Predigt: Daniel 12,1 – 13

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Immer und ewiglich wie die Sterne

Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.

Dan 12,3

 

Mit Wehmut stellen wir fest, dass wir schon zum Ende des Buches Daniels angelangt sind. Doch Daniel verabschiedet sich von uns nicht ohne eine Pointe. Eine ganz besondere Offenbarung wird uns in diesem letzten Kapitel dieses Buches zuteil. Was war der Inhalt dieser Offenbarung? Welche Bedeutung hatte sie für Daniel und vor allem welche Bedeutung hat sie für uns?

Teil 1: Die erfreuliche Wende (V. 1-4)

Es war nicht das erste Mal, dass Daniel eine Offenbarung erhielt. Schon davor hatte er bereits Vieles sehen dürfen. Israel würde unter die Herrschaft von mächtigen Könige kommen, deren Wesen in den Visionen mit Raubtieren oder anderen wilden Tieren verglichen wird. Unter diesen Königen würde einer besonders gefährlich für Israel sein. Er wird in einer Vision als ein furchtbares und schreckliches Tier dargestellt, das sehr stark ist und große eiserne Zähne hat, um sich frisst und zermalmt, und das was übrig bleibt, mit seinen Füßen zertritt. Dieser König wird viel Unheil in Israel anrichten. Unter seiner Herrschaft wird Israel in eine Bedrängnis geraten; in eine Bedrängnis, die zuvor in der gesamten Menschheitsgeschichte nicht gegeben hat.

Wie schrecklich musste es für Daniel gewesen sein, derartiges über die Zukunft seines Volkes zu erfahren? Er selbst berichtet über sich: Ich Daniel wurde sehr beunruhigt in meinen Gedanken und jede Farbe war aus meinem Antlitz gewichen. Und in ähnlicher Weise an einer anderen Stelle: Und ich, Daniel, war erschöpft und lag einige Tage krank.

Doch das war nicht alles, was Daniel über sein Volk wissen sollte. Gott wollte eine erfreuliche Wende einleiten. Was war das für eine Wende? Betrachten wir gemeinsam Vers 1: Zu jener Zeit wird Michael, der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen. Inmitten der schrecklichen Ereignisse kommt Rettung. Nach den vielen Leiden endlich Rettung. Der Erzengel Michael wird sich aufmachen und Israel aus der Hand diesen schrecklichen Königs erretten. Allerdings wird nicht ganz Israel errettet werden, sondern nur diejenigen die im Buch des Lebens stehen.

Aber damit damit war Gottes Plan noch längst nicht ausgeschöpft. Die erfreuliche Wende sollte noch ein viel größeres Ausmaß haben. Was war das? Lesen wir Vers 2: Und viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.

Was Daniel hier angekündigt wird, war für einen Gläubigen des AT keineswegs eine alt bekannte Wahrheit. Daniel durfte erfahren, dass tote Menschen nicht tot bleiben werden, sondern auferstehen werden. Die Geschichte seines Volkes, ja der ganzen Menschheit wird auf dieser Erde nicht zuende sein. Gott hat für die Menschen die Ewigkeit bestimmt. Für die einen bedeutet sie das Ewige Leben. Für die anderen ewige Schmach und Schande.

Doch die eigentliche Größe der Botschaft im Vers 2 liegt in der Auferstehung zum ewigen Leben. Eigentlich war das Schicksal der Menschen aufgrund der Sünde mit dem Tod bereits besiegelt gewesen. Was Daniel nur allzu deutlich gesehen hatte, war die Sündhaftigkeit des Menschen. Seine Visionen von den grausamen Königen und der vielen Kriege zeugten von der weit verbreiteten Verdorbenheit des Menschen. Und sein Volk war nicht besser. Die Israeliten hatten sich in ihrer Vergangenheit so oft gegen Gott versündigt, ja regelrecht eingedeckt in Sünde, sodass Daniel in seinem Bußgebet ständig die Sünde erwähnen musste. Über die ganze Menschheit stand das Urteil des Todes. Doch nun kündigte Gott Daniel an, was für eine großartige Sache er tun würde. Das Ewige Leben für zum Tode verurteilte Sünder. Und dieses großartige Wunder will Gott auch an dir und mir tun. Von uns aus sind wir nur dem Tod verfallene Sünder. Von uns können wir rein gar nichts dagegen tun, dem Schicksal des Todes zu entkommen. Doch die Kraft Gottes wird es tun, sie wird uns auferwecken zum ewigen Leben. Gepriesen sei die Macht Gottes!

Gott war mit seiner Offenbarung an Daniel noch nicht fertig. Er hat mit denen, die zum ewigen Leben einkehren werden, etwas Großartiges vor. Was war das? Lesen wir gemeinsam Vers 3: Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.

Diejenigen, die in das Ewige Leben einkehren werden, werden leuchten wie die Sterne am Himmel, ja sogar wie die Sonne Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. sagt der Herr Jesus. Wir werden also in himmlischer Herrlichkeit erstrahlen. Gottes Erlösungswerk wird soweit gehen, dass er aus hässlichen Sündern „Stars“ machen wird. Und so wie die Sterne am Himmel seit mehreren Tausenden von Jahren nicht aufhören, zu leuchten, so werden auch wir für immer und ewiglich leuchten. Unser Leuchten wird ja nicht durch Batterie betrieben, die irgendwann mal leer gehen wird, sondern durch die Herrlichkeit Gottes selbst.

Diese Verheißung der Verherrlichung gilt insbesondere denen, die da lehren. Im ursprünglichen Kontext sind damit die Gläubigen gemeint, die trotz heftigster Widerstände während der Trübsalszeit das Wort Gottes lehren und dadurch viele Menschen auf den rechten Pfad bringen werden. Das Gott konkret diesen Gläubigen diese Verheißung zuspricht, zeigt wie sehr er ihren Dienst wertschätzt. Er will ihnen Herrlichkeit geben.

Es ist schön zu sehen, dass die meisten von uns Bibellehrer sind, die anderen Menschen das Evangelium weitergeben wollen. Mein Bibellehrer z.B. ist eifrig dabei, Menschen treu das Wort zu lehren. Trotz der Widerstände des Alltags nimmt er sich Zeit für das treue Bibelstudium. Wenn er bis ans Ende so lebt, dann wird er leuchten wie ein Stern am Himmel. Dasselbe gilt auch für uns allen Mitarbeitern.

Wir sollen uns im Klaren darüber sein, welch eine selige Aufgabe es ist, Gottes Wort zu lehren und dadurch viele Menschen auf den rechten Pfad zu verhelfen. Selig zum einen, weil Gott diesen Dienst so sehr wertschätzt, dass er uns zu Herrlichkeit geben möchte. Selig zum anderen, weil Menschen dadurch das ewige Leben ererben und ebenfalls verherrlicht werden. Letzteres wird uns umso mehr deutlich, wenn wir daran denken, wie wir selber zum Glauben kamen, als Menschen uns das Wort Gottes lehrten. Bis zu meinem neunzehnten Lebensjahr suchte ich mit eigenen Mitteln zu Gott zu kommen. Denn ich kannte das Evangelium nicht. Obwohl ich die Bibel gelesen hatte, verstand ich es nicht. Erst als mir ein Freund durch das Bibelstudium die Bedeutung von Jesu Tod und Auferstehung eröffnet hatte, verstand ich es. Ich war begeistert von dieser Erkenntnis und wollte es auch meiner Familie erzählen, weil ich meinte, dass auch sie davon begeistert sein würde. Aber Pustekuchen.

Wie sollte Daniel mit den Weissagungen umgehen? – Betrachten wir Vers 4: Und du, Daniel, verbirg diese Worte und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden. Verbergen und versiegeln-wie man mit einem Schatz umgeht so sollte er auch mit diesen Weissagungen umgehen. In der letzten Zeit werden viele das Buch mit einer ernsthaften Haltung lesen, ja regelrecht durchforschen wollen. Sie werden dann einen Reichtum an Erkenntnis darin schöpfen, die ihnen Kraft und Orientierung für ihr geistliches Leben in der letzten Zeit geben wird.

Daniel verstand durch die bisherigen Offenbarungen, dass sein Volk zum Spielball von Mächtigen wird. Doch durch die Offenbarungen im Kapitel 12 wurde Daniels Blick über die Zukunft seines Volkes unermesslich erweitert. Sein Horizont reichte nun bis in die Ewigkeit. Nun sah er sein Volk leuchten wie Sterne am Himmel. Dies ist was Gott tun wird durch seine große Macht. Doch er wird dies nicht einfach so tun. Sein Erlösungswerk vollzieht sich in einem Prozess, in welchem Glaube, Willen und Ausdauer gefragt sind. Wie sieht dieser Prozess aus?

Teil 2: Die Zeit der großen Trübsal (V. 5-13)

Was bekam Daniel danach zu sehen?Betrachten wir die Verse 5 und 6: Und ich, Daniel, sah, und siehe, es standen zwei andere da, einer an diesem Ufer des Stroms, der andere an jenem Ufer. Und er sprach zu dem Mann in leinenen Kleidern, der über den Wassern des Stroms stand: Wann sollen denn diese große Wunder geschehen? Daniel sah zwei Männer, vermutlich zwei Engeln, die sich jeweils an einem Ufer des Stromes Tigris befanden. Über den Strom stand ein Mann in leinenen Kleidern. Dieser ist dieselbe Person, die Daniel alles offenbart hatte. Und nun fragt einer der beiden Engeln diesen Mann, wann denn diese großen Wunder geschehen würden. Mit diesen Wundern meinte er die Ereignisse der Rettung, Auferstehung und Verherrlichung, die in den ersten drei Versen angekündigt wurden.

Welche Antwort gab der Mann? – Betrachten wir Vers 7: Er hob seine rechte und linke Hand auf gen Himmel und schwor bei dem, der ewiglich lebt, dass es eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit währen soll; und wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat, soll dies alles geschehen. Aufschlussreicher für das Verständnis des letzten Satzes ist folgende Übersetzung: Und wenn die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes vollendet ist, so wird das alles zu Ende gehen.

Durch diese Übersetzung wird klar, dass in diesem Vers von der Trübsal die Rede ist. Durch seinen Schwur vergewissert der Herr Jesus, dass diese Trübsalszeit genau festgelegt ist und dass sie gewiss nicht über jene 3 ½ Zeiteinheiten überzogen wird. Die Aufteilung in ½ ,2 und 1 macht deutlich, dass sie sich in drei Phasen vollziehen wird. In der Zeit der Trübsal wird der Antichrist die Israeliten hart bedrängen, sodass es in ganz großer Not geraten wird. Aber eben gerade zu diesem Zeitpunkt und Höhepunkt der Not, wird dem Volk Israel Rettung zuteil. Und dann werden auch die anderen herrlichen Ereignisse eintreten, nach denen der Engel gefragt hatte. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass der Weg zur Herrlichkeit durch Leiden und Bedrängnisse hindurchführen wird und muss.

Welche Information wollte Daniel noch wissen? Betrachten wir Vers 8: Und ich hörte es, aber ich verstand´s nicht und sprach: Mein Herr, was wird das Letzte davon sein? Offenbar war Daniel die Antwort zu ungenau. Er wollte es ganz präzise haben. Was wird in der Trübsalszeit zu allerletzt geschehen?, war offenbar seine Frage. Im Grunde genommen fragte er nach dem genauen Zeitpunkt der Errettung. Wie antwortete der Mann Daniel? Betrachten wir Vers 9: Er aber sprach: Geh hin, Daniel; denn es ist verborgen und versiegelt bis auf die letzte Zeit. Der Mann konnte Daniel diese Bitte nicht erfüllen . Denn Gott wollte es nicht offenbar machen, bis zur letzten Zeit.

Allerdings wollte der Mann Daniel´s Bitte nicht völlig abweisen. Er eröffnete ihm weitere Dinge hinsichtlich der Trübsalszeit. Was waren diese Dinge? Lesen wir zunächst einmal Vers 10: Viele werden gereinigt, geläutert und geprüft werden, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; alle Gottlosen werden´s nicht verstehen, aber die Verständigen werden´s verstehen.

In der Zeit des Antichristen muss man als Christ aufs Ganze gehen. Damit einhergehend geschieht eine Reinigung, Läuterung und Prüfung des Gläubigen.

Reinigung von allen sündigen Lebensweisen und Gewohnheiten. Läuterung der Herzen der Gläubigen von allem Götzendienst und Unentschlossenheit, von allem verborgenen Wunsch nach einem ruhigen und bequemen Leben. Prüfung des Glaubens bis ans Äußerste. Und warum? Damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus; erklärt Petrus.

In der Zeit der Trübsal bilden sich zwei Gruppen von Menschen deutlich heraus: Die Verständigen und die Gottlosen. Die Verständigen verstehen die Bedeutung der Trübsal und nehmen die Leiden bereitwillig auf sich. Die Gottlosen hingegen werden die Bedeutung der Trübsal nicht verstehen, geschweige denn annehmen. Sie werden es daher für richtig halten, ihre eigene Haut um jeden Preis zu retten. Sie werden pragmatisch denken bzw. sich ganz auf die Seite des Antichristen schlagen und damit gottlos handeln.

Vers 10 macht deutlich, dass selbst die Trübsalszeit in Gottes Erlösungswerk miteingeschlossen ist. Der Antichrist wird in dieser Zeit zwar ungehindert sein Unwesen treiben, doch Gott gebraucht dies zur Heiligung der Gläubigen. Sie werden sozusagen auf ihre himmlische Herrlichkeit vorbereitet. Und dies gilt auch für uns. Die derzeitigen Leiden dienen zur unserer Heiligung, zu unsere Vorbereitung auf die Herrlichkeit, die wir in der Ewigkeit haben werden. Wir sollen sie mit einem verständigen Herzen annehmen.

Durch welches Ereignis wird die Trübsalszeit eingeleitet und wie lange wird sie genau dauern. Betrachten wir Vers 11: Und von der Zeit an, da das tägliche Opfer abgeschafft und das Gräuelbild der Verwüstung aufgestellt wird, sind 1290 Tage. Nach diesem Wort liegt es nahe, dass der Tempel in Israel wieder aufgebaut werden wird. Dort werden die Juden ihren Gottesdienst wieder zellebrieren und die vorgeschriebenen Opfer darbringen. Doch wenn der Antichrist kommen wird, wird er den Gottesdienst verbieten. Den Tempel wird er entweihen, indem er dort ein Götzenbild aufrichtet, offenbar ein Bild von sich selbst. Wenn das geschieht, alsdann– sagt Jesus im NT- alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen. Jesus macht dadurch deutlich, dass die Entweihung des Tempels die große Trübsal einleiten wird. Dies lässt sich leicht damit erklären, dass jeder der, das Götzenbild nicht anbeten wird, schrecklich verfolgt werden wird.

Nach der Aufrichtung des Götzenbildes folgen 1290 Tage. In diesen 1290 Tagen ist die Trübsalszeit mit eingeschlossen. Diese sind 1260 Tage, die auch im Buch der Offenbarung auftauchen, zum einen als Tage zum anderen als 42 Monate. Da diese Zahl in allen drei Einheiten angegeben wird, also als Jahre, Monate und Tage, ist sie meiner Ansicht nach nicht symbolisch zu verstehen.

Was wird nach diesen 1290 Tagen geschehen? Lesen wir gemeinsam Vers 12: Wohl dem, der da wartet und erreicht 1335 Tage! Nach der Zeit der Trübsal und einer gewissen Übergangszeit von 45 Tagen folgt eine Zeit der Glückseligkeit. Wohl dem, sagt der Verfasser. Er beneidet all diejenigen, die in dieser Zeit leben dürfen. Es sind die Gläubigen, die in der Trübsalszeit standhaft geblieben sind und die Verfolgungen überlebt haben. Mit ihnen wird der Herr Jesus nach der Ansicht zahlreicher Ausleger 1000 Jahre über diese Erde herrschen. Danach erst wird die Auferstehung und ewige Herrlichkeit der Gläubigen erfolgen.

Was sollte Daniel solange tun, bis dies alles geschehen würde? – Betrachten wir Vers 13: Du aber, Daniel, geh hin, bis das Ende kommt, und ruhe, bis du auferstehst zu deinem Erbteil, am Ende der Tage! Geh hin…ruhe, bis du auferstehst. Nach dem Empfang der letzten Offenbarung war seine Zeit des Sterbens gekommen. Ist es aber nicht bemerkenswert, wie der Mann von seinem Tod spricht? Das hört sich so an, wie wenn eine Mutter zu ihrem Kind sagt: Geh hin, leg dich eine Weile schlafen, bis ich dich aufwecke. Was Daniel nur noch zu erwarten hatte, war seine Auferstehung bzw. die herrliche Ewigkeit. Wie schön muss es sein, am Ende seines Lebens zu wissen, dass einem nun nur noch die ewige Herrlichkeit bevorsteht.

Doch auch Daniels Weg zur Herrlichkeit ging durch viele Leiden und Anfechtungen, die wir in den vorausgegangenen Kapiteln kennenlernen durften. Vielleicht werden auch wir wie Daniel nicht die Trübsalszeit miterleben. Doch unabhängig davon wird unser Weg durch Leiden hindurch zur Herrlichkeit eingehen müssen. Wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen, sagte Paulus. Und an einer anderen Stelle schreibt er: Damit nicht jemand wankend würde in diesen Bedrängnissen. Denn ihr wisst selbst, dass uns das bestimmt ist.

Möge ein jeder von uns ein verständiges Herz haben, um diesen Weg zur Herrlichkeit bereitwillig zu gehen.

Was lerne ich persönlich? Durch die Beschäftigung mit dem Text lerne ich, welche große Verheißungen Gott mir geben will. Das ewige Leben und die Herrlichkeit. Ich erkenne meine Sünde darin, dass ich mich schon seit Langem nicht mehr von diesen Verheißungen ansprechen ließ, sodass ich in meinem Eifer im Lehren des Wortes Gottes stark nachgelassen habe. Ich möchte Gottes Verheißungen nicht nur als Wissen aufnehmen, sondern die Größe des Ratschlusses Gottes für mich neu begreifen. Zudem lerne ich, Leiden um Jesu Willen mit einem verständigen Herzen anzunehmen, zumal meine Leiden durch Stress im Alltag und wenig Schlaf nicht im geringsten Verhältnis zu denen der Trübsalszeit stehen.

Lesen wir zum Schluss noch einmal das Leitwort: „Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.

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