Predigt: 1.Mose 24,1 – 67

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​ Ja, ich will es

„Und sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Manne ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will es.“

(1.Mose 24,58)

Heute möchte ich über die Heirat von Rebekka und Isaak sprechen. Das Thema „Heirat“ könnte heutzutage – insbesondere bei jungen Menschen – umstrittenen sein. Vor einigen Tagen habe ich in der Zeitschrift „Der Spiegel“ gelesen, dass eine 30-jährige Frau im Interview folgende Worte sagte: „Mit 30 war meine Mutter verheiratet und hatte bereits zwei Kinder. Aber ich bin zufrieden mit meinem Leben: Ich liebe meine Schwester und Eltern, habe tolle Freunde, mein Job macht mir Spaß, ich wohne in einer Altbauwohnung mit Garten. Ich bin gerne Single. Ich hatte noch nie Probleme damit, allein zu sein. Im Gegenteil: Ich genieße die Zeit mit mir selbst.“
Sie ist damit sicherlich kein Einzelfall. Ein Jobportal in Korea veröffentlichte im März 2020 die Ergebnisse einer Umfrage. Es wurden hierzu Leute befragt, die unter 40 Jahre alt und entweder beschäftigt oder arbeitssuchend waren. Sie gehören zur MZ-Generation. Sie gaben an, dass für sie der Job und Hausbesitz wichtiger sind als die Heirat und die Geburt von Kindern. Für 85% der Befragten ist der Job ein Muss. 75% davon waren der Meinung, dass Heirat oder Geburt von Kindern nicht essentiell sei. Nur 24 % halten eine Ehebeziehung für wichtig. Die Ergebnisse der Umfrage können folgendermaßen interpretiert werden: Die Befragten neigen dazu, persönliche Entwicklung oder ein sorgloses und stabiles Leben mehr zu verfolgen als das Glück durch Heirat oder Geburt der Kinder.
Es könnte sein, dass die Heiratsthematik gerade für die Eltern der heutigen Generation wichtig ist, weil sie sich für die Heirat ihrer Kinder interessieren. Jedoch wünsche ich mir, dass sich auch die jungen Leute für das Thema „Heirat“ interessieren. Zurzeit fühlt sich die Mehrheit der Menschen in Deutschland durch die Corona-Krise gestresst. Das geht auch aus einer Umfrage hervor.
In der Pandemie-Situation bangen viele Leute um ihre Jobs und haben Angst vor der Arbeitslosigkeit. Darum ist es verständlich, dass die Heiratsthematik völlig in den Hintergrund gerät. Auch im Hinblick auf den heutigen Bibeltext können wir uns fragen: Was hat Rebekkas und Isaaks Eheschließung mit mir zu tun? Ist dieser Text im Allgemeinen noch relevant für uns? Darauf hat die Bibel eine Antwort: Ja, es hat etwas mit uns zu tun und bleibt relevant, weil Heirat zu einer der Hauptthemen der Bibel gehört. Die Geschichte der Bibel beginnt mit der Familie Adam und Eva. Und sie erreicht ihren Höhepunkt durch die Hochzeit des Lammes. Offenbarung 19,7: „Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.“ Wiederum sagt Offb. 19,9: „Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind.“ Also geht es heute nicht nur um die Heirat Isaaks, sondern auch um unsere Hochzeit mit dem Lamm Gottes. Da sich die Heiratsthematik scheinbar wie ein roter Faden durch die Bibel zieht, sollten wir diesen nicht unter den Tisch kehren.
Wir schauen uns nun gemeinsam den Heiratsprozess von Rebekka und Isaak an. Kapitel 24 gibt an, dass Abraham alt und hochbetagt war. Diese Information kündigt an, dass seine Ära sich dem Ende neigt. Seine Frau Sarah war bereits verstorben. Isaak war ca. 40 Jahre alt und hatte noch keine Frau. Darum beauftragte Abraham seinen ältesten Knecht, in seinem Vaterland eine Frau für Isaak zu suchen.
Denn Isaak sollte auf keinen Fall eine Kanaaniterin heiraten. Abraham wusste, dass die Kanaaniter keine Gottesfurcht hatten. 1.Mose 15,16 sagt voraus, was Gott mit den Kanaanitern vorhatte und es nur eine Frage der Zeit war bis er seinen Plan vollzog, „denn die Missetat der Amoriter ist noch nicht voll.“ Die Amoriter bzw. Kanaaniter hatten keine Gottesfurcht und waren moralisch gesehen ein verdorbener Stamm. Darum waren sie wegen ihrer Gottlosigkeit zur Vernichtung bestimmt. Für Abraham war eine Verbindung zwischen ihnen und Isaak inakzeptabel. Er wusste, dass der Glaube an Gott bei seinen Verwandten noch vorhanden war. Darum entsandte er seinen Knecht, um unter seinen Verwandten eine Braut für seinen Sohn zu finden.
Abrahams Knecht wusste, dass es keine leichte Aufgabe wird. Darum erwägte er die Möglichkeit, falls die Frau nicht mitkommen wollte, ob er nicht Isaak ins Vaterland mitnehmen dürfte. Aber Abraham warnte seinen Knecht davor, seinen Sohn dahin zu bringen. Darüber hinaus ermutigte er ihn: „Der HERR, der Gott des Himmels, der mich von meines Vaters Hause genommen hat und von meiner Heimat, der mir zugesagt und mir auch geschworen hat: Dies Land will ich deinen Nachkommen geben –, der wird seinen Engel vor dir her senden, dass du meinem Sohn dort eine Frau nimmst.“ Abraham glaubte, dass Gott seinem Knecht den Weg zeigen würde.
Der Knecht machte sich auf die lange und mühsame Reise und nahm dabei 10 Kamele mit. Einige davon waren schwer beladen mit Geschenken. Endlich kam der Knecht in der Stadt an. Vor der Stadt machte er am Brunnen eine Pause. Dort bat er Gott um Führung: „HERR, du Gott meines Herrn Abraham, lass es mir heute gelingen und tu Barmherzigkeit an Abraham, meinem Herrn! Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter der Leute in dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen. Wenn nun ein Mädchen kommt, zu dem ich spreche: Neige deinen Krug und lass mich trinken, und es sprechen wird: Trinke, ich will deine Kamele auch tränken –, das sei die, die du deinem Diener Isaak beschert hast, und daran werde ich erkennen, dass du Barmherzigkeit an meinem Herrn getan hast.“
Der Knecht wollte damit prüfen, ob die Frau ein gutes Herz hat und hilfsbereit ist, denn kein Mensch kann in das Herz des Mädchens sehen. Das kann nur Gott! Der Knecht konnte nicht einmal fertig beten, da kam eine junge, schöne Frau auf den Brunnen zu, mit einem Krug auf ihrer Schulter. Sie schöpfte Wasser aus dem Brunnen und wollte sofort in die Stadt zurück. Da lief ihr der Knecht entgegen und fragte: „Darf ich etwas Wasser aus deinem Krug trinken?“ Die junge Frau drehte sich um, nahm schnell den Krug von ihrer Schulter und gab ihm zu trinken. Dann schaute sie die Kamele an und sagte: „Ich will deinen Kamelen auch schöpfen, bis sie alle genug getrunken haben.“ Und eilte und goss den Krug aus in die Tränke. Mehrere Mal musste sie schöpfen und laufen, bis alle Kamele getränkt worden waren. Der Knecht hätte ihr sicherlich helfen können, aber er blieb schweigend stehen und schaute ihr zu. Warum? Denn erst wenn diese Frau alle Kamele getränkt hatte, dann wusste der Knecht ganz bestimmt: Das ist die Frau für Isaak. Nach der Tränkung ging der Knecht auf sie zu und beschenkte sie reich mit Schmuck aus echtem Gold! Er fragte sie: „Wessen Tochter bist du? Das sage mir doch! Haben wir auch Raum in deines Vaters Hause, um zu herbergen?“
Die Frau antwortete: „Ich bin die Tochter Betuëls, des Sohnes der Milka, den sie dem Nahor geboren hat.“ Der Knecht konnte nur Staunen! Nahor ist ja der Bruder von Abraham. Und diese Frau ist Rebekka. Der Knecht fiel auf die Knie und lobte Gott: „Gelobt sei der HERR, der Gott meines Herrn Abraham, der seine Barmherzigkeit und seine Treue von meinem Herrn nicht hat weichen lassen; denn der HERR hat mich geradewegs geführt zum Hause des Bruders meines Herrn.“ So ging er zu Rebekkas Haus und erzählte Abrahams Verwandten, wie Gott ihn zu ihnen geführt hat.
Als sie die ganze Geschichte erzählt bekamen, antworteten sie: „Das kommt vom HERRN, darum können wir nichts dazu sagen, weder Böses noch Gutes. Da ist Rebekka vor dir, nimm sie und zieh hin, dass sie die Frau sei des Sohnes deines Herrn, wie der HERR geredet hat.“
Schon am nächsten Morgen wollte der Knecht sich mit Rebekka auf den Heimweg machen. Doch wünschte sich Rebekkas Familie noch mit ihr einige Tage zu verbringen. Aber der Knecht wollte sofort gehen. Da wurde Rebekka gefragt, ob sie mitgehen wollte. „Willst du mit diesem Mann mitgehen?“ Ohne zu zögern antwortete Rebekka: „Ja, ich will es.“ Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: „Du, unsere Schwester, wachse zu vieltausendmal tausend, und dein Geschlecht besitze die Tore seiner Feinde.“
Eines Abends sah Isaak die Karawane kommen und sein Herz klopfte. Wahrscheinlich ging es Rebekka genauso! Die beiden gingen aufeinander zu. Der Knecht konnte nun jedem erzählen, wie es ihnen ergangen war. Ja, Gott hat sie geführt! Isaak brachte Rebekka in seines Mutters Zelt. Rebekka wurde seine Frau. Isaak gewann sie lieb und wurde über den Tod seiner Mutter hinweggetröstet.
Dies war die Geschichte, wie Abraham eine Braut für seinen Sohn Isaak fand und sie zu diesem führte. Nun möchte ich die Heirat Isaaks mit Rebekka aus zwei Aspekten betrachten.
Der erste Aspekt: Die Heirat Isaaks mit Rebekka geschah nach dem Willen Gottes.
Zweiter Aspekt: Rebekka erkannte den Willen Gottes und folgte willig seiner Führung.

1. Erster Aspekt: Die Heirat Isaaks mit Rebekka geschah nach dem Willen Gottes.
Abraham scheint auf dem ersten Blick die Heirat Isaaks geplant zu haben. Tatsächlich hat er den Heiratsplan Isaaks mithilfe seines Knechts durchgeführt. Aber wenn wir auf seine Geschichte zurückblicken, kommen wir zu dem Schluss, dass dies zum Plan Gottes dazugehören muss. Als Gott Abraham berief, gab er ihm die Verheißung: „Ich will dich zum großen Volk machen.“ Als er Gottes Prüfung bestand, gab Gott ihm wiederholt die Verheißung: „Weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont, will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen; und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast.“ Es war der Wille Gottes, dass ein großes Volk aus Abraham stammen sollte. Wie er verheißen hatte, gab er Abraham seinen Sohn Isaak. Nun sollte Isaak heiraten, damit die Verheißung Gottes in Erfüllung gehen konnte.
Darum ermutigte Abraham auch seinen Knecht: „Der Herr, der Gott des Himmels, der mich von meines Vaters Hause genommen hat und von meiner Heimat , der mir zugesagt hat und mir geschworen hat: Dies Land will ich deinen Nachkommen geben -, der wird seinen Engel vor dir her senden, dass du meinem Sohn dort eine Frau nimmst.“ Als Gott Abraham berief, sah Gott in ihm schon ein großes Volk voraus. Abraham vertraute auch auf die Verheißung Gottes. Durch die Führung Gottes konnte die Braut für Isaak gefunden werden. Die Heirat Isaaks mit Rebekka geschah ganz nach dem Willen Gottes.

2. Zweiter Aspekt: Rebekka erkannte den Willen Gottes und folgte willig seiner Führung.
Als Abrahams Knecht entsandt wurde, fragte er, wie er darauf reagieren sollte, falls die Frau ihm nicht folgen wollte. Das zeigt, dass Rebekka die Freiheit hatte, sich zu entscheiden, ob sie mit ihm gehen wollte oder nicht. Als ihre Familie mit der Heirat mit Isaak einverstanden war, hatte sie auch die Freiheit, ihre Entscheidung zu fällen. Ihre Familie fragte sie: „Willst du mit diesem Manne ziehen? Da antwortete sie: Ja, ich will es.“ Wie konnte sie so mutig das Ja-Wort sprechen? Das war kein blinder Gehorsam. Oder ihre Entscheidung war auch kein Wagnis wie beim Lottospiel, wo sie ihre Zukunft aufs Spiel setzt. Viel mehr hörte sie zu, was Abrahams Knecht erzählte. Durch die Zeugnisse des Knechts kam sie selbst zur Überzeugung, dass es Gottes Wille war, dass sie Isaaks Frau wird.

Zum Schluss möchte ich über zwei Anwendungen nachdenken.
Erste Anwendung: Gott will uns für seinen Sohn als Braut vorbereiten.
Wir als Christen haben verschiedene Identitäten: Wir sind Gottes Kinder, die Brüder Jesu, Gottes Knecht, Gottes Schafe, Gottes Volk, Jesu Jünger, Miterben Christi, und die Braut Christi. Heute schenken wir der Identität „Braut Christi“ einen besonderen Augenmerk. Als Gott Eva zu Adam führte, wurde Adam mit Eva ein Fleisch. Eine Ehebeziehung ist, ein Fleisch zu sein. Gott will uns für seinen Sohn als Braut vorbereiten. Die Offenbarung sagt: „Die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.“ Die Braut für Isaak war sehr schön von Angesicht, eine Jungfrau, die noch von keinem Manne wusste. Gott will für seinen Sohn uns als die Braut schön und rein vorbereiten.
Was macht uns schön und rein? Offenbarung 7,14 sagt: „Diese sind’s, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.“ Das Blut des Lammes macht unsere Kleider hell, damit wir als Braut schön und rein vorbereitet werden können. Gott setzt alles dafür ein, uns zu finden und als Braut Christi vorzubereiten. Er will, dass wir zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen werden.
Wer bin ich? Auf diese Frage haben wir eine Antwort: Ich bin eine Braut Christi, die vor Gott schön und rein ist. Bin ich eine schöne und reine Braut Christi? Ja, das stimmt. Der Heilige Geist sagt zu mir: Du bist schön und rein.
„Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.“ (Römer 8) Im Blut des Lammes sind wir schön und rein geworden. Mit der Identität als Braut Christi können wir durch die Zeiten von Trübsal, Angst, Verfolgung oder Hunger oder Gefahr gehen. Aber der Bräutigam, der uns liebt, wartet sehnsüchtig auf uns.

Zweite Anwendung: Wir müssen eine Entscheidung treffen, eine Braut Christi zu werden.
Gott will, dass wir zum Hochzeitsmahl berufen werden. Aber er kann uns nicht zwingen. Der Heilige Geist kann uns nur Zeugnis über Jesus geben, damit wir ihm folgen wollen. Rebekka sagte: Ja, ich will es. Darum wurde sie zur Frau Isaaks. Jesus Christus will mit uns eine Ehebeziehung haben. Der Sohn Gottes ist bereit, uns zu seiner Braut zu nehmen. Wer ist würdig genug, ihn als Ehemann zu heiraten? Niemand ist genug, aber in der Liebe Gottes können wir ihm mutig das Ja-Wort geben: Ja, ich will es.
Wie oft haben die Israeliten den Bund mit Gott gebrochen? Wie oft folgten sie den Götzen, anstatt Gott, ihrem Ehemann zu folgen? Johannes 1,11 sagt: „Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ Offenbarung 3,20 sagt: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“
Unser Herr wurde von seinem Eigentum abgelehnt. Er steht draußen. Aber er hörte nicht auf, sein Eigentum zu lieben. Er klopft die Tür an, weil er jeden von uns zu seinem Hochzeitmahl einladen will. Die Bibel sagt, dass jeder kommen soll, weil alles vorbereitet ist. Er will, dass wir ihm freiwillig und gerne das Ja-Wort geben und der Führung des Heiligen Geistes folgen. Weil Gott uns liebt, will er, dass wir alle mit Jesus eins werden. Dafür wirkt Gott ohne Unterlass. Er will alles für uns tun, aber wir müssen selbst eine Entscheidung treffen, mit Jesus die Beziehung einzugehen.
Obwohl Jesus auch heutzutage wie der von den Bauleuten verworfene Stein behandelt wird, macht Gott den zum Eckstein, mit dem er alle Menschen messen wird. Wer sich für die Beziehung zu ihm entscheidet, der wird selig werden: „Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind.“ Was kann uns scheiden von der Liebe Gottes? Römer 8,38 und 39 sagen uns: „Weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges können uns von der Liebe Gottes scheiden, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ Es mag sein, dass das Alte noch unsre Herzen quälen will. Unsere Missetat kann uns noch schwer drücken. Aber wie Bonhoeffer in seinem Psalm schrieb, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Wir können und dürfen das Ja-Wort sprechen: Ja, ich will es. Wir können zuversichtlich sein, dass wir vor Gott schön und rein sind, weil Gott uns durch das Blut des Lammes rein gemacht hat. Die Ehebeziehung mit Jesus Christus ist das A und O.
„Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen! Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.“ (Offenbarung 19,6-7)

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