Fragebogen: Psalm 14 – Gebet

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Weisheit und das Gegenteil davon

Wir haben in den vergangenen Wochen einen Krönungspsalm und ein Klagegebet betrachtet. Manche Psalmen sehen auf den ersten Blick nicht wie Gebete aus, sondern lesen sich wie eine Abhandlung. Unser heutiger Text gehört dazu. Wir betrachten heute Psalm 14, der zu den sogenannten Weisheitspsalmen gehört.

Der Psalm beginnt mit den Worten: „Der Tor sagt in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott.“ Dieses Statement ist anscheinend von solche einer essenziellen Bedeutung, dass es praktisch wortwörtlich in Psalm 53 zitiert wird.
George Byron Koch beginnt sein Buch „What we believe and why” (Was wir glauben und weshalb) folgendermaßen: “There is a God. It’s not you.” (Frei übersetzt: “Es gibt einen Gott. Nein, nicht du.“)
Warum ist das eine Weisheit und das andere Torheit?

Paulus zitiert diesen Psalm in Römer 3 (vor allem die ersten drei Verse). Der Psalmist scheint anzudeuten, dass es auf der einen Seite die Gottesfürchtigen gibt und auf der anderen Seite diejenigen, die abscheulich handeln (z.B. in Vers 4 differenziert er zwischen den „Übeltätern“ und „mein Volk“). Wie hat aber Paulus diesen Psalm verstanden und gelesen?
Was sollte dieser Psalm daher für uns bedeuten?

Vielleicht ist es etwas schwieriger durch diesen Psalm Inspiration zum Gebet zu bekommen, eben weil es sich nicht wie ein Gebet liest. Wie kann dieser Psalm aber trotzdem dein Gebetsleben enorm bereichern?

 

 

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