Predigt: 2. Korinther 12,1 – 10

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Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig

„Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.“

(9)

Der heutige Text ist thematisch eine Fortsetzung der Textpassagen, die wir in den vergangenen Wochen studiert haben. Paulus war gezwungen, sich widerwillig zu rühmen. Warum? Weil er der Korinthergemeinde helfen wollte! Er wollte ihnen helfen, am Evangelium festzuhalten, das er ihnen gebracht hatte. Dieses Evangelium hatte ihm der Herr offenbart, es hatte göttlichen Ursprung, voller Wahrhaftigkeit und Kraft. Mittlerweile waren die Korinther fehlgeleitet durch falschen Apostel und hatten einen anderen Jesus, einen anderen Geist und ein anderes Evangelium angenommen (wir erinnern uns). Das ist der Kontext unserer Textpassage. Die Gemeinde hörte falsches Rühmen und vertraute den Schwindlern. Als Paulus sich rühmte, war seine Art sich zu rühmen völlig anders. Paulus rühmte sich seiner Schwachheit und gab das authentische Zeugnis eines echten Apostels. Betrachten wir die Fortsetzung im heutigen Text.

Wir lesen in den Versen 1-4: „Gerühmt muss werden; wenn es auch nichts nützt, so will ich doch kommen auf die Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn. Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren – ist er im Leib gewesen? Ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? Ich weiß es auch nicht; Gott weiß es -, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel. Und ich kenne denselben Menschen – ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es -, der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann.“

Habt ihr schon einmal von der „Pluralis Majestatis“ gehört? Das war die Art und Weise der Adeligen und Würdenträger, von sich selbst zu reden. Sie sagten nicht „ich habe“, sondern „wir haben“; sie sagten nicht „mir geht es wohl“, sondern „uns geht es wohl“. So Schrieb bspw. Kaiser Wilhelm Anfang des 20. Jhr.: Wir, Wilhelm, von Gottes Gnaden deutscher Kaiser, König von Preußen“. Warum haben sie das gemacht? Sie taten es, um ihre Überlegenheit und Macht zu demonstrieren. Sie machten aus der ersten Person Singular einfach die Pluralform!

Wenn wir den heutigen Text lesen, dann finden wir etwas Ähnliches. Paulus gebrauchte auch eine grammatikalische Variation. Er wandelte die erste Person Singular nicht um in erste Person Plural sondern in die dritte Person Singular! Er sagte nicht: „Ich bin gewesen, ich wurde, ich war…“ sondern „Er ist gewesen, er wurde, er war“. (Er vermied es zu sagen: ich, ich, ich…) Dieser grammatikalische Eingriff von Apostel Paulus hatte einen gezielten Effekt, nämlich einen gegensätzlichen, wie beim „Pluralis Majestatis“. Er diente nicht dazu die Person von Paulus zu erheben, sondern ihn von Selbstruhm und Ehre maximal zu distanzieren!

Im Verlaufe seines Glaubenslebens hatte Paulus verschiedene Erscheinungen und Offenbarungen erfahren. Von den meisten berichtet die Apostelgeschichte. Sie dienten dazu, Paulus bspw. zu ermutigen, als Apostel Christi zu leben („Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht“ (Apg. 18,9ff); „Sei getrost…so musst du auch in Rom Zeuge sein“ (Apg. 23,11)) oder um ihm Orientierung für das Werk Gottes zu geben („Komm herüber und hilf uns“ sagte ein Mazedonier in einer Erscheinung bei Nacht und Paulus änderte seine Missionsrichtung. (Apg. 16,9.10)); oder um ihm das Evangelium und die Anwendung des Evangelium zu offenbaren, z.B. für die Heiden (Vgl. Gal 1,1.2; Gal 2,2; Eph. 3,3).

Diese Erscheinungen und Offenbarungen sind uns in der Apg und seinen Briefen überliefert. Allerdings hatte Paulus 14 Jahre vor dem Verfassen des heutigen Textes eine viel höhere Offenbarung erleben dürfen. Die wahrscheinlich Höchste, die einem wiederfahren kann. Er wurde entrückt bis in den dritten Himmel. (Bei den Juden bestand der erste Himmel aus der Erdatmosphäre, der zweite Himmel aus dem Weltraum und der dritte Himmel war das Reich Gottes oder anders ausgedrückt das Paradies). Bis dorthin wurde er entrückt! Er war aber nicht in der Lage zu sagen, ob er leibhaftig dorthin transportiert wurde oder ohne Leib; was für ihn auch keine Rolle spielte. Im besagten Paradies hörte Paulus „unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann.“ (Andere Bibeln übersetzen, dass er Worte hörte, die kein Mensch aussprechen darf / oder die unaussprechlich sind). Es handelte sich also um eine ganz persönliche Offenbarung, die für Paulus gedacht war, was auch erklärt, warum er sie für sich behalten hatte.

Was mag der Grund dafür gewesen sein, der Paulus dazu gezwungen hatte, diese Offenbarung zu erwähnen – wenn auch nur am Rande? Nochmals: Die Korinthergemeinde war dominiert durch falsche Apostel. Was konnte es für die falschen Apostel besseres geben, ihre Autorität über die Korinther zu untermauern, als zu behaupten, eine göttliche Erscheinung und Offenbarung gesehen zu haben. Nicht nur das, sondern zu behaupteten leibhaftig im Paradies gewesen zu sein – damit nicht genug – auch noch die göttliche Botschaft gehört zu haben, die sie den Korinthern unter die Nase rieben. Sie müssen Dinge gesagt haben wie: Wir waren leibhaftig im Paradies und hörten Gottes Stimme zu uns sagen: Ihr seid meine Apostel, in Korinth, nicht Paulus…

Solche unsinnige Zeugnisse müssen sie von sich gegeben haben und weil sie sprachversiert waren, schenkte ihnen die Gemeinde ihre Ohren und Herzen. Wir erinnern uns, im letzten Kapitel hatten sie die Frechheit besessen sich als Knechte Christi zu bezeichnen, obwohl sie sich von der Gemeinde bezahlen ließen und sie vielfältig unterdrückten. Paulus antwortete durch das authentische Zeugnis eines echten Knechts Christi, mit dem sie nichts zu tun hatten! Nun behaupteten sie göttliche Offenbarungen gehabt zu haben und Paulus kontert mit seinem authentischen Zeugnis. Wäre Paulus ein Heuchler und Scharlatan gewesen, wie sie, hätte er behauptet, leibhaftig im Paradies gewesen zu sein. Stattdessen betont und wiederholt er die Tatsache, dass er nicht wisse, ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, nur Gott weiß es! Wäre er ein Betrüger gewesen, dann hätte er Worte wiedergegeben, die sein Ansehen steigern ließen, stattdessen sagt Paulus, dass ihm untersagt ist, wiederzugeben, was er gehört hat. Sein Zeugnis ist authentisch und ähnelt dem Zeugnis unseres Herrn, als er nach dem Zeitpunkt seiner Wiederkehr gefragt wurde. Jesus sagte, dass er es nicht wisse. Wäre er ein Lügner, würde er ein Datum nennen.

Lesen wir Verse 5 und 6: „Für denselben will ich mich rühmen; für mich selbst aber will ich mich nicht rühmen, außer meiner Schwachheit. Und wenn ich mich rühmen wollte, wäre ich nicht töricht; denn ich würde die Wahrheit sagen. Ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand mich höher achte, als er an mir sieht oder von mir hört.“

Ravi Zacharias macht manchmal einen Witz und erzählt die Geschichte eines Pastors, der einen Vortrag zu seinem Spezialthema vorbereitet hat: Demut. Gut vorbereitet stellt er sich an die Kanzel und sieht, dass nicht viele gekommen sind und sagt: Ich habe einen ausführlichen Vortrag zum Thema Demut vorbereitet; aber da heute nicht viele da sind, warte ich auf ein größeres Publikum.

Wisst ihr, demütig ist nicht derjenige, der ständig sagt, er sei demütig. Wenn einer von morgens bis abends behauptet, demütig zu sein, stimmt etwas nicht. Man wird ihn genau beobachten, um zu sehen, wie er sich im Alltag verhält. Dieses Zeugnis wird das nachhaltigste Zeugnis sein, nicht das Zeugnis, das er von sich selbst gibt.

Paulus hätte die Korinthergemeinde vielfältig beeindrucken können, durch Gottes Wirken in seinem Leben. Und es würde der Wahrheit entsprechen und nicht gelogen sein. Er wollte aber nicht höher geachtet werden, als man an ihm sah oder von ihm hörte. Sein authentisches Leben nach dem Evangelium sollte lebendiges Zeugnis sein. Und wollte er sich wirklich seiner eigenen Person rühmen, dann nur seiner Schwachheit (dazu kommen wir noch zu sprechen). Wir sehen seine Demut.

Wie kam es, dass er so demütig war? Lesen wir Verse 7: „Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.“

Die hohe Offenbarung, die Paulus 14 Jahre zuvor erfahren hatte, war gut, erbaulich und sicher ermutigend. Eine Gnade Gottes. Doch für Paulus beinhaltete sie zugleich eine große Gefahr, nämlich sich zu überheben! Selbst Paulus war vor Selbstüberheben und Hochmut nicht gefeit. Und wir wissen, wie gefährlich es ist, sich zu überheben. Man macht sich immer mehr zum Zentrum der Bewunderung, für sich selbst und für andere. Man drängt sich immer mehr an die Stelle, die allein Gott gebührt. Die Konsequenz ist entsprechend bitter. Hochmut kommt vor dem Fall!

Auf welche überraschende Weise bewahrte Gott Paulus davor abzuheben? Ihm wurde gegeben, er beschreibt es als „ein Pfahl ins Fleisch“. Ein Pfahl im Fleisch zu haben klingt äußerst grausam. (Ich muss an die Nägel am Kreuz denken, die unser Herr Jesus ertragen musste.) Paulus spricht weiter: „nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll“. Normale Faustschläge sind schlimm genug. Wie schlägt der Engel des Satans zu? Sicher nicht mit Samthandschuhen und hält sich auch nicht an irgendwelche Regeln des internationalen Boxweltverbandes, sondern arbeitet mit Tiefschlägen. Mittlerweile kannte Paulus den Grund dieser Attacken und Schmerzen: „damit ich mich nicht überhebe.“

Es ist viel spekuliert worden über den Pfahl im Fleisch und über die Faustschläge des Satans Engel. Krankheiten, wie z.B. ein Augenleiden stehen hoch im Kurs oder die heftige Verfolgung, die Paulus seit Anbeginn seiner apostolischen Wirksamkeit ertragen musste, durch Juden, durch Heiden, durch falsche Brüder und die ihn mehr als nur einmal in Todesnöte gebracht hatte.

Fakt ist, dass wir nicht wissen, was es war. Aber eines wissen wir, nämlich, dass es – was es auch immer gewesen sein mag – Paulus unheimlich schwächte. Wie ging Paulus damit um? Vers 8: „Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, dass er von mir weiche.“ Paulus betete, dass es aufhören möge. Doch es kam keine Antwort. Dann muss er erneut dafür gebetet haben, mit klarer Begründung, warum Gott sein Gebet erhören sollt, z.B. dass er ohne die Angriffe des Satans und sein Handicap viel besser als Apostel Christi leben und dem Werk Gottes dienen konnte! Doch keine Antwort! Daraufhin muss er sein Gebet intensiviert haben und wie er schreibt, zum Herrn gefleht haben, mit der dringenden Bitte, um des Evangeliums Willen seine Schwachheit von ihm zu nehmen.

Da kam die Antwort. Sie überrascht! Lesen wir Vers 9a: „Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Der Herr zeigte ihm im übertragenen Sinne die flache Hand und sagte: „Lass dir an meiner Gnade genügen“. „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Gelobt sei der Herr, für seine Antwort, die wir an dieser Stelle finden. Sie ist nicht von dieser Welt, sie ist vom Reich Gottes und beinhaltet die volle Schönheit der Botschaft des Evangeliums. Wisst ihr, diese Welt würde uns niemals sagen, was Christus hier sagt. Die Welt sagt uns eher Dinge wie: Du musst stark sein! Keine Schwäche zeigen! Das hören wir von der Welt. Doch entweder sagt sie uns nicht, wie wir als schwache Erdenbürger, die vom Wesen her zerbrechlich sind, stark sein sollen oder sie legt uns zweifelhafte Methoden nahe, indem sie uns Dinge zuflüstert wie: Glaube an dich! Sie will uns zum Gegenstand des persönlichen Glaubens machen. Und damit nicht genug, sie verlangt auch noch, dass andere ebenfalls an uns glauben und viele sind beleidigt, wenn andere nicht an sie glauben. Man soll also auch noch Gegenstand des Glaubens anderer werden. Höchst bedenklich! Was sagt uns stattdessen unser Herr Jesus? Lesen wir nochmals den Vers 9a: „Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Die Welt mustert Schwäche aus – das kennen wir von unserem Bildungsweg oder von der beruflichen Laufbahn. (Praktikant) Andere religiöse Stimmen sagen ebenfalls, dass wir unsere Schwachheit überwinden und stark sein müssen, um von Gott angenommen zu werden. Das Evangelium Christi ist die einzige Botschaft im gesamten Universum, die uns sagt, dass wir schwach sind und daran auch nichts ändern können aber auch nichts ändern müssen (weil wir es sowieso nicht können). Warum nicht? Weil wir in unserer Schwachheit Gnade gefunden haben! Einige Kapitel zuvor, im Kontext der Geldsammlung, drückte Paulus ein und dieselbe Botschaft des Evangelium mit folgenden Wortes aus: „Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“ (2.Kor 8,9) Christus, mit seiner universalen und ultimativen Macht wurde schwach für dich und für mich, damit du und ich durch seine Schwachheit stark werden.

Diese Botschaft des Evangeliums, als direkte Antwort des Herrn auf sein Gebet, muss in Paulus Glaubensleben eingeschlagen haben wie eine Bombe. Sie wurde zum großen Geheimnis seines erfolgreichen Glaubenswandels als Apostel und Knecht Jesu Christi.

Wie lernte Paulus das Evangelium in seinem alltäglichen Leben anzuwenden? Folgendes Zeugnis bringt den Paradigmenwechsel in ihm sehr gut zum Ausdruck. Lesen wir die Verse 9b und 10: „Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne. Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“

Paulus erkannte: Ich muss kein Superheld sein, um Gott dienen zu können. Ich muss nicht furchtlos sein, mir muss es nicht immer gut gehen, ich muss keine vorgespielte Stärke demonstrieren, damit Menschen durch mich zum Herrn kommen, damit ich Gott verherrlichen kann. Ich bin schwach und ich darf Schwäche zeigen. Denn gerade in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen, in Ängsten und Schwachheit um Christi willen, erlebte er die lebendige Kraft des Herrn. Immer dann wenn er am Boden lag, erlebte er, wie die Kraft des Herrn ihn wieder aufrichtete, wie der Herr ihn berührte, ihn tröstete, ihn ermutigte und wiederherstellte.

Er erkannte: Meine Schwäche ist absolut kein Hindernis, Gott zu lieben und ihm zu dienen! Meine Schwäche ist eine Gelegenheit, die Kraft Christi zu erfahren. So konnte er einerseits die Gnade Jesu als hinreichend akzeptieren und sich daran genügen lassen und andererseits das paradox-erscheinende Zeugnis ablegen: „denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“

Zum Schluss wollen wir uns über die Anwendung in unserem Glaubensleben Gedanken machen. Wie steht es um uns? Welches Paradigma dominiert unser Glaubensleben? Ist es nicht so, dass uns unser Ansehen vor anderen Menschen wichtig ist? Wollen wir nicht, dass andere nur Gutes über uns reden? Wollen wir nicht als gute Christen anerkannt werden, in der Gemeinde und in anderen Gemeinden? Und steht uns unsere Schwachheit nicht im Wege? Versuchen wir nicht alles um unsere Schwachheit zu retuschieren, damit wir als stark und nicht als schwach wahrgenommen werden? Ist das nicht zu unserer Realität geworden, die uns Tag auf Tag ein quält und unglücklich macht? Leben wir nicht nach den Spielregeln dieser Welt?

Hand aufs Herz. Liegt es nicht daran, dass wir das Evangelium Christi nicht einmal ansatzweise so gut verstanden haben, wie Paulus? Ist das nicht der Grund, aus dem uns die Anwendung des Evangeliums im Alltag so schwer fällt?

Und ist es nicht so, dass wir unsere Schwachheit für ein Hindernis halten, Gott zu dienen? Manchmal sogar als eine Ausrede, um Gott nicht zu dienen? Denken und sagen wir nicht Dinge wie: Ich könnte Gott viel besser dienen, wenn ich nicht immer so müde wäre, wenn ich fitter wäre, wenn ich begabter wäre, redegewandter, mutiger, schöner…? Dann gibt es da auch noch den Teufel, der den Bibelschülern das Wort aus dem Herzen raubt, sobald ich es gesät habe. Der soll weg! Dann geht was!

Wisst ihr, ohne das Evangelium gibt es viele Ausreden. Beten wir für einen persönlichen Paradigmenwechsel durch das Evangelium. Unsere Schwachheit ist der Anlass für die wunderbare Begegnung mit dem Herrn. Unsere Schwachheit ist die Gelegenheit, von der alles überragenden Kraft unseres Herrn erfüllt zu werden. Gepriesen sei der Herr, der uns in unserer Schwachheit annimmt.

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