissensbissen. Er f\u00fchlt die Last seiner Schuld. n seinen langen schlaflosen N\u00e4chten, in denen er auf den Tod gewartet hat, w\u00fcnschte er sich nichts sehnlicher als mit einem Juden zu sprechen und ihn um Vergebung zu bitten. Und hier steht Simon Wiesenthal, der letzte Jude, den der SS-Mann in seinem Leben zu sehen bekam. Er bittet Simon, dass er ihm stellvertretend f\u00fcr die Juden vergeben m\u00f6ge. Simon antwortet ihm kein einziges Wort. Nach einer Zeit des Schweigens steht er auf und verl\u00e4sst ohne ein einziges Wort zu sagen den Raum. Wie h\u00e4tte Simon Wiesenthal ihm auch vergeben k\u00f6nnen? Er kannte die Menschen nicht einmal, die der SS-Mann umgebracht hatte. Und selbst wenn er sie gekannt h\u00e4tte, wie k\u00f6nnte er stellvertretend f\u00fcr ein ganzes Volk die Schuld erlassen? Und das hat wiederum Simon in ein Dilemma gest\u00fcrzt. Er schrieb das Buch \u201eDie Sonnenblume\u201c gerade aus dieser Frage heraus: hatte er richtig gehandelt? H\u00e4tte er vergeben m\u00fcssen?<br \/>\nUns f\u00e4llt als n\u00e4chstes auf, dass Zeit nicht alle Wunden heilt. Wie viele Jahre war es her, dass Josef in die Grube geworfen hatten? Es m\u00fcssen Jahrzehnte gewesen sein. Vielleicht hatten sie gedacht, dass ihre Tat irgendwann verj\u00e4hren w\u00fcrde. Aber ihre Schuld hatte sie eingeholt. C.S. Lewis schrieb: \u201eWir haben die seltsame Illusion, dass blo\u00dfe Zeit die S\u00fcnde aufhebt. Ich habe andere und mich selbst geh\u00f6rt, wie sie von Grausamkeiten und Unwahrheiten, die wir in der Kindheit begangen hatten, erz\u00e4hlten, als ob sie den Erz\u00e4hler nichts mehr angingen, und sogar mit Lachen. Aber blo\u00dfe Zeit \u00e4ndert weder etwas an der Tatsache noch an der Schuld einer S\u00fcnde. Die Schuld wird nicht durch die Zeit, sondern durch Bu\u00dfe und das Blut Christi abgewaschen: wenn wir diese fr\u00fchen S\u00fcnden bereut haben, sollten wir uns an den Preis unserer Vergebung erinnern und dem\u00fctig sein.\u201c<br \/>\nWie ist es mit uns? Niemand von uns hat Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wie der SS-Mann. Und niemand von uns hat j\u00fcngere Geschwister in eine Grube geworfen und sie anschlie\u00dfend als Sklaven verkauft. Die Leichen, die wir im Keller haben, haben nicht dieses Kaliber. Zum Gl\u00fcck nicht. Und doch hat jeder von uns Schuldgef\u00fchle gehabt. Die meisten von uns kennen vermutlich das Gef\u00fchl, wenn man ganz pl\u00f6tzlich von Ereignissen heimgesucht, die Jahre zur\u00fcckliegen, aus unserer Kindheit oder Jugendzeit. Die meisten von uns kennen das Gef\u00fchl, pl\u00f6tzlich von Schuld und Scham heimgesucht zu werden, f\u00fcr Dinge, die wir lange verdr\u00e4ngt hatten.<br \/>\nWie gehen wir mit unseren Schuldgef\u00fchlen um? Es gibt eine Reihe von Spr\u00fcchen, die wir in der Gesellschaft zu h\u00f6ren bekommen: \u201eH\u00f6r auf, dir Selbstvorw\u00fcrfe zu machen. Nimm dich selbst so an, wie du bist. Du musst lernen, dir selbst vergeben zu k\u00f6nnen; schlie\u00dflich ist ja niemand perfekt. Akzeptiere, was passiert ist. Sei doch nicht so hart zu dir selbst.\u201c Bestimmt haben wir solche Spr\u00fcche schon \u00f6fters geh\u00f6rt. Hier ist das Problem damit: in vielen F\u00e4llen scheint es nicht wirklich zu funktionieren. Der Grund daf\u00fcr ist, dass wir tief im Grunde unseres Herzens wissen, dass wir nicht so sind, wie wir sein sollten. Wir wissen, dass die Anklage nicht auf wackligen Beinen steht. Hinter den Anschuldigungen unseres Gewissens steht etwas, was wirklich real ist und was Substanz hat. Und das ist unsere S\u00fcnde, die wir mit uns herumschleppen.<br \/>\nWir k\u00f6nnen uns nicht selbst begnadigen. Insofern unterscheiden wir uns nicht von dem SS-Mann. Am Ende des Tages werden wir genauso wenig in der Lage sein, wirkliche Ruhe f\u00fcr unsere Seelen zu finden, wenn wir auf uns selbst angewiesen sind. Uns selbst vergeben zu haben, bringt rein gar nichts. Wir sind auf eine moralische Instanz angewiesen, die au\u00dferhalb von uns liegt. Wir brauchen eine Entit\u00e4t, welche die Autorit\u00e4t und Vollmacht hat, uns freizusprechen. Das ist das Problem, das Josefs Br\u00fcder mit sich herumgeschleppt haben. Und das ist das Problem, das wir ebenfalls mit uns tragen, es sei denn wir finden Heilung.<\/p>\n<p><strong>Zweitens, die Behandlung<\/strong><br \/>\nJosefs Br\u00fcder haben ein riesiges Schuldproblem. Wie geht Josef mit ihnen um? Josef erkannte seine Br\u00fcder, w\u00e4hrend seine Br\u00fcder ihn nicht erkannten. Er schlachtet das gnadenlos aus. Er ist absichtlich unfreundlich und harsch zu ihnen. Er macht ihnen haltlose Vorw\u00fcrfe. Er wirft sie ins Gef\u00e4ngnis. Er scheint regelrecht willk\u00fcrlich mit ihnen umzugehen. Viele haben das Verhalten von Josef als ein versp\u00e4teter Akt der Vergeltung angesehen: \u201eJetzt habe ich euch endlich in der Mangel. Jetzt kann ich euch endlich alles heimzahlen, was ihr mir angetan habt. Ihr sollt leiden!\u201c<br \/>\nAber ein rachs\u00fcchtiges Verhalten passt \u00fcberhaupt nicht zu dem Rest der Narrative: Josef weint, mehrmals; um am Ende weint er so laut vor seinen Br\u00fcdern, dass es das ganze Haus des Pharaos h\u00f6ren kann. Und sein Verhalten passt so gar nicht zusammen mit den vielen Freundlichkeiten, die er ihnen erweist; dass er ihnen ihr Geld wieder mit nach Hause schickt, dass er ihnen ein gro\u00dfes Festessen beim zweiten Besuch macht. Was hat es mit Josefs Verhalten auf sich?<br \/>\nDerek Kidner\u2019s Antwort scheint mir die beste und plausibelste zu sein. Er schreibt: \u201eAuf den ersten Blick k\u00f6nnte die grobe Behandlung, welche jetzt die Szene bis zum Ende von Kapitel 44 dominiert, wie Rachsucht aussehen. Nichts w\u00e4re nat\u00fcrlicher, aber nichts w\u00e4re weiter von der Wahrheit entfernt. Hinter der harschen Haltung war warme Zuneigung und nach der Feuerprobe \u00fcberw\u00e4ltigende Freundlichkeit. \u2026 seine r\u00e4tselhaften Geschenke waren eine freundlichere und noch gr\u00fcndlichere Pr\u00fcfung. Wie weise seine Strategien waren, l\u00e4sst sich in dem Auswuchs ganz neuer Haltungen in den Br\u00fcdern ersehen, wie der Wechsel aus Sonne und Frost sie f\u00fcr Gott aufgebrochen hat.\u201c Der Wechsel aus W\u00e4rme und K\u00e4lte macht br\u00fcchig. Und Josef wendet das so konsequent an, bis die Kruste auf den Herzen der Br\u00fcder aufgebrochen ist.<br \/>\nIn Johannes 21 sehen wir, wie Jesus etwas \u00c4hnliches tut. Erinnern wir uns: Petrus hatte Jesus, seinen Herrn und Meistern die Treue geschworen bis in den Tod. Bei der n\u00e4chsten Gelegenheit hat Petrus dann gleich dreimal verleugnet, dass er Jesus kennt. Nach der Auferstehung konfrontierte Jesus Petrus: mit einem Fr\u00fchst\u00fcck. Aber Jesus bel\u00e4sst es nicht bei Freundlichkeiten. Er fragt Petrus dreimal, ob er ihn liebhat. Wir lesen beim dritten Mal, dass Petrus traurig ist. Jesus streut bewusst Salz in die Wunde wissend wie schmerzhaft es ist, so lange bis Petrus geheilt ist.<br \/>\nWas bedeutet es dann f\u00fcr uns konkret? Wenn ihr unter schlechtem Gewissen und unter Schuld leidet, gibt es nur ein Mittel: hin zu Jesus. Wie C.S. Lewis gesagt hat: \u201eDie Schuld wird nicht durch die Zeit, sondern durch Bu\u00dfe und das Blut Christi abgewaschen.\u201c Jesus ist der Arzt, der uns Heilung schenkt. Er ist derjenige, der uns wiederherstellt. Bei ihm werden wir alle unsere Schuld los. Das Problem ist nur: genauso wie viele Menschen sich davor dr\u00fccken zum Arzt zu gehen (vor allen bei Zahn\u00e4rzten kennt man das Problem), dr\u00fccken wir uns davor, Jesus aufzusuchen. Und hier hilft es, einen Josef im Leben zu haben: eine Person, die uns auf liebevolle Art und Weise so lange auf die Nerven geht und qu\u00e4lt, bis wir nicht anders k\u00f6nnen, als zu Jesus zu gehen.<br \/>\nHier ist ein Beispiel, dass ich schon mehrfach erz\u00e4hlt habe. Weil wir dieses Jahr gleich zwei neue Ehepaare feiern d\u00fcrfen, m\u00f6chte ich es noch einmal erz\u00e4hlen, weil es wirklich relevant ist. Auf der Hochzeit von einem guten Freund von mir war ein ziemlich weiser Pastor. In seiner Predigt sagte er folgendes: \u201eIch w\u00fcnsche euch nicht, dass ihr euch nicht streitet. Hier ist das, was ich euch w\u00fcnsche. Wenn ein Ehepartner sich falsch verhalten hat, soll diese Person sich entschuldigen. Er oder sie soll sagen: \u201eDas, was ich getan habe \/ das, was ich gesagt habe, war falsch von mir. Es tut mir leid. Kannst du mir vergeben?\u201c Die andere Person soll nicht sagen: \u201eAch, kein Problem. Schwamm dr\u00fcber.\u201c Es ist einfach, so zu tun, als ob einem das nicht nahe gegangen ist. Es ist ungleich schwieriger, und man macht sich verletzlicher, wenn man bekennt, wie es einem wirklich ergangen ist: \u201eDas, was du getan hast, hat mich wirklich verletzt. Aber so schwer es mir f\u00e4llt: ich nehme deine Entschuldigung an und m\u00f6chte dir vergeben.\u201c Der Pastor sagte dann: \u201eUnd danach werdet ihr zusammen weinen. Diese Art von Tr\u00e4nen w\u00fcnsche ich euch ganz oft. Daraus entsteht ein fruchtbarer Herzensboden, auf dem etwas Gro\u00dfartiges wachsen kann.\u201c<br \/>\nWer sind die Josefs in deinem Leben? Die Menschen, die dich dazu f\u00fchren, Jesus, den Heiland zu suchen und zu finden? Und von ihm wiederhergestellt zu werden?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Download Wiederherstellung \u201eDa stockte ihnen das Herz, und sie sprachen erschrocken zueinander: Was hat Gott uns angetan?\u201c (1.Mose 42,28) In den letzten Wochen haben wir gesehen, wie dysfunktional die Familie von Jakob ist. Nur zur Erinnerung: Jakob selbst hatte zwei Frauen plus zwei Nebenfrauen. Rahel war die Traumfrau seines Lebens. 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